Heute war der 2. Termin beim Mediator. Es ging darum, erstmal die Finanzen zu trennen. Auch, wenn wir aufgrund der unsäglichen Wohnmarktsituation hier wohl zunächst weiter unter einem Dach wohnen bleiben müssen.
Wie die finanzielle Lage sowohl bei Aufsplittung der Kosten und Unterhaltsberechnungen aussieht, hat mich allerdings schockiert.
Mein Mann käme am Ende des Monats bei 0 raus, mir bleibt auch fast nichts.
Und das bei akademischer Ausbildung, Promotion (beide) , er in Vollzeit und ich gut halbtags (die Kinder sind ja erst 5 und 9).
Ja, jetzt könnte man sagen: das hast Du jetzt davon, hättest Du Dir eher überlegen können etc...
Aber auch, wenn es meine neue Liebe nicht geben würde, ich mich wegen unserer ganz eigener Differenzen trennen würde:
Es kann doch nicht angehen, dass man schließlich zusammen bleibt (unglücklich), weil man sonst finanziell nicht über die Runden käme oder aber mehrere Stufen des sozialen Abstiegs in Kauf nehmen müsste (auch die Kinder!).
Wie gesagt, gut ausgebildet, gut verdienend und beide vergleichsweise sparsam in den Ausgaben (kaufe meine Kleidung bei H&M, zum Teil auch bei Aldi oder Tchibo, für die Kinder viel auf Flohmärkten etc). Da bleibt nicht viel Möglichkeit zu sparen!
