Zitat von Flogi: Immer das selbe
Genau das selbe durfte ich mir auch anhören, obwohl wochenlang nichts vorgefallen ist und sie einen glücklichen Eindruck machte. War teilweise witzig anzusehen
Richtig und dann fängt man an, an sich selbst zu zweifeln.
Ob man wirklich zu wenig macht. Man verliert durch das abwerten und kritisieren den Blick für die Realität und stellt sich selbst infrage. Gelegentlich werden einem dann Brotkrümel hingeworfen, sodass man schön auf dem richtigen Pfad bleibt.
Zitat von Kranich71: Irgendwie laufen Beziehungen zu Borderlinern ziemlich gleich ab. Exakt das mit Team kenne ich auch. Einfach aus dem nichts heraus dann gegeneinander ohne irgend einen erkennbaren Vorfall. Da steht man dann da und denkt sich was geht denn jetzt ab.
Wenn es nicht so traurig wäre. Aber warum hängt man so intensiv an der Person?
Bei mir war es so das ich das jahrelang nicht erkannt habe, selbst als ich es vor ca 1,5 Jahren erkannt habe konnte ich es bis vor kurzem nicht wahrhaben.
Seit paar Wochen belastet mich das extrem.
Erst wenn die betroffene Person es selbst realisiert und dann was dagegen unternimmt kann es in eine andere Richtung gehen.
Was ich heute gefunden habe ist das Borderliner einen streng strukturierten Tagesablauf benötigen. Klar, kann man versuchen, jedoch bei unvorhergesehenen Dingen geht es halt einfach nicht anders. Das die betroffenen damit nicht klar kommen und ihnen das selbst nicht auffällt?
Absolut! Und das Beste ist dann der Vorwurf, man würde gegen sie arbeiten. Wie bitte?
Warum man so an dieser Person hängt? Ich denke, primär die Anfangsphase ist essenziell – man bekommt das Gefühl vermittelt, diese Person liebt einen wirklich von ganzem Herzen und man verliebt sich dann auch von ganzem Herzen in diese Person. Man spürt, dass man im Leben angekommen ist, dies ist die Person mit der man alt wird. Die Gehirnchemie wird gewissermaßen „umgeschrieben“. Später dann klammert man sich unterbewusst oder auch bewusst an diesen Zustand, der mal war.
Ich wünschte, sie würden es realisieren. Zumindest bei meiner Ex habe ich mir das gewünscht bzw. wünsche ich mir das. Aber dort sieht es schwarz aus. Sie hat die Diagnose seit einigen Jahren, seither in Therapie und ich habe keinerlei Strategie ihrerseits erkannt, so was wie Kontrolle in ihre Gefühlsausbrüche zu bringen. Klar, dass das nicht immer geht, das werfe ich ihr auch nicht vor. Dafür ist diese Störung zu Komplex, aber ich habe nicht mal den Willen gesehen. Nicht einen Funken. Sie hat sich immer komplett den überbordenden Emotionen hingegeben. Gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass es sie freut, dass sie so ist und vor allem das für mich persönlich traurigste: dass es ihr gefällt, wenn der gegenüber leidet. Wenn ich jetzt so daran denke, man mich das mega traurig
😔 Das mit dem streng strukturierten Tagesablauf ist mir bekannt – und kam mir auch ganz gelegen mit meinem ADS.