Callum
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Zitat von Scheol:Na mal schauen was mit 32 - 33 passiert. Ist in der Literatur beschrieben , was ihnen dann hoch kommt.
Wichtig ist nicht was sie ist oder nicht ist.
Wichtig ist wie du heute selbst schreibst , warum du keine Grenzen hattest. Das alles mit dir machen lassen hast.
Grübeln hilft wenig , radikale Akzeptanz ist wichtig um aus der Schleife heraus zu kommen.
Was soll in diesem Alter dann passieren? Dass dann wie Schuppen von den Augen fällt, dass etwas schiefläuft? Dachte, das merkt man viel früher durch die Therapie zum Beispiel?
Es war nicht so, dass ich absolut gar keine Grenzen gesetzt habe. Diese wurden aber sukzessiv verschoben oder aufgeweicht. Wie du vielleicht weißt, sind solche Menschen Meister-Meister-Manipulatoren und hervorragend im Gaslighting. So auch sie.
Grübeln im Sinne der Verarbeitung. Ich kann das Geschehene nicht einfach ad acta legen und es nie verarbeitet haben. Funktioniert jedenfalls für mich so. Des Weiteren kann ich mir so schön ihre negativen Seiten immer wieder ins Gedächtnis rufen, um bei einer Kontaktaufnahme ja nicht schwach zu werden oder gar selbst Kontakt zu suchen.
Und dass nur sie allein sich helfen kann, das steht außer Frage.
Zitat von Doppelherzchen:Die Intensität der Störung lässt etwas nach. Sie sind dann meist nicht mehr so impulsiv. Die zuvor so unverhältnismäßig erlebten Emotionen (z.B. die extreme Wut die Betroffene oft empfinden) schwächen ab. Natürlich kommt es dabei auch immer auf die Ausgangslage und Ausprägung der Schwäche an. Wenn die Verletzungen zu groß sind, dauert‘s halt auch länger. Ich würde sagen, die Dame des TE braucht noch 5-10 Jährchen. So lange würde ich aber nicht warten an seiner Stelle.
Gut, wir sind getrennt. Da ist nichts mit warten. Es wäre ihr zu wünschen, dass das Ausleben der Emotion bei ihr nachlassen. Sonst wird sie zwischenmenschlich nicht auf einen grünen Ast kommen.
