So, musste erstmal ne große Runde mit dem Hund gehen.
Ich verstehe alle eure Ansichten. Und schätze den Austausch hier sehr.
Er hat mir gesagt, er weiß dass er gerade auf Grund der Baustelle viele Freiheiten braucht und dass ich darunter leide. Sowas hat er mir vor 4 Wochen noch nicht gesagt, da war er einfach emotional “weg”.
Auch hatte er noch nie so eine Beziehung in der man über Gefühle spricht. Da braucht er Zeit zum sortieren.
Heute möchte er nicht mehr tiefgründiger sprechen, da er auf Grund des Schlafmangels nicht klar denken kann und dass dann nur zu Missverständnissen und Ärger führen würde. Und dafür sind wir ihm zu wichtig.
Verstehe ich und kann ich mitgehen, man sagt schnell Sachen die man vielleicht nicht so meint.
Er möchte uns nicht verlieren.
Ja, jetzt kann man natürlich sagen: wieder eine Krume hingeworfen aber…die letzten 6 Wochen liefen super und ich sehe, kleine Schritte aber wir entwickeln uns nach vorne und nicht zurück.
Und das lässt mich den Trennungsschritt nicht gehen.
Wir geben uns jetzt die 6 Wochen bis zum Urlaub. Er sagt wenn er overload hat und auch warum und ich sage es ebenso, wenn ich es merke.
Fremdgehen schließe ich wirklich aus. Er ist zwischen 4-7 Tage jede Woche hier, WE inklusive. Unsere Termine tragen wir in einen gemeinsamen Handykalender ein. Er arbeitet Vollzeit. Das Handy ist nie versteckt und liegt immer mit dem Bildschirm nach oben da.
Er geht immer ran wenn ich anrufe und er telefoniert auch nicht heimlich wenn er bei mir ist.
Er benutzt es viel, vor allem wenn sein Kopf voll ist.
Das mit dem SX liegt womöglich am Stress, wenn ich da die Führung übernehme klappt es. Ich beobachte das weiter

Und wenn das alles nicht helfen sollte, dann ist es wohl das was ich lernen soll aus dieser Beziehung: mich zu trennen.