Hey Forum!
🎉 Also, ich bin längst dran mit berichten. Sorry, dass es so lange gedauert hat, aber ich bin so kaputt!
Urlaub war toll, Festivals, tolle Menschen, zum ersten Mal seit der Pandemie. Ich konnte mich wieder spüren!
🎯 Zum Glück fand die finale Aussprache mit Chef und Monika auch gleich im Anschluss statt, ich musste da echt drauf drängen.
Chef hat dann die ganze Zeit erstmal gelabert, wie er sich das nächstes Jahr vorstellt (er stellt nur noch das Material und ist kein Ansprechpartner mehr), und dass er den Laden zumacht, wenn wir uns nicht drum kümmern.
Monika wollte nicht über die Probleme sprechen und fühlte sich dann unter Druck gesetzt, als ich sie drauf ansprach. Auf meine direkte Nachfrage hin meinte sie, sie hätte kein Problem wenn sie und ich weiterhin die Leitung machen. Daraufhin meinte ich, dass das nicht logisch ist, wenn sie mich gleichzeitig als Diktator bezeichnet und die weiteren Vorwürfe. (Mein Coach meinte: na, die brauchen mich halt und denken ich bleibe so in der Spur.)
Ich hab dann gesagt, dass ich wenigstens über die Probleme sprechen möchte. Dass ich eine Aussprache angeleiert habe ohne Erfolg, dass es seit über einem Monat keinerlei Absprachen mehr gibt, was Gefahr in der Werkstatt für andere Menschen bedeuten kann. Und dass es mir komplett an Wertschätzung fehlt. Und ich die Position nicht mehr möchte. Weil sich nur im Team alles schaffen lässt, von meiner Seite habe ich alles dafür versucht. Ich hab mich nochmal für die gemeinsame Zeit bedankt (was ich echt nicht hätte machen brauchen aus der Rückschau, ein Mal reicht ja, aber wir waren halt jahrelang befreundet) und erklärt, was genau ich dieses Jahr noch übernehme (ich helfe nur in einem einzigen Team) und eventuell nächstes Jahr übernehmen würde (nur eine Aufgabe, die sich gut abgrenzen lässt und mir Spaß machen würde. Es wurde dann kritisiert, dass mir das ja Spaß machen würde. Leute, was geht denn da ab?).
Und dann war ich erleichtert. Die viele Arbeit war viel, zu viel, ständig war was. Ihr hattet Recht! Der Chef ist so ein Depp und der Rest macht einfach keinen Sinn.
Von Monikas Seite: nix, kein Wimpernzucken. Ich meine fairerweise hätte man ja gemeinsam sagen können: War ne gute Zeit, lass uns das Jahr irgendwie rumkriegen. Aber nix. Sowas macht mich echt fertig, wenn man - vermeintlich - nicht mal eine Reaktion verdient hat. Und so geht es leider weiter. Habt Ihr Rat? Was würdet Ihr machen? Wie wirkt das aus der Außensicht? Ich hänge emotional noch zu sehr drin..
Gestern Abend habe ich Monika alle Nachrichten, die ich mit der Gemeinschaft geteilt habe, und die die Vorwürfe betreffen, geteilt. Damit lassen sich alle Vorwürfe entkräften. Und erklärt, dass Brigitte das einzige Problem ist. Übrigens habe ich einen privaten Chat zwischen Brigitte und mir gefunden, in dem Brigitte mich Diktator nannte. Ich habe nicht wirklich damit gerechnet, dass das noch irgendwas bringt, aber ich wollte einfach mit einer reinen Weste da rausgehen.
Von Monika darauf: Keine Reaktion. Null. Stattdessen schreibt sie heute morgen irgendwas belangloses wegen der Werkstatt. Und gerade heute Abend wieder, ich müsste das und das dringend machen, mein Arbeitsplatz (!) in der Werkstatt säe schlimm aus - hä, ist das nicht ein bisschen übergriffig? Lässt sie jetzt die Leitung raushängen?
Tja, was soll ich machen. Ich bin im Moment nicht mehr so oft da, oder nur zu Zeiten, wo ich netten Leuten begegne. Ich halte den Kopf unten, um ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Und mir anzuschauen, wer als Nächstes auf Brigittes Liste landet.
☕ Und die postet fleißig im Gemeinschaftsforum als wäre sie der neue Chef. Die Arbeit kann sie gerne haben. Aber ob das gut geht?
Aber warum schickt Monika solche Nachrichten an mich und ignoriert sonst alles was ich tue? Wir waren bis vor einem Monat so gut befreundet, über Jahre hinweg sind wir zusammengewachsen. Wie würdet Ihr euch da jetzt abgrenzen? Mein Herzschlag geht jedes Mal hoch. Danke für Rat!
Und viele liebe Grüße an alle hier, haltet die Ohren steif und den Kopf über Wasser!
Ach, und was ich mir eigentlich wünsche: Mich gut zu fühlen, faire Begegnungen, so wie auf meinen Reisen, mit alten Freunden, auf Festivals, in den Gemeinschaften dort, die sich auch selbst organisieren - dort lief es so fair ab, es gab Regeln, Raum und viel Wertschätzung, ich bin aufgeblüht. Darüber habe ich viel mit dem Coach gesprochen, was es bedeutet, in guten Begegnungen zu sein, die nicht in erster Linie anstrengend, negativ oder schmerzhaft sind. Echt krass, wie dunkel im Vergleich dazu die Stimmung in der Werkstatt ist. Am liebsten würde ich gar nicht mehr hin gehen! Was mache ich jetzt am besten?
Ich muss ganz oft an das Beispiel hier mit dem Pferdestall denken! Danke!
Jan