ButterflyFX
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Ich hoffe ihr könnt mir einen Rat geben.
Vor ein paar Jahren habe ich mich in einen verheirateten Chef in meinem Alter (45), sehr attraktiv, kurz, aber leider heftig verliebt, es begann mit harmlosen Flirten. Zu mehr als Flirten ist es nicht gekommen, denn ich habe die Reißleine gezogen und die Stelle gewechselt, da es für mich nicht in Frage kommen würde, mit einem verheirateten Mann etwas anzufangen und es in der Konstellation Chef-Angestellte nur noch unangenehmer ist.
Es war ein kurzes, intensives emotionales auf- und ab und ich war innerlich zerrissen. Mehr als ein Verknalltsein ist aber nicht passiert.
Alles noch einmal gutgegangen, möchte man meinen
Nun hat meine derzeitige Chefin (im selben Alter) besagten Ex Chef kennengelernt, es wird sich regelmäßig getroffen, es läuft etwas. In meiner Anwesenheit wurde erzählt, sie können über die Osterfeiertage nicht gemeinsam wegfahren, weil er kleine Kinder hat (so klein sind die Kinder nicht mehr, aber okay). Da er immer noch verheiratet ist, würde ich das eine Affäre nennen.
Wenn er selten, aber doch thematisiert wird, halte ich mich zurück, tue unbeteiligt und lasse mir nichts anmerken.
Nun könnte es dazu kommen, dass er Partner im Betrieb wird. D.h., er wäre wieder mein Chef. In ein paar Wochen haben wir eine Art kurzen Betriebsausflug, absolut untypisch (hatten wir noch nie), Jahreszeit auch völlig untypisch. Ich vermute, dass dann die Zusammenarbeit verkündet wird.
Was soll ich sagen, ich drehe schon ziemlich am Rad und weiß gerade nicht weiter.
Es ist schon unangenehm, das was zwischen den beiden läuft, am Rande mitzubekommen.
Die Vorstellung, das dann mitanzusehen noch etwas unerfreulicher.
Ausserdem mache ich mir Sorgen, wie sich ihr Verhalten mir gegenüber ändern wird, Stichwort Eifersucht. Was, wenn er wieder mit mir zu Flirten anfängt und sie das mitbekommt, eventuell durch Kollegen?
Egal ob ich darauf einsteige oder nicht, da bleibt doch immer etwas hängen.
Ich glaube, ich könnte das Drama nicht durchstehen.
Zum Glück habe ich diese Woche Urlaub und hoffe, ich kann mich etwas sortieren.
Meistens kann ich das klar und rational sehen und denke mir, sollen sie machen, das betrifft mich nicht. Dann gibt es aber Phasen, wo es mich runterzieht. Heute zB war ich am Nachmittag ziemlich down, hatte sogar leichten Liebeskummer.
Ich denke, ich habe das damals nicht richtig verarbeitet bzw verdrängt, weil ich mich gleich auf die neue Stelle konzentriert und in die Arbeit gestürzt habe.
Wie würdet ihr euch verhalten? So schnell wie möglich wieder die Stelle wechseln?
Gibt es eine bessere Lösung?
Danke fürs Lesen.
Ich freue mich auf eure Meinungen!