HeartOfGold
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Zitat von _Tara_:Meine Lebenserfahrung hat mir jedenfalls den Wahrheitsgehalt zweier Redensarten bestätigt:
"Wo Rauch ist, ist auch Feuer".
Da stimme ich dir zu.
Aber dafür muss man eben auch wissen, dass es sich dabei wirklich um Rauch handelt.
Und nicht vielleicht doch nur den Dampf einer Nebelmaschine
Mal im weitesten Sinne angelehnt an: "Da qualmt's! Da ist etwas im Busch."
Was ich meine ist, dass man eben diesen Verdacht auch schon klar identifizieren muss, um auf die Ursache dahinter schließen zu können.
Manchmal redet man sich auch gern gewisse Dinge selbst ein. Oder lässt sich sehr leicht von anderen einreden an etwas zu glauben.
Ich war auch immer sehr fest der Überzeugung, dass in wohl jeder Aussage auch immer ein Körnchen Wahrheit steckt. Aber davon bin ich mittlerweile komplett weg.
Die, die mal von übler Nachrede, Mobbing etc. betroffen waren, können das sicherlich auch so nachempfinden.
Und manchmal hat der Betroffene/Beschuldigte gar keine Chance die Wahrheit noch als Wahrheit zu präsentieren, weil die Märchen eines anderen schon von der Allgemeinheit als die Wahrheit gekauft worden sind.
Ich habe schon so viele Dinge und Geschichten gehört, die einfach komplett an den Haaren herbei gezogen wurden.
Deswegen lohnt sich oft ein genauerer Blick. Aber in meinen Augen hat die TE doch alles getan, was angemessen ist. Sie hat ihn konfrontiert. Ganz spontan, ohne ihm durch vorherige Anmerkungen anzudeuten, dass er sich auf etwas vorbereiten sollte.
Und er hat hier freiwillig ohne zu zögern kompletten Einblick gewährt. Und das ist doch schon absolut untypisch für jemanden, der etwas zu verbergen hat. Da wird dann höchstens mal bröckchenweise etwas zur eigenen Entlastung und zur Beruhigung des anderen hingeworfen und offen gelegt. Aber alles im Rahmen und der "Lügner" hat stets Kontrolle über die Situation, kann eingreifen und selbst entscheiden, was der andere zu sehen bekommt. Da verkauft man den 10%igen Einblick ins Handy als die 100%ige Transparenz.
Man kann ja nur Beweise liefern, dass etwas existiert. Aber nicht dafür, dass etwas nicht existiert. Und mit Hinblick darauf, hat er in meinen Augen schon das ihm Mögliche getan.