Babs54
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Zitat von Alleswirdgut123:
... und um die Beziehung am Leben zu halten auch. Es geht schief, wenn (irgendwann) nur noch einer an der Beziehung....arbeitet... und der andere meint, ...es gebe nichts, was er aus seiner Sicht ändern müsste.
So funktioniert das nicht.
Ich habe in unserer Beziehung und Ehe viel geackert, geschluckt, ignoriert. Aber aber auch die Probleme benannt, die wir hatten. Ich wusste, wenn wir das nicht tun, wirds schlimmer. Mit der Zeit habe ich aufgehört mit dem ....ackern....ignorieren aber auch mit dem reden. Ich konnte nicht mehr. Dazu kamen Alltag und berufliche Probleme bei uns beiden, die uns beschäftigten aber nicht unlösbar gewesen wären. Als er sich von mir trennte, hätte ich ihm am nötigsten gebraucht. Ein absoluter Supergau für mich.
Im Rückblick sehe ich natürlich und sehr wohl, dass wir beide Anteil am Scheitern hatten. Wenn aber nur einer bereit ist zusammenzubleiben und daran zu arbeiten...... Tja.
Es ist oft das Gleiche (was auch hier immer mal wieder beschrieben wird) der Eine glaubt noch an die Beziehung und der andere ist bereits vor dem Trennungsausspruch längst ausgestiegen.
Jetzt ist mein Text doch länger geworden. Denk danke fürs lesen.
Wie wahr, wie wahr
Bei uns kehrte "Ruhe" ein, wohnten in unserer Traumwohnung, ich konnte die Arbeitszeit hinter mir lassen...... und zack, wars vorbei

zumindest an manchen Tagen und darauf habe ich auch keine Lust mehr.....wird schon irgendwann funktionieren, das "Alte" komplett loslassen zu können und sich auf all das Neue zu freuen....