Zitat von Pampelmuse:ER will mit mir reden, wie wir das in den nächsten Tagen regeln wollen. Ich weiß gar nicht, was ich darauf antworten soll. Ich habe keine Lösung, weiß nur, was ich nicht will. Außerdem kann ich kein Pokerface und ich möchte nicht das heulende abhängige Elend markieren. Reden wäre aber für einen weiteren guten Kontakt (vielleicht wieder Annäherung später?-blöde Hoffnung) wichtig. Ach ich weiß auch nicht....
Guten Morgen,
Dann sage ihm doch einfach, was du NICHT willst!
Es ist so sehr schwer, sich zusammenzureißen, aber konzentriere dich auf dich und versuche einigermaßen gefasst zu erscheinen (vielleicht versuchen im "emotionalen Gehirn" abzurufen, welch ein Leid er dir zufügt und dadurch kommt vielleicht ein wenig Wut hoch ?)
Die ersten Gespräche sind zum verrückt werden und "richtiges" Verhalten gibt es eigentlich nicht. Bei meinem ersten Gesprächen war ich auch ein Häufchen Elend, dass ist im Nachhinein nicht schlimm für mich - man hat ja so viel Schmerz & Traurigkeit in einem, dass man nicht so einfach "wegatmen" in diesem Moment kann.Beim nächsten war ich dann so leer und tot innerlich, dass ich dagesessen habe, als wäre ich kein Teil der Situation.
Schon merkwürdig alles......
Du wirst dieses Gespräch schaffen - versuche, dir im Vorfeld nicht mit "Strategien" es dir selbst schwer zu machen. Ich weiß, dass dies schwer ist, aber auf solche emotionalen Situationen kann man sich kaum gut vorbereiten. Wichtig ist, dass du ihm klar sagst, was du NICHT willst -Umgang mit dir und Kind Regelung usw. (und damit meine ich nicht, dass du ihm sagst, dass du die Trennung nicht willst..

)
Morgens-/ Tags-/ Abendleidende:
Bei mir war es gemischt.
Morgens alleine aufwachen war eine Qual
Tagsüber mit Abwechslung ging es, obwohl ich mich da auch gerne "versteckt" hätte um Fragen aus dem Wege zu gehen. Manchmal hatte ich das Gefühl (beim einkaufen usw.) , dass ich ein Schild auf der Stirn habe "arme Verlassene"
Abends war ich dann wiederum froh, in meinem "geschützten" Raum zu sein, da fühlte ich mich am sichersten und konnte mich meinem Elend hingeben..........Keine Angst haben, dass man Heulanfall vor anderen bekommt - manchmal habe ich es kaum nachhause geschafft und das Weinen/ Verzweiflung kam schon im Auto.
Aber natürlich dann auch das "Alleinsein" abends........
