Zitat von Claudia-ü50:@AmericanSweety
Schön, dass du da bist.
Natürlich liebst du ihn noch, die letzten gemeinsamen Jahre-das ist nicht einfach weg. Es ist doch natürlich, dass er dir fehlt, der Schmerz und all das Fragen : Warum
Männer sind meistens klarer als wir :
° keine Gefühle mehr- macht also keinen Sinn mehr - FERTIG
(wahrscheinlich habe ich es etwas "platt" ausgedrückt- viele machen sich auch ihre Gedanken und haben sicherlich auch eine lange Phase, bis sie sich entscheiden)
Du glaubst, das sein "Entlieben" (gibt es dieses Wort eigentlich) an der "fehlenden Anziehung liegt, weil du zugenommen hast. BITTE NICHT so denken- er hat sich damals sicher auch in dich als Mensch verliebt.
Wenn du dich in ein paar Wochen wieder besser fühlst, weil du etwas verändert hast, bitte denke daran: Du hast es für dich geschafft-gut gemacht
GLG
Danke für deine Worte!
Klar ist die fehlende Anziehung durch die Zunahme nicht das einzige, was aus meiner Sicht zu der jetzigen Situation geführt hat... Wir haben eben nur noch nebeneinander her gelebt, uns als Paar aus den Augen verloren...
Irgendwo glaube ich auch nicht, dass die Gefühle komplett weg sind, sondern dass er sie einfach nicht mehr spüren kann. Ob das nur eine Einbildung ist, weiß ich allerdings nicht.
Ich habe viel reflektiert seit der Trennung und weiß für mich, was mein Anteil an allem war...
Mal sehen, ob ein annähern möglich ist, wenn ich meine gesteckten Ziele erreicht habe. Er sagt selbst, vielleicht merkt er das alles erst, wenn es mal getrennte Wohnungen gibt und man Abstand hat...
Ich weiß, viele gehen im Streit auseinander oder man will den anderen nicht sehen. So ist es bei uns beiden nicht...
Er möchte für mich da sein und das nun gemeinsam durchstehen (Wohnungen suchen etc, aber ohne Zeitdruck), auch finanziell hat sich nichts geändert und haben einen "Topf".
Er hat auch keinerlei Interesse, irgendwie auszubrechen, auf Abstand zu gehen. Wie gesagt, kommt er nach der Arbeit immer direkt heim...Er lässt nach wie vor die Badtür offen beim duschen etc... (eigentlich würde man erwarten, dass er da nun Grenzen zieht bzw sich eben etwas zurückzieht)
Klar spielt da die Gewohnheit und Bequemlichkeit eine Rolle. Aber ich glaube nicht nur...
Vielleicht rede ich es mir auch schön, wer weiß. Leider kann niemand von uns in die Zukunft blicken.
Heute Abend geht es mir nicht so gut...Er muss nachher arbeiten gehen und da ich bis gestern noch von der Grippe gebeutelt war, habe ich ne Verabredung mit Freundinnen abgesagt...Fühl mich nicht fit genug für einen Club heute.
Nun hab ich aber wieder Zuviel Zeit zum Nachdenken. Eigentlich bräuchte ich gerade jemanden, der mich in Arm nimmt und wo ich einfach hemmungslos weinen kann...
Ich würde am liebsten nochmal ein Gespräch mit ihm haben, wie es ihm nun nach den 3 Wochen geht, was er denkt...
Aber das endet wieder nur in Tränen meinerseits, weil ich mich da aktuell noch nicht unter Kontrolle habe. Ich will ihn auch nicht bedrängen und versuche zu vermeiden dass er sieht, wie nah mir das alles geht...
Auf der anderen Seite hab ich Angst, dass er sich jemand anderem öffnet bzw zuwendet und das mit der 2.Chance definitiv unmöglich wird...
Naja ihr kennt sicher selbst die 1000 Gedanken und Szenarien, die man sich vorstellt und einredet.
Keine Ahnung, wie ich damit klar kommen soll, falls sich irgendwann zeigt, dass es hoffnungslos ist... Ich kann mir im Moment ein Leben ohne ihn nicht vorstellen. Wobei ganz ohne wird es aufgrund unserer Tochter nie sein und er will auch nach wie vor dann eine Vertrauensperson für mich sein...
Ach man, wieso muss das sooooooo weh tun?
Werde wahrscheinlich versuchen, bald zu schlafen...Wenigstens dann muss ich ein paar Stunden diesen Druck und Schmerz nicht fühlen...
Habt einen schönen Abend!