Zitat von Hausgebrauch:destruktiv Umgang pflegten. Häßliche Seiten zeigten. Das ist doch ganz normal. Jeder Mensch hat viele Gesichter (Prinzip personae), die in verschiedenen Kontexten unterschiedlich stark gewichtet sind und zum Vorschein kommen.
Das Gesicht, das er heute zeigt, war vermutlich immer angelegt
Hallo Hausgebrauchter,
ich klinke mich an dieser Stelle mal ein und schreibe was bzw. woran ich glaube:
Niemand ist an sich ein Monster, es sei denn es lägen schwerwiegende psychische Gebrechen quasi von Geburt an vor.
In Beziehungen fordern immer verschiedene Menschen Eigenschaften in uns heraus. In Partnerschaften zählt es zu den Maximal- bzw. Optimalforderungen das dasjenige gefördert werden könnte was wir selbst in uns als gut empfinden und bewerten. Dann passt´s!
Leider ist die Praxis so oft eine völlig andere.
Wir können kaum ahnen oder vorab bereits in der ersten Verliebtheitsphase analysieren wie der Mensch auf Dauer uns verändern mag. Ob zum Guten oder eher zum Schlechten hin.
Entsprechend entwickeln sich auch in der Kommunikation miteinander Gewohnheiten, die entweder konstruktiv oder zunehmend destruktiv werden.
Gäbe es die rosarote Brille erster Verliebtheit nicht, würde sich wohl kaum noch jemand in einen anderen wirklich verlieben. Denn diese Liebe macht mindestens auf einem Auge blind und gleicht im pathologischen Sinne doch dem Zustande einer Psychose, wenn wir mal ehrlich sind.
Nach dieser Phase käme die bewusste Arbeit aneinander. Probleme und bestenfalls Problemlösungen. Entfällt diese Phase oder ist sie nicht gründlich genug kommt früher oder später das unweigerliche Scheitern. So oder so.
Eine gute Zusammenfassung dieser Dynamik fand ich in dem interessanten Beitrag den ich hier verlinke, wo das biblische Bild einer Apokalypse auf Beziehungsmuster übertragen werden.
https://www.in-beziehung.de/die-5-apoka...en-reiter/Liebe Grüße @all