Ich bin ja nun etwas über 8 Monate getrennt und seit September endlich mit meinem Jüngsten ausgezogen.
Ich hätte nicht gedacht, dass diese Wohnung so schnell zu einem Zuhause für mich wird, aber es hat wider Erwarten geklappt.
Somit kann ich eigentlich nur sagen, wenn die Trennung unwiderruflich ist, ist Abstand scheinbar das Beste!
Denn die ständigen Begegnungen und Gespräche, die mir eigentlich nur helfen sollten zu verstehen, arteten ständig in Streit aus. Mein Ex wollte nicht mehr reden und es war ihm wohl auch egal, ob ich das Ganze verstehe oder nicht. Er wollte einfach sein neues Leben genießen und Gespräche mit mir machten das schwerer, so dass er häufig überreagierte.
Seit ich nicht mehr ständig mitbekomme, wann er unterwegs ist , man sich auch nicht zufällig über den Weg läuft und ich mich hier auf mein Leben ohne ihn konzentriere, ist dieser Stressfaktor schon mal weg.
Am 1. Weihnachtstag sollte mein Ex den Kleinen gegen Abend abholen. Da es auch mein Geburtstag war, hatte ich echt Bedenken, dass er aus Gewohnheit/Höflichkeit oder was auch immer, wohlmöglich gratulieren würde.
Meine Reaktion darauf wäre sehr wahrscheinlich nicht unbedingt höflich gewesen

, darum habe ich kurzerhand mit dem Kleinen darüber gesprochen und es war okay, dass er allein runterging , als sein Vater kam.