Zitat von AD46:
Du Liebe,
ich schließe mich an. Niemand ist böse auf dich. Aber ich gebe zu, wenn ich so lese, was bei dir so passiert, mache ich mir unbekannterweise ein wenig Sorgen. Keiner von euch beiden kann so richtig mal zur Ruhe kommen, mal so richtig nachdenken und ein wenig Abstand gewinnen.
Was wäre denn, wenn es zum absoluten worst case kommt und er endgültig Schluss macht und final auszieht. Bitte versteh mich nicht falsch. Ich wünsche euch wirklich von Herzen, dass es anders kommt. Ich steh nämlich auf einen glücklichen Ausgang. Aber dann wird das Loch, in das du fällst, nur noch tiefer.
Gibt es nicht irgendeine Möglichkeit, zumindest mal ein bis zwei Wochen eine räumliche Trennung herzustellen? Ich bin wirklich keine Expertin, mir passiert so etwas auch zum ersten Mal. Ich weiß nur, dass es mir besser geht, wenn er nicht hier ist. Die Situation ist ja auch eine andere. Wegen Nachfolgerin und so.
Wie geht es denn eurer Tochter?
Guten Morgen
Bin von unseren Katzen geweckt worden...
Wir sind ja auf Wohnungssuche...Denn allein wäre mir die aktuelle zu teuer und unser Vermieter hat ja vor paar Wochen angedeutet, dass er kommendes Jahr mit Familie wieder zurückkehrt (=Eigenbedarf).
Er würde jederzeit zu einem seiner Elterteile gehen, wenn ich das sagen würde. Allerdings sehe ich die Notwendigkeit aktuell nicht. Klar ist es teilweise echt schwer, ihn direkt vor der Nase zu haben. Aber es ist (noch) eine Horrorvorstellung für mich, wenn er woanders wäre. Ganz ehrlich, da hinge ich nur am Handy...Ist er online? Was macht er? Wo genau ist er grade? Etc...
Das würde mir den Kopf zermatschen...
Und er würde mir auch als Bezugsperson fehlen...Er ist mein engster Vertrauter, mein bester Freund...Meine familiäre Situation war grade über die Feiertage auch nicht einfach...
Von den Gedanken würde eine räumliche Trennung aktuell vor allem bei ihm nichts ändern... Hatten das Gespräch erst gestern...(hatte sich ergeben, halte mich ja seit meinem "Ausbruch" sehr zurück) Will nun auch gar nicht zu sehr ausschweifen... Ich bin nach wie vor überzeugt, dass sich das Ruder rumreißen lässt bei uns. Gut möglich, dass es dafür dann den finalen Schritt (räumliche Trennung für eine gewisse Zeit) braucht. Und vor allem eben einige Änderungen...
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob es nur die Gefühle sind, die mich festhalten lassen...Meine engste Freundin sieht es ja komplett anderst...(wenn es nach ihr ginge, sollte ich komplett abschließen und schauen, dass er nicht dauernd hier ist)
Die mich auch sehr zum Nachdenken gebracht hat. Zb fehlen meinem Mann ein paar "Eigenschaften", die man sich als Frau eigentlich wünscht...Bzw die mir die Jahre über gefehlt haben/zu wenig waren. (Und schon zu 2-3 Krisen geführt hatten, wo ich damals nen Trennungswunsch geäußert hatte, aber ich ihm immer ne Chance gegeben hatte. Trennen wollte ich mich nie wirklich, es war eher ein Ausdruck der Hilflosigkeit bzw dass er aufwacht) Über die ich aber hinweg sehen gelernt habe.(Ein Beispiel fürs bessere Verständnis: Liebevoller sein...Einen mal überraschen mit einem kleinen Zettel, einer WhatsApp-Nachricht (ganz banal, ein denk an dich o.ä) etc...Sowas gab es eigentlich so gut wie nie. Und hab da echt keine großen Erwartungen, dass sowas täglich sein muss!
Das ist ein Punkt von einigen, mit denen meine Freundin mich zum Nachdenken gebracht hat.
Aber wie du sagst, da müsste ich mal komplett zur Ruhe kommen und das wird noch bisschen dauern mit der räumlichen Trennung.
Dazu kommen Ängste, wenn es wirklich final ist/bleibt...Kann ich mich jemals noch so öffnen/vertrauen, finde ich überhaupt jemanden etc...Wenn ich schon mit Freundinnen unterwegs war und man sich umgesehen hat...Hab so gut wie nie nen Mann gesehen, der mir wirklich gefallen hat. Aber vielleicht lag das auch daran, dass ich da eben vergeben war...
Er hat auch mit einer komplett anderen Reaktion meinerseits auf die Trennung gerechnet...Er dachte, ich schmeiße ihn direkt raus zb... Ich weiß, bei einigen von euch war die Trennung echt unschön (mies/empathielos verhalten) Aber er hat für alles Verständnis (wenn es mir nicht gut geht), ist rücksichtsvoll etc... Das macht es mir nicht unbedingt leichter, wenn man nur meine Situation betrachtet.
Sorry, wurde doch ausführlicher...
Neige leider zu Ausschweifungen
Würde echt gerne ein paar Monate in die Zukunft schauen können, um meinen Gedanken/Gefühlen den Weg zu weisen...
Damit ich zb nicht im worst case in 3 Monaten hier bin und bei 0 anfange...
Weiß nicht, ob das alles nachvollziehbar ist, was ich von mir gebe! Sagte ja, in meinem Kopf herrscht echt Chaos...
Unserer Tochter (14) geht es gut...Klar wünscht sie sich, dass es nicht zur endgültigen Trennung kommt...Aber sie kommt besser mit allem zurecht als ich dachte...
Versuche nochmal bisschen zu schlafen
Habt einen den Umständen entsprechend schönen Tag
