aufstehen
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musste heute ein paar Stunden arbeiten. Nein so stimmt das eigentlich gar nicht. Ich wollte arbeiten, habe mich freiwillig gemeldet, um dem Schmerz zu entfliehen. Ein paar Stunden beschäftigt sein um leider wieder in diese Trostlosigkeit zu kommen.
Zitat von Wirdschon:aber sollten wir uns wirklich so verlaufen haben, dass wir uns nicht mehr wiederfinden, wäre das mein persönlicher Alptraum
Das ist für mich kein Alptraum, sondern mittlerweile Realität. Ich habe mich bereits verloren, vielleicht noch nicht ganz, aber ich bin auf den bestem Weg dahin.
Ich steh absolut am Anfang. Trennung vor ein paar Stunden, so fühlt es sich ständig an.
Ich versuche wirklich positiv zu denken, aber so recht möchte es mir nicht gelingen.
Mich ändern, damit man mich wieder wahrnimmt....? Ich bin seit 50 Jahren schüchtern, wie ändert man das?
Meine Ängste.....
Angst vor dem allein bleiben.
..... nicht den Weg aus diesem Teufelskreis hinaus zu finden.
.....mich komplett zu verlieren
.....kein Vertrauen mehr zu entwickeln.
.....meinen Rest an Lebensfreude auch noch zu verlieren.
.....vor dem Augenblick, wo ich ihm gegenüber steh.
Im Grunde ist alles schon gesagt worden, bei dem einen finde ich mich mehr, beim anderen weniger.
Entschuldigt, aber das ich eine Affäre war, an dem zerbreche ich am meisten, daher blende ich das in meinem Schreiben aus. Aus meinem Kopf bekomme ich es nicht, es ist allgegenwärtig.
Wenn die Tränen kommen, dann rufe ich mir immer von Balko in Erinnerung, man hat MICH verlassen, man wollte MICH nicht mehr. Somit gelingt es mir auf der Straße die Haltung zu bewahren. Aber zu Hause....seit einer Stunde sitze ich nur da und heule. Das Morgen, wird die Hölle auf Erden.
Er hat mich in der Nacht angeschrieben, ich habe nicht geantwortet. Er hat zweimal jetzt versucht mich anzurufen. Ich schau auf mein Handy und lass es nur klingeln. Mein Innerstes schreit, geh ran...wenn du seine Stimme hörst geht es dir besser. Aber ich lass es bleiben. Und es tut so entsetzlich weh.
Ich beneide jeden von Euch, der es schafft nach vorne zu Blicken und mit kleinen Schritten vor zu gehen. Ich seh im Moment nur Hoffnungslosigkeit.
Und ja @claudia, die Ängste rauben mir den Verstand und sie wachsen
(egal wie schwer es dir gefallen ist- und gerade deshalb!) und zuhause weinen und alles rauslassen - darauf hast du ein Recht, dass ist dein Nest, deine Schutzzone, wo du sicher bist....
)