Simone79
Mitglied
- Beiträge:
- 827
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 3600
- Mitglied seit:
Zitat von AD46:Alles, was du machen kannst, ist dein Kind aufzufangen. Ihr Liebe zu zeigen, zu geben, kuscheln etc. Wie oft saßen wir 3 in den letzten Wochen hier zusammen und haben uns einfach nur in den Arm genommen. Das hilft schon viel. Außerdem erkläre ich ihnen immer wieder, dass ihr Vater sie liebt und die Trennung von mir nicht die Trennung von ihnen bedeutet.
Natürlich haben sie mich auch traurig gesehen. Ich bin kein Roboter. Aber da hilft nur, sich zu erklären. Ja, ich bin traurig. Aber ich habe euch lieb. Der Papa hat euch lieb. Wir schaffen das. In kleinen Schritten.
Was die Ungeduld betrifft, ich habe in den letzten Wochen das Warten gelernt. Ich glaube, wir haben unsere Trennung relativ zeitgleich erlebt. Bei mir war es der 2.11.
Ich warte nicht auf ihn. Aber auf Termine. Ich habe auf die Bewilligung der Kur gewartet, auf den Termin bei der Familienberatung, auf den - leider geplatzten - Anwaltstermin. Und glaube mir, ich bin auch kein geduldiger Mensch. Aber der Zwang zu warten hat mich ruhiger gemacht.
Und gerade seit Weihnachten habe ich mich sehr von ihm abgegrenzt. Es gibt ein Hallo, wenn er kommt, ein Tschüß, wenn er geht und sonst nur sachliche Abstimmung wegen der Kinder. Mehr lasse ich nicht mehr an mich heran und das tut mir gut. Sicher ist die Situation bei mir eine andere, es ist ja eine Nachfolgerin im Spiel. Vielleicht kannst du dich ja etwas deutlicher abgrenzen, frag nicht mehr nach. Bis jetzt hast du keine befriedigenden Antworten bekommen und ich bezweifle, dass du die in nächster Zeit erhältst. Sei für euer Kind da. Sie ist jetzt die wichtigste Person und gleichzeitig die unschuldigste in dieser bescheidenen Situation.
Hallo ,
so ähnlich versuche ich es auch. Die Kinder sind 8+13. Die große ist sehr schweisam spricht nicht gern über das was sie beschäftigt. Aber auch ich versuche immer wieder zu sagen, dass beide Papa und Mama die Kinder lieb haben und immer für sie da sind. Auch ich war grad anfangs oft am weinen. ich versuche aber das wenn es irgendwie geht nicht so oft vor den Kindern zu tun, weil ich weiss das meine Tränen sie auch zusätzlich belasten. Ich geh dann kurz raus z.b. Zur Kommunikation mit meinem NM ( wir wohnen in unserem Haus in zwei getrennten Wohnungen) auch ich grenze mich so gut wie es geht ab, kommuniziere nur soviel wie es mir gut tut. Er würde gerne mehr "Freund" sein. Das kann ich nicht.

-erstmal nen Kaffee / Frühstück