@EsPasstNicht
Zitat:Ich bin in 1 Sackgasse gelandet! Stecke fest. Trenne ich mich, werde ich mich wie ein Arsh fühlen, der eine Depressive im Stich ließ. Trenne Ich mich nicht, leide ich auch. Und ich habe Sorge, dass meine Kinder dann keinen Kontakt mehr mit mir haben wollen.
in dieser Sackgasse steckst Du schon lange und es haben auch schon einige Foris drauf reagiert. Du kreist genau wie Deine Frau immer um die gleichen Punkte und willst eine Lösung ohne Schmerz.
Zitat:Naja, wenn ich gehe (wahrscheinlich glaubt sie, das schaffe ich nicht), ist der Geldbringer weg. Also wäre es doch besser gewesen, sich zu ändern. Sie pokert hoch. Daran sieht man, wie hoch der sog. Krankheits"gewinn" ist.
vom Krankheitsgewinn schreibst Du nicht nur einmal.
Welchen "Gewinn" Du aus dem Bleiben in dieser Situation ziehst, wirst Du merken, wenn DU Dich mal bewegst.
Ich empfinde beim Lesen in Deinem Thread eine sumpfig unbeweglich depressive Stimmung.
Du beharrst drauf, dass sie sich bewegt, bewegst Dich aber selbst kein Stück.
Und vermutlich gibt es dafür Gründe, die mit ihr gar nichts zu tun haben.
Auf mich wirkst Du wie ein Co-Abhängiger.
Hast Du eigentlich inzwischen mal offen mit ihr geredet? Du verharrst seit Monaten zwischen den Optionen Trennen oder nicht Trennen. Wie wäre es mal damit, ihr einfach zu sagen, dass Du an eine Trennung denkst und so nicht weiter machen wirst?
Und bezüglich ihres angeblichen Krankheitsgewinns: ich halte das für verkopften Unsinn. Jeder Mensch möchte eigtl. eine gewisse Selbstständigkeit haben, sein Leben leben können, aber psychische Erkrankung kann das massiv blockieren. Da können sehr tiefe Glaubenssätze und Ängste eine Rolle spielen. z.B. die tiefe Überzeugung absolut ohnmächtig zu sein. Das ist ja gerade depressives Denken. Der Glaube, sich nicht helfen zu können. Es gibt auch mit Tieren etliche Studien, die belegen, dass ein Tier, das wiederholt erlebte, dass jeder misslingende Versuch, sich selbst zu helfen, irgendwann dazu führt, dass das Tier es gar nicht mehr versucht.
Mit all dem musst Du Dich auch gar nicht auseinander setzen. Das ist ihre Sache. Du solltest Dich mal Deinem Anteil zuwenden. Aber was mir missfällt ist, solch oberflächliche Urteile zu fällen.
Was sollte das für ein Gewinn sein, von einem Mann abhängig zu sein? Kein eigenes Leben zu haben? In einer Beziehung ohne Liebe zu verweilen? Sie sieht vermutlich keinen anderen Ausweg. Und dass sie sich so auswegslos wähnt, könnte Teil ihrer Krankheit sein.
Und was hast Du in einer Liebesbeziehung zu geben, außer das Geld zu verdienen?
Überlege mal, was am zwischenmenschlichen Miteinander (egal, ob freundschaftlich oder in der Liebe), glücklich macht, Kraft gibt usw. Da gibt es sehr viele Aspekte. Welche davon lebst Du? Was bringst Du außer Geld in diese Beziehung mit hinein?