EsPasstNicht
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Zitat von Dattel:Psychisch Kranke können keine gute Partnerschaft führen. Das sagt mir meine Erfahrung auf dem Gebiet.
Sie fühlen sich gut aufgehoben und sicher, mehr ist das nicht.
Die Bedürfnisse und Wünsche des Gegenübers werden nicht wahrgenommen und gerne weg-diskutiert, natürlich immer mit dem Persilschein Krankheit.
Ich habe meine depressiven Partner damals nach drei Jahren rausgeschmissen, das hätte ich viel, viel eher tun sollen.
Für jede Zumutung, Unverschämtheit, Kaltschnäuzigkeit, Lieblosigkeit, Faulheit und Unlust: die Krankheitskarte wurde gezückt, bis sie völlig wirkungslos verpuffte: zu oft sollte man das halt nicht machen.
Diese Krankheit kann man glauben oder auch nicht. Als Partner ist man aber moralisch gezwungen, den Quatsch zu glauben, das ist Nötigung pur.
Als Partner ersetzt man so ganz nebenher den Therapeuten, den Geldbeschaffer, den Punchingball für Launen, das Kissen zum heulen, das ist eine unverschämte Zumutung.
Ein Kranker hat die Pflicht, sich bis ans Lebensende um seine Gesundung zu kümmern.
Für die Gesellschaft, für Partner und für die Familie.
Klingt unbequem-ist es auch.
Hallo Dattel,
daran, dass Du 3 J. gebraucht hast, sieht man, dass es auch bei Dir sehr lang gedauert hat. Was war der Grund? Sorge einen Depressiven allein zu lassen? Die gemeinsame Zeit/Erlebnisse hinter sich zu lassen? Sich nicht eingestehen wollen, bei der Partnerwahl einen Fehler gemacht zu haben?