YsaTyto
Gast
Zitat:Man hat keinen zum Reden, niemand mit dem man über den Tag sprechen kann, der einen Abends zuhört.
wenn das lange so geht, fehlt natürlich etwas!
Aber das nur in einem Partner zu suchen, finde ich seltsam und ich würde mich erdrückt fühlen, wenn mein Freund sich ohne mich nicht recht lebendig fühlen würde und neben mir nicht eine einzige schöne Beziehung hätte.
Und ich selbst würde auch eingehen, wäre mein Liebster mein einziger liebevoller Kontakt.
Es müssen nicht immer innige Beziehungen sein (manchmal fehlen solche Freunde einfach), aber lebhafte, liebevolle Kontakte kann man aufbauen. Vor allem dadurch, dass man anderen selbst ein Freund ist und Freunde nicht nur braucht, um der Einsamkeit und Langeweile zu entrinnen. Ich glaube einige hier sind zu egozentrisch (meine das nicht böse). Es wird wie gebannt auf die eigene Einsamkeit geschaut und dabei entgehen einem etliche Kontaktmöglichkeiten, die manchmal dadurch entstehen, dass man z.B. anderen hilft und gerne hilft. Oder sich für andere interessiert. Meistens gar nicht gegeben. Die anderen dienen nur zum Zeitvertreib. Klar dass da nie befriedigende Kontakte entstehen.
Einfach nur zusammen die Zeit totzuschlagen, erfüllt natürlich nicht. Mit irgend jemanden irgendwas machen, um das Wochenende hinter sich zu bringen.
Man könnte auch gemeinsam mit zunächst Fremden etwas erlernen. Was auch immer. Gemeinsames Tun verbindet, statt nur gemeinsam abzuhängen.
Ich finde es echt erschreckend, dass manche Menschen ohne Partner in der Zeit, in der sie nicht arbeiten, Langeweile empfinden. Ist die Arbeit der Lebenssinn? Und der Partner dann der einzige, der in dieses Leben etwas Sinn und Wärme bringt?
Wieso reduziert ihr all das auf einen Partner?
