@U-I-B
Zitat:Wo hast Du denn den Honig versteckt, der Bär hat mal wieder Hunger.

das zeigt schon, was ich meine!
Nicht nur ich habe euch hier und da ein Honigtöpflein hingestellt. Ihr seht es nichtmal!
Zitat:Du hast schon recht, andere auch. Der Satz "Ich bin einsam" ist auch der Ausdruck eines Hilferufs, den man symbolisch betrachtet in einem leeren Raum schreit, der unerhört bleibt.
Ach ne! Der Hilferuf wurde erhört!
Aber wenn man sich weigert mal sein Denken in etwas neue Bahnen zu lenken und absolut kein Interesse an anderen Menschen und ihren Gedanken zeigt, tja, dann ist man eben allein
Mir fielen z.B. spontan etliche Fragen ein, die ich Milano, Arnika, Whynot, NichtLustich. . . mal stellen würde/werde.
IHR sucht doch Hilfe/Anregungen. Dann kommen hunderte Anregungen und es kommt KEINE einzige interessierte Frage!
Echt Leute, ihr schließt euch selbst ein!
Zitat:Denn eigentlich müsste er weitergehen: "Niemand versteht mich, keine/r, der mich richtig an die Hand nimmt". Es ist schwierig für diese Menschen, zu denen ich auch gehöre/te, den ersten Schritt zu machen. Man kann sich nicht immer motivieren und so schön dieses Forum helfen kann und tut, es wird einen niemals an die Hand nehmen.
Motivieren Interesse an neuen Gedanken und anderen Menschen zu haben?
Ich werde es nie kapieren. Auch ich habe gehörige Baustellen und werde nicht müde, mich schlau zu machen, Bücher zu lesen, tausend Dinge auszuprobieren, einen guten Freund, der es in diesem Punkt besser weiß als ich zu leben, wieder und wieder zu fragen.
Und natürlich können wir alle uns in allen möglichen Bereichen manchmal nicht motivieren. Ganz normal!
Aber dann sagt das auch. Und dann ist gut. Dann arbeitet man eben an der Motivation oder auch nicht und vergräbt sich 3 Wochen. Aber dann 100 Nebenschauplätze zu eröffnen, ist doch sinnlos.
Zitat:Mal ein Beispiel: Wenn ein alleinerziehender Mensch nach einer gescheiterten Beziehung noch Kinder zu versorgen hat, dann ist man immer noch von Menschen umgeben. Ein Single, der keine Kinder hat, lebt dann ohne Mitmenschen alleine in den vier Wänden. Man kommt heim von der Arbeit - niemand ist da, der zuhört oder dem man zuhören kann. Irgendwann führst Du Selbstgespräche, erst innerlich, dann äußerlich. Es frisst Dich von innen her auf. Es ist wie eine Säure, die sich sehr langsam, aber sicher durch sämtliches Fleisch futtert und auf ihrem Weg nur noch Löcher und Leere hinterlässt.
ja, kein Wunder! Bei Dir, Ben, KGR und manchen anderen sehe ich auch hier tatsächlich eher Selbstgespräche, keinen lebendigen Dialog, auch nicht miteinander!
Ich habe auch keine Kinder und da ist keine Säure und wenn es Säure in meinem Leben gibt, dann mache ich mich mit Leidenschaft schlau, wie ICH das ändern kann.
Zitat:Womit bekämpft man "Säure"? Säure ist ätzend, man kann sie nur abmildern, nie gänzlich neutralisieren. Weil sie auch lebensnotwendig ist bzw. sein kann, aber eben in dosierter Menge. Nimmt sie Überhand, wird´s übel im wahrsten Sinne des Wortes.
man man. . .Ich überlasse euch euren Selbstgesprächen.
Zitat:Abmilderungen brauchen aber bisweilen Zeit und man braucht halt das richtige Mittel dafür. Es ist eben für manche Menschen nicht leicht. Singles werden nicht richtig glücklich, On-/Off-Beziehungen sind immer ein gespanntes Gummiband und Affärenpartner sind im Teufelskreis, weil sie zumeist nie zusammenkommen, sondern nur gemeinsame schöne weniger heimliche Momente haben.
Jahaaaa, aber dann sage: ich brauche Zeit oder ich suche nach Mitteln. Auch ich war mal etwa 2 Jahre kaum lebensfähig, aber habe die Gründe dafür nicht im Außen gesucht oder wieder und wieder in die Welt geschrien, dass es für mich keine Chance auf mehr Zufriedenheit gibt. Und habe dann noch gejammert, dass niemand mich erhört, obwohl ich zahllose Reaktionen und Bemühungen erlebte.
Zitat:Jedes individuelles Leben hat seine Strategien, damit muss man hantieren. Wie diese z.B. bei KGR aussehen, weiß ich nicht. Die Menschen nehmen die Hilfen und Ideen nicht an. Ich denke, sie können sie nicht umsetzen, weil ihnen dazu etwas individuelles fehlt oder es im Wege steht. Sie können sich dann auch damit nicht auseinander setzen, weil sie nicht wissen, wie. Wir als Foris können da nur individuelle und/der gemeine Ratschläge geben. Ob diese dann nutzen, kann aber nie garantiert werden.
in der Tat!

Kein Interesse an sich selbst, an anderen, keine Neugierde, sich mal schlau zu machen, loszuziehen und zu schauen, wie andere mit dem Thema umgehen, ob Philosophisch, ob Ratgeberlektüre, und und und.
Aber dafür sollte man nicht die anderen, die Gesellschaft oder sonstwen oder was verantwortlich machen.
@NurBen
Ysa
Zitat: Ich möchte euch nicht beleidigen oder demotivieren, aber auch bei mir lösen gerade diese Menschen hier kein Interesse, keine Lebendigkeit und Neugierde aus. Es ist irgendwie tot.
Ben
Zitat:Aber das liegt doch hier a.) Am Forum und b.) am Thema.
Im realen Leben gehe ich bei weiten nicht so offen damit um.
Auch schreibe ich bei gewissen Themen hier ganz anders, weil es eben zum Thema passt.
Neiheeiin!
Egal, um welches Thema es geht, ob im Forum, im RL- wenn Du interessiert bist, dann kann es spannend werden. Es kann sogar zu schönen Kontakten führen, wenn 2 Traurige sich finden und etwas mehr geht, als sich gegenseitig zu benutzen, um sich etwas weniger Elend zu fühlen.
Dabei fällt mir ein: wenn ich nicht irre, heißt "Elend" in der Fremde, nicht Zuhause zu sein.
Ich würde es grob so verstehen: nicht bei mir selbst.
Wenn mein Inneres sich wie ein leeres Fass anfühlt, das auch noch unten ein Loch hat, dann kann man reinfüllen, was man will, es bleibt leer.
Und so fühlt sich auch das Schreiben hier für mich an, weswegen ich mich erstmal aus diesem Thread verabschiede
Sobald ich Leben unter den Scheintoten wittere, bin ich wieder da
