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Das Dilemma der intelligenten Frau

Y
Guten Morgen @all

die Hälfte der anstehenden Arbeit wurde schon von einer Kollegin erledigt

@GiuliettaV

Haferflocken werden jetzt in karamellisierter Form auf ewig mit Dir assoziiert sein Das hab ich noch nie gehört. Wie wurde Dein Kuchen aufgenommen?

Zitat:
Wir alle sind nicht immer nur lieb und nur impulsiv weil etwas noch nicht therapiert wurde oder weil eine Beziehung nicht im Gleichgewicht ist. Glaube, es ist eine Illusion, zu glauben, wir lebten im Dauerfrieden miteinander, wenn wir nur bewusst genug sind. Das soll keine solchen Crashs rechtfertigen. Aber alle nur lieb und besonnen? Nein, das würde ich auch gar nicht wollen.


Zitat:
Ich denke, daß die vorhandenen Schattenseiten wahrgenommen und integriert werden sollten, um innere Konflikte zu lösen. Es mag auch gelingen da so Manches nicht nur zu integrieren, sondern auch zu transformieren auf eine Metaebene. Wir leben jedoch weiterhin in einer Welt voller Dualität und Polarität. Im Grunde wird uns Alles durch die Umwelt gespiegelt, sowohl das Innerste als auch das Verhalten im Außen, im realen Leben und auch im Internet / Social Media, nur auf eine etwas unterschiedliche Art und Weise bedingt durch den äußeren räumlichen Abstand. Wie es um den inneren Abstand bestellt ist, merkt ja dann Jeder selber, das Umfeld auch.


ich denke, dass da viel dran ist. Ich meinte es aber eher so: nehmen wir mal als Beispiel die Tierwelt. Beobachte oft, dass sich z.B. eine Ente für einen kurzen Moment kurz fürchterlich aufregt und dann ist alles wieder in Ordnung
Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass Dauerfriedfertige nicht ganz ungefährlich sind Plötzlich kann dann eine Aggression völlig verdreht aus dem Hinterhalt kommen. Eine andere Kehrseite ist manchmal auch die Depression. vielleicht gerade weil sie sich nie einen Impuls erlauben? Meine jetzt keine Schlägerei. Also nichts ernstahft Destruktives. Auch nicht, was mir geschah. Eher mal ein kurzer trauriger oder wütender Aufschrei. Mir will nicht in den Kopf, weshalb das nicht gut sein sollte, aber z.B. Glücksschreie schon.
?
@megan
Zitat:
auf deine frage, ja, regelmäßige übung (sadhana) ist notwendig
bei mir so, wenn der (smartphone) gong ertönt am morgen, roll ich meine matte aus
die sonne soll nicht höher als im 30 grad winkel stehen, während man die übungen macht

der christliche Gott war wahrscheinlich kein Yogi, denn ein tag pause gibt´s nich


schön, dass Du das machst! Beneidenswert. Ich tue mich mit der Regelmäßigkeit schwer. Gar nicht mal aus einem Mangel an Disziplin, die habe ich, wenn ich will. Ich glaube, abseits von meinen Verpflichtungen lebe ich ein wenig wie ein Kind. Gebe mich ständig dem Moment, einem Impuls hin und vergesse dann alles um mich herum.
Also sagen wir mal, ich will gerade einkaufen, mir fällt aber auf dem Weg ein, dass ich schon lange xy basteln wollte. Da kann es passieren, dass ich in den Baselladen laufe und bis Nachts bastel und alles andere ausblende, sogar das Essen.
Oder dass ich mich am Morgen inspiriert fühle und statt zu meditieren, die Stimmung nutze, um mich an einem Gedicht zu versuchen.
Ich genieße das sehr, sitze deswegen aber auch ständig im Chaos und Gleichförmigkeit, Regelmäßigkeit gibt es nicht. Das fördert nicht gerade das zu sich kommen. Kann man ja meinem Verhalten hier entnehmen Ich gehe oft vollkommen im Moment auf oder verliere mich darin So habe ich schonmal eine wichtige Uniprüfung verpasst weil mich irgend etwas kurz vor dem Campus ablenkte und ich dem folgte. Die Klausur fiel mir erst wieder ein, als ich 2 Std. später zufällig den Prof. traf und vor Schreck zusammen fuhr.
Jedenfalls frage ich mich seit Jahren, wie damit umgehen?
Ich müsste mich für diese Regelmäßigkeit, auch beim Meditieren, entscheiden. Das kann ich, aber wenn ich mal über Wochen so lebte, also mich nicht einem spontanen Impuls hingab, dann fühle ich mich nicht mehr so lebendig Auch weniger inspiriert weil ich mich wie gefangen fühle in meiner eigenen Organisation. 1 Std. meditieren, Frühstück, Arbeit, Essen usw. Da fühle ich mich wie eine Gefangene. Andererseits wird auch nichts richtig fertig, wenn man so lebt wie ich. Kein Fokus.

Ich weiß gar nicht, ob ich das will, denke aber manchmal, dass es notwendig wäre.

Zitat:
eine gruppe ehrwürdig schreitender


x 3 #3421


G
Zitat von megan:
moin, danke für den kaffe aber ich hatte lapachotee
kaffee ist nach yogilehre nicht erlaubt
man/frau muss opfer bringen


Da scheinst Du deutlich konsequenter zu sein als ich. Lapachotee ist natürlich gesünder, mag ich auch sehr gerne.

Zitat:
jupp, und es ist wieder ein schönes beispiel für gut gemeint, ist nicht immer gut gemacht, denn in der folge führt das unerzogen sein dazu, dass der hund weniger möglichkeiten hat ein gesundes, erfülltes hundeleben zu leben

kenne einige, da heißt gassi ab in den garten und wenn sie weg müssen, lassen sie die hunde zuhause, weil sie so nevig sind, teilweise sogar mit hundesitter, weil sie sonst die ganze zeit heulen


Da bin ich ganz bei Dir ! Haben da wie es ausschaut eine sehr ähnliche Einstellung diesbezüglich.

Zitat:
na ja, so taufrisch sind die nicht mehr hinter den ohren, von wegen rasselbande
stell` dir ehr eine gruppe ehrwürdig schreitender vor (mich natürlich inklusive)


Ich wünsche Euch wunderschöne Zeiten zusammen. Habe den Eindruck, daß die ein super Schönes Leben mit Dir gemeinsam verbringen, freue mich sehr darüber !

Zitat:
Guten Morgen Giu und alle anderen und danke für den
Ach Hunde! Wenn ich das so lese, dann möchte ich auch einen.
Alles steht auf GRÜN. Aber nachts überkommen mich Zweifel. Und ich frage mich, ob das mein Bauchgefühl ist und recht hat? Deshalb bestelle ich mir jetzt das Rabenorakel
Der Hund soll es gut haben bei uns. Wir haben einen großen eingezäunten Garten. Aber er hat auch viele Aufgaben zu erfüllen: Er soll ein Helfer sein, ein Freund, ein Begleiter, eine Freude, ein Wächter und ein Bringer der Zuversicht. Habe ich noch was vergessen?


Guten Morgen Stjärna,



Hast Du schon Hundeerfahrung ? Tendenz eher zu einem Welpen oder erwachsenem Hund ?
Welche Rassen sprechen Dich am meisten an ? Es lohnt auf jeden Fall sich vorher mit den Rassen Eigenschaften zu beschäftigen und auch zu überlegen, wie die individuellen Lebensumstände sind, ggfs. angepaßt werden können und es insgesamt optimal gestaltet werden kann im Zusammenleben. Vielleicht können wir Dich ja ein bischen hilfreich unterstützen und beraten, wenn Du magst.

x 3 #3422


A


Das Dilemma der intelligenten Frau

x 3


Y
ihr kennt euch ja voll mit Hunden aus! Ich nicht. War nie besonders vernarrt in Hunde, jetzt aber verliebt in eine Hündin, die mich erobert hat wie ein Mann
Die sieht so aus: https://www.tierklinik.de/tier-abc/hund/magyar-viszla
Der Knaller ist, dass sie so ist, wie ich Viel zu verspielt für ihr Alter, sehr verschlossen und schüchtern bis ängstlich. Wenn sie aber jemanden mag, dreht sie maßlos auf. Und lebhaft ohne Ende! Habe so ein lebhaften Hund nie zuvor erlebt! Man könnte sie auch Miss sanfter Sturm nennen
Das witzige: sie hat mich entdeckt und ist seither hinter mir her und ich glaube ernsthaft, dass das daran liegt, dass wir uns ähnlich sind

So und nun Fokus! Das geht so nicht weiter. Nachher verliere ich mich heute den ganzen Tag in Hundegeschichten, statt zu arbeiten!

x 3 #3423


G
Zitat von ysabell:
Guten Morgen @all

die Hälfte der anstehenden Arbeit wurde schon von einer Kollegin erledigt

@GiuliettaV

Haferflocken werden jetzt in karamellisierter Form auf ewig mit Dir assoziiert sein Das hab ich noch nie gehört. Wie wurde Dein Kuchen aufgenommen?


Guten Morgen ysabell

Hach, da hat der Tag für Dich ja schon angenehm begonnen, sehr schön !

Schmunzel, ich experimentiere ja gerne und ist mal eine Abwechslung zu Nüssen, Mandeln und Co.
Einige Spitzenköchen abgeschaut, die karamelisieren auch Gewürze wie z.Bsp. Pfeffer. habe das ausprobiert und das Aroma ist tatsächlich sehr intensiv.

Noch habe ich keine Rückmeldung, da ich den gestern relativ spät verteilt habe.

Zitat:
Ich tue mich mit der Regelmäßigkeit schwer. Gar nicht mal aus einem Mangel an Disziplin, die habe ich, wenn ich will. Ich glaube, abseits von meinen Verpflichtungen lebe ich ein wenig wie ein Kind. Gebe mich ständig dem Moment, einem Impuls hin und vergesse dann alles um mich herum.
Also sagen wir mal, ich will gerade einkaufen, mir fällt aber auf dem Weg ein, dass ich schon lange xy basteln wollte. Da kann es passieren, dass ich in den Baselladen laufe und bis Nachts bastel und alles andere ausblende, sogar das Essen.


Ich finde Beides hat was. Lebe solche Impulsivität phasenweise auch sehr gerne aus und kenne solche Anfälle, wo ich mich dann kreativ auslebe und sowohl Zeit als auch den Alltag komplett ausblende. Empfinde das wie Urlaub, brauche immer mal die Abwechslung und tanke dabei auch sehr viel Energie auf. Ist natürlich auch abhängig von den jeweils aktuellen Lebensumständen des Alltags wie viel Zeit Raum man dafür insgesamt über hat bzw. sich nehmen kann. Als Single lebe ich das deutlich öfter und intensiver aus als in einer Partnerschaft. Es gab auch Zeiten, wo ich im Job so eingespannt war mit extrem vielen Überstunden, daß ich froh war, wenn ich noch genügend Zeit zum Essen und Schlafen hatte. Wenn ich langfristig dafür zu selten und wenig Freiraum habe, bekommt mir das nicht so wirklich gut auf Dauer. Kann es sehr gut nachvollziehen, daß Du Dich dann wie eine Gefangene fühlst, geht mir ähnlich, vielleicht nur nicht ganz so ausgeprägt. Schon spannend wie unterschiedlich die individuellen Bedürfnisse und Eigenschaften sein können/sind.

x 2 #3424


K
Zitat Ysabell

Zitat:
ja, lieber Kuddel. Sorge gut auch für Deine Seele. Obwohl ich Dein Verhalten an vielen Stellen in letzter Zeit unerträglich finde, habe ich gestern Nacht im Bettchen auch an Dich gedacht und mir gewünscht, dass Du gesund wirst und bei uns bleibst


@

der Weg des Lebens ist ein harter - aber nicht immer! Das Leben für sich zu gestalten, erst recht, wenn schwerer Krisen das Leben erschüttert und bedroht haben, kann nur jemand einschätzen, der
gleiches/ähnliches erlebt hat - nicht nur vom hören/sagen davon weiß. Nicht mal in den Bereichen tätige Profis können da mitreden, weil ihnen die eigene Erfahrung fehlt - um Umgang damit.

Mein Verhalten - das ist nun mal so, wie es ist - wie deines deines ist und bleibt. Mein Verhalten muss dir nicht gefallen, wie mir dein Verhalten auch nicht unbedingt gefallen muss. Es reicht, wenn das jeweilige Verhalten akzeptiert wird, ohne verstehen zu müssen.

Gestern las ich einen Post, in dem es um Dinge ging, die im gesamten Forum leider auf viel Gegenwehr stößt. Lies mal....
Zitat:
habe die erfahrung gemacht, dass die menschen, über die ich mich am meisten geärgert habe, mir am meisten erkenntnisse erschlossen haben
man/frau kann sich also auch die haltung angewöhnen, seinen feinden dankbar zu sein
ist gesünder, als hass und zorn zu kultivieren


Nein... ICH sehe hier niemandem als Feind....hier sind Menschen unterschiedlicher Ansichten.

Und die Quintessenz aus dem Zitat...die mag jeder für sich zu deuten - oder auch nicht.

Fakt ist, dass ein Mangel an Akzeptanz anderen Menschen gegenüber, sehr viel mehr eigene
Probleme aufdeckt, als dass andere Menschen Probleme ausgelöst haben könnten.

Viel eher bestimmt Ignoranz die Szenerie, wenn es unbequem/er wird... lies mal:

Ignoranz ist ein Gift, das Liebe, Freundschaft und alle guten Gefühle tötet.

Sahra Warrelmann schreibt dazu:

Die wohl mächtigste Waffe nennt sich Ignoranz!
Jeder nutzt sie, weiß um ihre Wirkung,
dennoch wird sie täglich leichtfertig eingesetzt!

Übrigens.... Profis bescheinigen mir, auf einem guten Weg zu sein...

#3425


stjärna
Zitat von GiuliettaV:
Einige Spitzenköchen abgeschaut, die karamelisieren auch Gewürze wie z.Bsp. Pfeffer.

DAS habe ich ja noch nie gehört. Klingt interessant. Ich finde es übrigens toll heutzutage, wie leicht es ist, neue und auch viele internationale Lieblingsgerichte zu entdecken. Gäbe es heute nicht chefkoch und Co, sondern nur die alten Kochbücher meiner Eltern, dann wäre ich jetzt höchstwahrscheinlich schlank. Weiß nicht, ob ich mich darüber freuen oder es bedauern soll.
Giu, du kochst auch gerne? Kochen ist auch meine Meditation, meine Therapie. In der Küche werde ich heil. Allerdings: Wer soll das alles essen, was ich koche? Ich kann ja nicht pausenlos kochen und das dann alles auch noch essen!

Ich karamellisiere Möhren und Kohlrabi. Zucker ist ja ein super Geschmacksverstärker. Aber Pfeffer? Muss ich mal googeln. Der Pfeffer kommt dann weiterhin als Pfeffer auf irgendwas? Oder gibt es gebrannten Pfeffer pur? Hast du das mal ausprobiert?

Ja, eigentlich sind wir hundeerfahren. Aber wir waren nie in einer Hundeschule. Die Hunde, die wir hatten, waren einfach von Geburt an gelungen. Na gut, war etwas ungemütlich, mit denen in ein Restaurant zu gehen. Und ich konnte mich totpfeifen: Wenn sie einen leckeren Hasen in der Nase hatten, dann habe ich drauf verzichtet, ihnen meine Position mitzuteilen. Aber es ist auch ein Unterschied, ob man einen Hund erzieht oder zwei (gleichzeitig) erziehen muss.

Ich habe schon eine Beziehung zu dem neuen Hund aufgebaut. Der ist heute genau 9 Tage alt (siehe Foto im Profil, stelle ich gleich ein). Ich fühle mich schon schwanger. Die Bedenken liegen allein darin, dass ich weit am Horizont eine Gefahr für meine Erwerbsquelle sehe, aber ich muss doch die Knochen und die Leckerli verdienen, mindestens 12 oder 15 Jahre lang.

Kennt ihr das auch?: Tagsüber seid ihr optimistisch, zuversichtlich und stark, und in der Nacht - besonders in den frühen Morgenstunden/beim Aufwachen - überkommen euch die schlimmsten Gedanken, Ängste, Befürchtungen, bis hin zur absoluten Resignation und Todessehnsucht? Mir geht das in letzter Zeit so, und ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann, außer einfach immer wieder aufstehen und weitermachen und funktionieren. . . .

x 3 #3426


Y
Guten Abend ihr beiden Gourmets

wir sollten eine WG gründen: ihr kocht, ich esse
Ich koche auch immer frisches Zeug, bin aber kochfaul. Werde dabei immer nervös und denke, was ich jetzt statt dessen machen könnte. Kann es aber total verstehen, dass es regelrecht Meditation sein kann und man richtig in einen kreativen Rausch kommen kann. Nur drängt bei mir anderes stärker. Meine Freundin ist da aber wie ihr und ich gehe selten von ihr weg, ohne bekocht worden zu sein.
Aber das habe auch ich schon kreiiert
Zitat:
Ich karamellisiere Möhren und Kohlrabi.
. Ist echt sehr lecker!
Giu
Zitat:
Ich finde Beides hat was. Lebe solche Impulsivität phasenweise auch sehr gerne aus und kenne solche Anfälle, wo ich mich dann kreativ auslebe und sowohl Zeit als auch den Alltag komplett ausblende. Empfinde das wie Urlaub, brauche immer mal die Abwechslung und tanke dabei auch sehr viel Energie auf. Ist natürlich auch abhängig von den jeweils aktuellen Lebensumständen des Alltags wie viel Zeit Raum man dafür insgesamt über hat bzw. sich nehmen kann. Als Single lebe ich das deutlich öfter und intensiver aus als in einer Partnerschaft. Es gab auch Zeiten, wo ich im Job so eingespannt war mit extrem vielen Überstunden, daß ich froh war, wenn ich noch genügend Zeit zum Essen und Schlafen hatte. Wenn ich langfristig dafür zu selten und wenig Freiraum habe, bekommt mir das nicht so wirklich gut auf Dauer. Kann es sehr gut nachvollziehen, daß Du Dich dann wie eine Gefangene fühlst, geht mir ähnlich, vielleicht nur nicht ganz so ausgeprägt. Schon spannend wie unterschiedlich die individuellen Bedürfnisse und Eigenschaften sein können/sind.


wieso der letzte Satz? Weil Du doch geschrieben hast, dass es Dir ähnlich geht. Ich bevorzuge nichtmal unbedingt diese Art zu leben, aber es drängt mich, durchbreche immer wieder mühsam erarbeitete Routinen. Auf Dauer ist das nämlich echt anstrengend! Da hast Du recht. Lese ich bsw. eine Nacht durch weil es gerade drängt, bin ich am nächsten Tag völlig übermüdet und das wirft dann meine Pläne über Bord. Ein Mittelweg wäre schön.
Interessant, dass Du das als Single intensiver auslebst weil es mir gerade wichtig ist, es gemeinsam mit meinem Partner leben zu können, was auch meistens so war. Ich kann mir gar nicht so ein klassisches Pärchenleben vorstellen für mich. Nicht weil ich es ablehne, sondern weil es mir so fremd ist. Fühle mich dann wie eine Schauspielerin in einer Rolle.
Mit einem Freund war genau das ein Problem, aber das checkten wir erst im Laufe der Beziehung. Er hatte halt einen super geregelten Wochenablauf, an den er sich straight hielt und war fassungslos, wenn er am Morgen sah, dass ich ihm z.B. um 3h morgens ein Zitat aus einem Buch schickte. Ich saß morgens schon erwartungsvoll am Handy und erwartete die gegenseitige inspirations-Befeuerung, er fragte, ob ich noch ganz richtig ticke Das war halt für uns beide neu, aber es gab da leider auch keine Annäherung.

@stjärna

musste gerade vor Rührung weinen, als ich das Hundebaby sah

Es ist alles gut zu überlegen, ist schon sehr wichtig. Schließlich trägt man dann über viele Jahre die Verantwortung für so ein Wesen. Aber wenn es fast in allen Bereichen GO! heißt, nur kleine Unsicherheiten bleiben, Fragen danach, wie x und wie y mit Hund funktionieren soll, würde ich es dennoch machen. Ich habe ja keinen Hund, kenne dieses Rätseln aber aus anderen Bereichen und habe die Erfahrung gemacht, dass sich vieles dann auch einfach fügt, wenn man sich dafür entschieden hat. Darum mag ich diesen Satz Dem Gehenden eröffenet sich der Weg., was natürlich nicht heißen soll, dass es keine Schwierigkeiten geben wird.
Aber es gibt auch Menschen, die treffen so eine Entscheidung nur, wenn wiirklich alles perfekt durchgeplant ist und sich keine Schwierigkeiten aufzeigen.

Zitat:
Kennt ihr das auch?: Tagsüber seid ihr optimistisch, zuversichtlich und stark, und in der Nacht - besonders in den frühen Morgenstunden/beim Aufwachen - überkommen euch die schlimmsten Gedanken, Ängste, Befürchtungen, bis hin zur absoluten Resignation und Todessehnsucht? Mir geht das in letzter Zeit so, und ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann, außer einfach immer wieder aufstehen und weitermachen und funktionieren. . . .

ja, ich vermute, das erlebt jeder Mal. Ist jedenfalls nichts ungewöhnliches. Am Tage hat man viele Ablenkungen und geht oft in der Stimmung durch andere Menschen auf uvm., am Abend dann kommt man mehr ins Fühlen, ist auf sich selbst gestellt. Ähnlich wie die Midlifekrise oder Altersdepression. Ablenkungsmöglichkeiten fallen weg und man wird mit Unsicherheiten, Ängsten, Trauer usw. viel mehr konfrontiert.
Bis zur Todessehnsucht erlebte ich es nicht, aber auch ich kenne das gemäßigt. Bei mir allerdings selten am Abend. Da steigt meine Stimmung, allein das Dunkelwerden draußen ist schon beruhigend für mich. Mich hat manchmal eher der Morgen geängstigt weil er mich mit dem konfrontiert, was ich nicht so gerne mag und auch nicht so gut kann. Meine Welt sind halt die Bücher und Träume. . .Carpe Noctem
Wenn es so schlimm ist, würde ich mich dem stellen. Ich würde z.B., wenn möglich schon am Abend absolute Ruhe einkehren lassen und all diese Gefühle zulassen, statt sie wegzudrängen. Und dann mal schauen, wie viel sie überhhaupt mit der aktuellen Realität zu tun haben, oder ob es nicht ein altes Angstprogramm in mir ist. So war das früher am Morgen nämlich bei mir und ich wache nun seit langer Zeit angstfrei auf. Und dann dabei unbedingt auf den Atem achten. Ich wette, Du atmest flach und im Solarplexus ist alles verkrampft? Das löst sich schnell durch tiefe Atmung. Und solche Zustände sind gewiss nicht immer ein Zeichen dafür, dass etwas im Leben nicht stimmt, oftmals ist es ein altes Muster, das man in die Gegenwart mitgenommen hat. Darum ist u.A. die Atemübung so wichtig. Man muss auch seinen Körper umgewöhnen, der offenbar noch im Nofallprogramm steckt.
Aber es kann natürlich auch sein, dass Dich etwas zur Zeit sehr belastet und Du deswegen diese Symptome hast?

x 2 #3427


Y
@stjärna

ich bin heute etwas schlapp. Weiß nicht, ob ich ausgedrückt habe, was ich sagen wollte.

Du musst mal schauen, ob Du aktuell was ernsthaftes auf dem Herzen hast, ob Du vielleicht schon lange etwas wichtiges wegschiebst, das dann Nachts auftaucht, oder ob nichts davon der Fall ist und Du einfach ein altes Angstprogramm am laufen hast.
Ich habe ja viel Therapie gemacht und es war über Jahre durchaus wichtig, vergangenes, das in mir feststeckte, rauszulassen.
Aber erst viel später erkannte ich etwas, das ich persönlich für sehr wichtig halte: ich habe immer gedacht, wenn ich z.B. irgendwie depri bin, muss es auch eine Ursache haben. Also nochmal eine Runde in der Vergangenheit suchen.
Aber es war auch einfach so, dass sowohl mein Geist, als auch mein Körper von Kindesbeinen an auf Angst, Panik usw. am Morgen trainiert war, so rosig meine Gegenwart auch aussehen mochte. Und das bedeutete für mich, mir das abzugewöhnen. Aber nicht durch Wegdrücken und Funktionieren, wie Du es auch versuchst, sondern durch Bewusstwerdung dieses Programms, Distanzierung davon und Einübung neuer Gedanken, Gefühle und auch der Atmung.
Was bei Dir los ist, weiß ich aber natürlich nicht. Aber bitte nicht einfach nur ertragen. Wenn es bis zur Todessehnsucht geht, läft gewaltig etwas schief Hase! Nicht einfach still leiden

x 2 #3428


W
Zitat von GiuliettaV:
Du bekommst natürlich liebevolle Zuwendung von uns, damit Du Dich dabei auch wohlfühlst.


Das sagen sie alle, das kenne ich schon in- und auswendig.

Ja, gespannt schauen könnt Ihr auch, welche Überraschungsnester ich für Euch bereit habe. Aber hören werdet Ihr es sicher auch, und dann wird nicht mehr lange geschaut, sondern gerannt werden - bzw. bei Euch Elfen natürlich getanzt.

x 2 #3429


stjärna
Zitat von ysabell:
@stjärna

ich bin heute etwas schlapp. Weiß nicht, ob ich ausgedrückt habe, was ich sagen wollte.

Du musst mal schauen, ob Du aktuell was ernsthaftes auf dem Herzen hast, ob Du vielleicht schon lange etwas wichtiges wegschiebst, das dann Nachts auftaucht, oder ob nichts davon der Fall ist und Du einfach ein altes Angstprogramm am laufen hast.
Ich habe ja viel Therapie gemacht und es war über Jahre durchaus wichtig, vergangenes, das in mir feststeckte, rauszulassen.
Aber erst viel später erkannte ich etwas, das ich persönlich für sehr wichtig halte: ich habe immer gedacht, wenn ich z.B. irgendwie depri bin, muss es auch eine Ursache haben. Also nochmal eine Runde in der Vergangenheit suchen.
Aber es war auch einfach so, dass sowohl mein Geist, als auch mein Körper von Kindesbeinen an auf Angst, Panik usw. am Morgen trainiert war, so rosig meine Gegenwart auch aussehen mochte. Und das bedeutete für mich, mir das abzugewöhnen. Aber nicht durch Wegdrücken und Funktionieren, wie Du es auch versuchst, sondern durch Bewusstwerdung dieses Programms, Distanzierung davon und Einübung neuer Gedanken, Gefühle und auch der Atmung.
Was bei Dir los ist, weiß ich aber natürlich nicht. Aber bitte nicht einfach nur ertragen. Wenn es bis zur Todessehnsucht geht, läft gewaltig etwas schief Hase! Nicht einfach still leiden


Das Markierte nehme ich mir zu Herzen, da kann ich was tun.
Das Wort Todessehnsucht trifft es auch nicht. Es ist nicht dass ich sterben möchte, sondern eher der Gedanke, dass ich untergehe, dass es wohl bei mir auf den Tod hinausläuft. Noch bin ich begnadet und beschützt. Aber wenn der Schutz wegfällt, sehe ich mich nicht in der Lage, dass ich leben kann. Dieses Gefühl ist bei mir verankert. In meinem Alltag, also tagsüber, hat es nicht Überhand. Mich überkommt das Gefühl meistens mitten in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden, schon vor dem Aufwachen.

Es gibt bestimmt Möglichkeiten, das aufzulösen. So banal es jetzt klingt, aber allein, wenn ich irgendwo eine Ordnung schaffe, ein bisschen Chaos beseitige oder etwas Unangenehmers erledige, dann nimmt das schreckliche Gefühl des Ausgeliefertseins ab, dann spüre das Gegengefühl - die Macht, das Leben zu bewältigen, Gestalterin meines Lebens sein zu können. Dieses Gefühl brauche ich aber auch in anderen Bereichen, und das anzugehen, erfordert viel Mut und Energie.

Dem Gehenden eröffenet sich der Weg.
Der Spruch macht mir etwas mehr Mut. Ich danke dir für die Anregungen.

x 2 #3430


Y
Zitat:
Es gibt bestimmt Möglichkeiten, das aufzulösen. So banal es jetzt klingt, aber allein, wenn ich irgendwo eine Ordnung schaffe, ein bisschen Chaos beseitige oder etwas Unangenehmers erledige, dann nimmt das schreckliche Gefühl des Ausgeliefertseins ab, dann spüre das Gegengefühl - die Macht, das Leben zu bewältigen, Gestalterin meines Lebens sein zu können. Dieses Gefühl brauche ich aber auch in anderen Bereichen, und das anzugehen, erfordert viel Mut und Energie


Guten morgen Stjärna,

ja, auch das ist sehr wichtig und genau richtig!
Die Dinge, die ich vorschlug, schließen sich ja nicht aus, sondern ergänzen sich.
So würde es mir wenig helfen, mich z.B. nur meinen Kindheitsängsten zu stellen, Yoga zu machen, derweil aber mein praktisches Leben aus den Fugen geraten zu lassen.

Eine sanfte Umarmung. Du wirkst traurig

x 3 #3431


megan
Zitat von stjärna:
sondern eher der Gedanke, dass ich untergehe, dass es wohl bei mir auf den Tod hinausläuft.


das tut es bei uns allen

es ist nicht schlecht, sondern gut sich jeden tag vor augen zu halten, dass wir nicht unsterblich sind
denn nur dann hat man/frau jeden augenblick die motivation zu beschließen jede minute leben mit leben zu füllen

die meisten leben, als würden sie denken, sie seien unsterblich

dieses ausgeliefertsein-gefühl das würde ich an deiner stelle in der tat therapeutisch beleuchten
da vermutet man/frau doch sehr stark etwas, das in deiner kindheit auf dich eingewirkt hat

x 3 #3432


G
Habt Alle einen schönen Abend und träumt was Schönes.



@ysabell
@stjärna
@whynot60

Schreibe Euch morgen.

Stjärna
Seit wann hast Du diese Angstgefühle ?

x 4 #3433


stjärna
Zitat von GiuliettaV:
Stjärna
Seit wann hast Du diese Angstgefühle ?

Sie kommen jetzt wieder. Ich hatte sie schonmal, aber noch schlimmer. Da möchte ich nicht wieder hin.
Näheres schreibe ich dir per PN, ich möchte hier nicht so viel Raum einnehmen.

x 1 #3434


G
Zitat von stjärna:
Sie kommen jetzt wieder. Ich hatte sie schonmal, aber noch schlimmer. Da möchte ich nicht wieder hin.
Näheres schreibe ich dir per PN, ich möchte hier nicht so viel Raum einnehmen.




Habe Dir gerade geantwortet. Hoffe Du kannst heute gut schlafen und was Schönes träumen.

Bis morgen Ihr Lieben und Küßchen für Alle !

x 3 #3435


A


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