ysabell
Gast
die Hälfte der anstehenden Arbeit wurde schon von einer Kollegin erledigt
@GiuliettaV
Haferflocken werden jetzt in karamellisierter Form auf ewig mit Dir assoziiert sein Das hab ich noch nie gehört. Wie wurde Dein Kuchen aufgenommen?
Zitat:Wir alle sind nicht immer nur lieb und nur impulsiv weil etwas noch nicht therapiert wurde oder weil eine Beziehung nicht im Gleichgewicht ist. Glaube, es ist eine Illusion, zu glauben, wir lebten im Dauerfrieden miteinander, wenn wir nur bewusst genug sind. Das soll keine solchen Crashs rechtfertigen. Aber alle nur lieb und besonnen? Nein, das würde ich auch gar nicht wollen.
Zitat:Ich denke, daß die vorhandenen Schattenseiten wahrgenommen und integriert werden sollten, um innere Konflikte zu lösen. Es mag auch gelingen da so Manches nicht nur zu integrieren, sondern auch zu transformieren auf eine Metaebene. Wir leben jedoch weiterhin in einer Welt voller Dualität und Polarität. Im Grunde wird uns Alles durch die Umwelt gespiegelt, sowohl das Innerste als auch das Verhalten im Außen, im realen Leben und auch im Internet / Social Media, nur auf eine etwas unterschiedliche Art und Weise bedingt durch den äußeren räumlichen Abstand. Wie es um den inneren Abstand bestellt ist, merkt ja dann Jeder selber, das Umfeld auch.
ich denke, dass da viel dran ist. Ich meinte es aber eher so: nehmen wir mal als Beispiel die Tierwelt. Beobachte oft, dass sich z.B. eine Ente für einen kurzen Moment kurz fürchterlich aufregt und dann ist alles wieder in Ordnung
Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass Dauerfriedfertige nicht ganz ungefährlich sind Plötzlich kann dann eine Aggression völlig verdreht aus dem Hinterhalt kommen. Eine andere Kehrseite ist manchmal auch die Depression. vielleicht gerade weil sie sich nie einen Impuls erlauben? Meine jetzt keine Schlägerei. Also nichts ernstahft Destruktives. Auch nicht, was mir geschah. Eher mal ein kurzer trauriger oder wütender Aufschrei. Mir will nicht in den Kopf, weshalb das nicht gut sein sollte, aber z.B. Glücksschreie schon.
?
@megan
Zitat:auf deine frage, ja, regelmäßige übung (sadhana) ist notwendig
bei mir so, wenn der (smartphone) gong ertönt am morgen, roll ich meine matte aus
die sonne soll nicht höher als im 30 grad winkel stehen, während man die übungen macht
der christliche Gott war wahrscheinlich kein Yogi, denn ein tag pause gibt´s nich
schön, dass Du das machst! Beneidenswert. Ich tue mich mit der Regelmäßigkeit schwer. Gar nicht mal aus einem Mangel an Disziplin, die habe ich, wenn ich will. Ich glaube, abseits von meinen Verpflichtungen lebe ich ein wenig wie ein Kind. Gebe mich ständig dem Moment, einem Impuls hin und vergesse dann alles um mich herum.
Also sagen wir mal, ich will gerade einkaufen, mir fällt aber auf dem Weg ein, dass ich schon lange xy basteln wollte. Da kann es passieren, dass ich in den Baselladen laufe und bis Nachts bastel und alles andere ausblende, sogar das Essen.
Oder dass ich mich am Morgen inspiriert fühle und statt zu meditieren, die Stimmung nutze, um mich an einem Gedicht zu versuchen.
Ich genieße das sehr, sitze deswegen aber auch ständig im Chaos und Gleichförmigkeit, Regelmäßigkeit gibt es nicht. Das fördert nicht gerade das zu sich kommen. Kann man ja meinem Verhalten hier entnehmen Ich gehe oft vollkommen im Moment auf oder verliere mich darin So habe ich schonmal eine wichtige Uniprüfung verpasst weil mich irgend etwas kurz vor dem Campus ablenkte und ich dem folgte. Die Klausur fiel mir erst wieder ein, als ich 2 Std. später zufällig den Prof. traf und vor Schreck zusammen fuhr.
Jedenfalls frage ich mich seit Jahren, wie damit umgehen?
Ich müsste mich für diese Regelmäßigkeit, auch beim Meditieren, entscheiden. Das kann ich, aber wenn ich mal über Wochen so lebte, also mich nicht einem spontanen Impuls hingab, dann fühle ich mich nicht mehr so lebendig Auch weniger inspiriert weil ich mich wie gefangen fühle in meiner eigenen Organisation. 1 Std. meditieren, Frühstück, Arbeit, Essen usw. Da fühle ich mich wie eine Gefangene. Andererseits wird auch nichts richtig fertig, wenn man so lebt wie ich. Kein Fokus.
Ich weiß gar nicht, ob ich das will, denke aber manchmal, dass es notwendig wäre.
Zitat:eine gruppe ehrwürdig schreitender