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Das Dilemma der intelligenten Frau

stjärna
Zitat von ysabell:
zu alt wirklich gefühlt? Also z.B. nicht mehr ganz so energievoll oder offen etc.?
Oder weil gewisse Dinge nicht zu einem bestimmten Alter passen wie z.B. mit 5O. nochmal studieren oder wild auf Parties herum tollen?
Oder geht es um innere Dinge?

Es geht um gesundheitliche Einschränkungen, um schwindende Kräfte, um die Attraktivität und um die beruflichen (Nicht-)Qualifikationen. Der Zug ist abgefahren. Ich habe soviel verpasst in meinem Leben. Das kann ich nie und nimmer nachholen. Und selbst wenn ich jetzt durchstarten wollte: Ich kann nicht. Ich bin gebunden. Es wird mich noch Jahre und Kraft kosten, bis ich könnte. Und dann bin ich vielleicht zu gar nichts mehr in der Lage. Ich frage jetzt mal mein neues Orakel. Weil ich ganz kirre bin jetzt. Übrigens habe ich in meinem Leben nur zwei Männer geküsst: den, den ich geheiratet habe, und den, den ich geliebt habe. Ich glaube, ich könnte erst jemanden küssen, in den ich verliebt bin. Ein Kuss von einem mir nicht vertrauten Mann würde mir vermutlich nicht schmecken.

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stjärna
Zitat von whynot60:
Was den Tod betrifft, um noch einmal darauf zurückzukommen: Unabhängig, in welche Richtung man hier glaubt - mit dem Tod seinen Frieden zu machen heißt, auch mit dem Leben seinen Frieden zu machen. Dann kommt man auch zu jener Ruhe und Gelassenheit, die nötig ist, um nicht von einem schlechten Gefühl ins andere geworfen zu werden.

DAS verstehe ich. DAS sehe ich als Lebensaufgabe aller Menschen an.
ABER es ist doch zugegebener Maßen eine verdammt schwere Aufgabe, wenn da ein Menschlein zeitlebens hungrig gewesen ist, im letzten Lebensdrittel einmal das Glück erleben darf, zu höchsten Genüssen zu kommen und richtig satt zu werden, anschließend wieder dem Hunger ausgesetzt ist und nun bitte schön wieder Frieden mit der Entbehrung machen soll. Natürlich gibt es keinen Anspruch auf Sättigung und Glück. Ist es aber nicht zutiefst menschlich, sich danach zu sehnen?

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A


Das Dilemma der intelligenten Frau

x 3


W
Zitat von stjärna:
Denn wo entstehen die Seelen? Gibt es neue Seelen? Wenn in jedem Mensch, Tier, Stein . . . eine Seele steckt, wieviel gab es denn zu Zeiten von Adam und Eva? Bis heute ist ja dann ein irrer Zuwachs an Seelen!


Naja, das ist vielleicht etwas zu irdisch gedacht. Und es wäre so, wie sich zu fragen, wo sind denn die vielen Steine und Sterne und Wiesen und Vögel und Seen usw. in meinem Kopf. Die werden ja auch immer mehr, und irgendwann müßte es, so gesehen, im Köpfchen ziemlich eng werden.

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W
Zitat von stjärna:
DAS verstehe ich. DAS sehe ich als Lebensaufgabe aller Menschen an.
ABER es ist doch zugegebener Maßen eine verdammt schwere Aufgabe, wenn da ein Menschlein zeitlebens hungrig gewesen ist, im letzten Lebensdrittel einmal das Glück erleben darf, zu höchsten Genüssen zu kommen und richtig satt zu werden, anschließend wieder dem Hunger ausgesetzt ist und nun bitte schön wieder Frieden mit der Entbehrung machen soll. Natürlich gibt es keinen Anspruch auf Sättigung und Glück. Ist es aber nicht zutiefst menschlich, sich danach zu sehnen?


Ja, natürlich ist es zutiefst menschlich, sich nach etwas zu sehnen, sich etwas zu wünschen, Träume und Ideale zu haben.
Aber ich wüßte nicht, was einen hindern könnte, sich nach etwas zu sehnen.
Selbst wenn sich eine Sehnsucht erfüllt hat und ihre Erfüllung dann wieder zerbricht, muß ja nicht auch gleich die Sehnsucht zerbrechen. Die zerbricht höchstens, wenn der Mensch selber zerbricht.
Entbehrung macht ja nur dann Sinn (und kein Leid), wenn man freiwillig und ohne Not entbehrt.

x 2 #3484


W
Zitat von megan:
derzeit leben 7639040100 menschen etwa
jeder besteht zu etwa 70 % aus wasser


Ja, und wenn Du auch noch allen leeren Raum aus dem Menschen herausrechnest, dann kommen alle zusammen geschätzt auf die Größe von zwei Hochhäusern.
Viel ist nicht dran am Menschlein, höchstens drin, aber auch das nicht immer.

x 2 #3485


Y
@stjärna
Zitat:
es geht um gesundheitliche Einschränkungen, um schwindende Kräfte, um die Attraktivität und um die beruflichen (Nicht-)Qualifikationen. Der Zug ist abgefahren. Ich habe soviel verpasst in meinem Leben. Das kann ich nie und nimmer nachholen. Und selbst wenn ich jetzt durchstarten wollte: Ich kann nicht. Ich bin gebunden. Es wird mich noch Jahre und Kraft kosten, bis ich könnte. Und dann bin ich vielleicht zu gar nichts mehr in der Lage. Ich frage jetzt mal mein neues Orakel. Weil ich ganz kirre bin jetzt. Übrigens habe ich in meinem Leben nur zwei Männer geküsst: den, den ich geheiratet habe, und den, den ich geliebt habe. Ich glaube, ich könnte erst jemanden küssen, in den ich verliebt bin. Ein Kuss von einem mir nicht vertrauten Mann würde mir vermutlich nicht schmecken.

Zitat:
DAS verstehe ich. DAS sehe ich als Lebensaufgabe aller Menschen an.
ABER es ist doch zugegebener Maßen eine verdammt schwere Aufgabe, wenn da ein Menschlein zeitlebens hungrig gewesen ist, im letzten Lebensdrittel einmal das Glück erleben darf, zu höchsten Genüssen zu kommen und richtig satt zu werden, anschließend wieder dem Hunger ausgesetzt ist und nun bitte schön wieder Frieden mit der Entbehrung machen soll. Natürlich gibt es keinen Anspruch auf Sättigung und Glück. Ist es aber nicht zutiefst menschlich, sich danach zu sehnen?


also zunächst einmal denke ich, dass es vielen Menschen so geht, dass sie sich für einen Weg entschieden haben und somit zugleich auf anderes verzichtet haben.
Ich begegne z.B. immer mal wieder einer Frau in meinem Alter, die mich nicht befragt, sondern mich als Bild für ihre ungelebten Seiten nimmt. Dabei geht es mir umgekehrt ja auch so: sie lebt Dinge, auf die ich, auch nicht immer ohne Schmerz, verzichte. Sie beneidet mich um meine Freiheiten, ich ersehne manchmal ihre familiäre Eingebundenheit.

Damit gilt es wohl, seinen Frieden zu machen, sonst bleibt man in einer Spirale des Bedauerns und nichts ändert sich.
Jeder von uns kennt Menschen, die verbissen an etwas festhalten, was nicht festzuhalten ist. So z.B. die ehemalige Schönheit, die noch mit Siebzig mittels Schönheits-OP`s und Co versucht, ihr altes Leben fortzuführen.
Oder die Mutter, die ihr Leben lang nur für die Kinder lebte und diese Rolle auch lange nachdem die Kinder aus dem Haus sind, nicht loslassen will.
Ja, das ist natürlich und verständlich, aber nicht weise.
Man muss sich doch immer wieder im Leben umorientieren und den Lebensphasen und Umständen anpassen. Das kann z.B. auch durch eine schwere Krankheit geschehen, die einem einen Strich durch die bisherige Lebensrechnung macht.
Dass das schwer und schmerzhaft ist, leugnet wohl niemand. Aber es ist auch immer zugleich die Chance, zu wachsen und ganz neue, auch innere, Erfahrungen zu machen, die man wahrscheinlich nicht machen würde, wäre man durch die Umstände nicht dazu gezwungen.
Keinen dieser Menschen wird es weiter bringen, wenn sie kindlich drauf beharren, etwas, das nun einmal nicht mehr ist, doch haben, sein zu wollen.
Das mag pathetisch klingen, aber manches Mal im Leben werden wir so richtig in die Knie gezwungen, sträuben uns wie verrückt und wenn es dann gelingt, die Situation doch anzunehmen, kann man von diesem Standpunkt aus, mit einem mal doch neues in sich, für sich entdecken.

Und es kann auch helfen, sich einmal bewusst zu machen, warum man diesen Lebensweg oder ein bestimmtes Lebensmodell wählte, welche Vorteile es einem brachte. Ohne den Verzicht auf der anderen Seite zu beschönigen.
Es gibt so viele Menschen, die im mittleren Alter ihr bisheriges Leben in Frage stellen.
So lebten sie vielleicht immer für die Familie, die aber nun zerbrochen ist; oder sie gaben alles für einen Beruf, in dem sie nun plötzlich gar keinen Sinn mehr sehen.
Ja das tut erstmal weh und macht orientierungslos.
Manchmal zwingt es einen aber auch, ganz neue Seiten des Lebens kennenzulernen.

Mir ist gestern aufgefallen, dass ich oft auf 32. geschätzt werde. Ich bin aber 4O. Nach einigem drüber brüten, kam mir in den Sinn, dass meine ehemalige Liebesbeziehung genau acht Jahre lang gut funktionierte. In diesen acht Jahren wählte ich unbewusst den Traum und drückte mich vor der Realität. Ich hätte in dieser Zeit auch z.B. eine Familie gründen oder an meinen beruflichen Qualifikationen arbeiten können. Ich entschied mich aber damals für den Traum und trage heute dafür die schönen Früchte, aber verzichte auch auf diejenigen Früchte, die erst gar nicht gewachsen sind. Ja und so dachte ich, dass ich in gewisser Weise acht Jahre lang schlief, nicht richtig am Leben teilnahm und man es mir sogar ansieht.

Bei Dir kommt aber vermutlich noch hinzu, dass Du Dich JETZT nach Leben sehnst und in Deinem Alter wäre es mMn reichlich verfrüht, zu resignieren, die Umstände einfach nur hinzunehmen oder gar ganz seine Wünsche fahren zu lassen. Wünsche, Sehnsucht, kann ja ein wunderbarer Antrieb und Wegweiser sein.
Ich denke, dass es wichtig wäre, im Rahmen Deiner Möglichkeiten die Komfortzone zu verlassen und wirklich mehr zu leben. Offenbar symbolisiert dieser eine Mann das Leben für Dich, Deine Sehnsucht. Und ja, das ist verständlich. Aber wenn er nicht will, muss man das Leben woanders suchen. Nur durch einen Menschen richtig leben zu wollen, ist sowieso waghalsig und macht abhängig. Sinnvoller wäre es, nach Alternativen für mehr Lebensigkeit zu suchen, statt verbissen an dem, was man wieder haben möchte, festzuhalten.

Weil Du von Hunger schriebst, hier ein kleiner Textauszug, der für einige vielleicht etwas befremdlich klingen mag:

C hat seelische Krankheit als ein Mangelsyndrom beschrieben. Für ihn waren Symptome Ausdruck dieses Mangelzustandes im Sinne von Hunger und Durst. Dieser Mangel bedeutet das Fehlen des dreifachen Bondings. . .Mit dem dreifachen Bonding sind wir seelisch und spirituell wieder satt geworden, haben eine neue Ausrichtung bekommen, um wieder Zugang zu uns selber, zu anderen und zum Leben zu finden.

Ich denke, dass z.B. das Bedürfnis nach s Leidenschaft das natürlichste der Welt ist und durchaus gelebt werden sollte. Wenn es aber zentral wird, man sich drauf fixiert, sozusagen als einzige Erlösung, dann kann es sein, dass es etwas anderes ersetzen soll. So z.B. tiefe menschliche Nähe oder Kontakt zu sich selbst. Je weniger man sich mit sich selbst und allem um sich herum verbunden fühlt, desto brennender wünscht man sich vielleicht Verschmelzung mit einem bestimmten Menschen.

x 4 #3486


megan
Zitat von stjärna:
Aber in meinem Fall war es so gemeint, dass der vorzeitige Tod meine Lösung ist.


habe ich das richtig verstanden: weil du nicht das geschafft hast, was dir im kopf rumgeht als das hätte ich schaffen können (und müssen ?), magst du lieber tot sein, als mit den defiziten weiter zu leben?

wenn das so ist, liebe Stjärna, dann denke ich persönlich, dass das nicht dem durchschnittlichen denken (will jetzt nicht sagen normalem denken, denn was ist schon normal) entspricht

Zitat von stjärna:
Es geht um gesundheitliche Einschränkungen, um schwindende Kräfte, um die Attraktivität und um die beruflichen (Nicht-)Qualifikationen. Der Zug ist abgefahren. Ich habe soviel verpasst in meinem Leben.


eigentlich geht es aber im leben nicht darum irgendwas bestimmtes zu machen, sondern darum, das was man/frau macht, mit freude zu machen

so viele leute denken, es gäbe irgendwas richtiges was sie tun müssen, sie müssten es nur finden

dabei gibt es in wirklichkeit unzählige möglichkeiten etwas zu tun und wichtig ist nur, dass das was getan wird, mit hingabe gemacht wird

es kann auch ausreichen sich mit hingabe um ein tier zu kümmern, wenn das glücklich macht

wenn du die statistik aufgemacht hast, die ich in dem link gepostet habe, hast du gesehen welches die häufigsten vorzeitigen todesursachen sind

die gründe für deren entstehen sind in erster linie falsche ernährung (herz- kreislauf-erkrankungen) und umwelt- vorallem luftverschmutzung (lungenerkrankungen)

ersteres können wir definitiv (noch) als individuuen beeinflussen

ein nachdenken über die zusammenhänge findet allerorten jedoch kaum statt

wusstest du zb, dass 422 bäume pro mensch bereits zuwenige sind?

x 3 #3487


Y
p.s. @stjärna

nochmal dazu anhand eines Beispiels, das alles andere als eine Seltenheit ist

Zitat:
Der Zug ist abgefahren. Ich habe soviel verpasst in meinem Leben. Das kann ich nie und nimmer nachholen.

wenn ich Dich richtig verstanden habe, sehnst Du Dich nach dem Kuss, nach Leidesnchaft und Liebe.
Also nach mehr Leben. Lebt man nicht richtig, kann auch das Todesgedanken auslösen.
Lässt es sich aber nicht wie gewünscht leben, bleibt nichts anderes übrig, als Alternativen zu suchen, wie etwa Frida Kahlo, deren Herzenswunsch es war, Ärztin zu werden, nicht Malerin.

Für viele ist die Leidenschaft sehr wichtig, was ich verstehe. Für mich war sie es nie, aber durchaus wunderschön!
Ich war selbst beim allerschönsten S nie so glücklich, wie beim Tanzen oder Lesen.
Mein Traum wäre es, nur im Ballett zu leben. Ballerina zu sein, bedeutet einen großen Verzicht auf das gewöhnliche Leben. Seine Tage verbringt man mit Training. John Neumeier sah es am liebsten, wenn seine Tänzer nicht einmal eine Liebesbeziehung hatten. Alle Aufmerksamkeit, Energie, alles Leben sollte möglichst in den Tanz fließen.
Das wäre mein Traumleben. Und mein Vater schickte mich sogar mit 3 Jahren zum Ballett, aber ich war voller Angst und niemand ermutigte mich. Mein Mini-Ballerinakleid besaß ich noch bis vor kurzem. Aber für ein Leben im Ballett ist es schon seit Ü3O. Jahren zu spät.

Ja, manchmal macht mich das traurig, aber ich habe Alternativen gefunden. z.B. das Lesen ganz unterschiedlicher Texte über Tanz. Ich tänzel zwar nicht auf der Bühne, aber mein Herz tanzt z.B. wenn ich Kleist`s Über das Marionettentheater lese
Früher zeichnete ich wie bekloppt fast ausschließlich Tänzer und wusste nicht, warum ich das tat, bis ich begriff, dass das Zeichnen gar nicht meine Liebe ist, dass ich statt dessen mit den Händen nachzeichne, was ich gerne getanzt hätte.
Und so wäre es heute z.B. möglich und auch erfüllend für mich, wenn ich den Mut und die Hingabe aufbrächte, über Tanz zu schreiben. Ich kann es nicht körperlich in der Form erleben, wie ich möchte, aber ich kann es auf anderem Wege erleben.

x 2 #3488


tesa
@stjärna

Wir klingen irgendwie nicht unähnlich?

Ich denke mir da immer, ich kann jetzt zurück blicken auf alles ungelebte, auf alles versäumte oder aber nach vorne, auf das was im Leben noch sein könnte. Es fällt mir sehr schwer, darauf zu vertrauen, dass noch was kommt! Warum sollte es das, wo ich doch bisher schon die Erfahrung gemacht habe, dass nichts kommt, nichts geschieht, was ich mir so gewunschen habe.

Dann betrachte ich mich. Es ist ein Geschenk, Arme, Beine, Augen und Ohren zu haben. Mitsamt Wehwehchen. Andere haben das nicht! Die wären froh, mein Leben haben zu können!

Ich versuche nach vorne zu schauen. Mich an Kleinigkeiten zu erfreuen. Stolz zu sein, auf die, die ich bin! Mich nicht auf das zu konzentrieren, was nicht ist, sondern auf das was ist! Das ist schwer, aber ich KANN wählen! Und ich habe es in meiner Macht, das auch zu tun!

Wozu das alles gut ist, weiß ich auch nicht! Ich frage mich schon mein ganzes Leben nach dem Sinn. Darauf fand ich mal eine Antwort, die in der Fortpflanzung liegt. Da auch das nicht eingetreten ist, stehe ich abermals immer wieder vor der Sinnfrage. Und ich frage mich auch oft, warum andere viel leichtfüßiger durchs Leben gehen. Wir werden es allenfalls am Ende beantworten können!

x 3 #3489


K
@

enttäuschte Erwartungshaltungen bergen riesige Enttäuschungen....und ziehen nach sich,
keine Perspektiven mehr zu haben, Zukunft anzuhaken, weil Vergangenes wie ein Rucksack
mitgeschleppt wird..... Angst vor weiteren Enttäuschungen, weiteren menschlichen Verletzungen.

Wer in der Vergangenheit lebt, wird die Gegenwart nicht mitbekommen....und kann die Zukunft schlichtweg vergessen, wenn aus gemachten Fehlern keine Schlüsse gezogen wurden. Lebenserfahrung nennt man das. Erkenntnisse umsetzen nennt man das.

Und sich abhängig davon zu machen, was ANDERE zu bieten haben, um gefallen zu können,
wird niemals so richtig auf eigenen Füßen stehen lernen, wird niemals glücklich und zufrieden
sein können.

Warum gehen Andere leichtfertiger durch ihr Leben....weil diese Menschen in der Gegenwart
LEBEN, um auf die Zukunft ausgerichtet zu gestalten - OHNE auf Andere angewiesen zu sein...

x 2 #3490


megan
Zitat von megan:
die gründe für deren entstehen sind in erster linie falsche ernährung * (herz- kreislauf-erkrankungen) und umwelt- vorallem luftverschmutzung (lungenerkrankungen)


* und mangel an gesunder bewegung

das, seehr wichtige, habe ich da noch vergessen

x 1 #3491


K
@ Nachtrag

wer zudem überlegt, was in der Vergangenheit verpasst wurde, hat weder in der Vergangenheit
gelebt, noch wird das Leben in der Gegenwart stattfinden. In der Vergangenheit blieben 2 Wahlmöglichkeiten - zu etwas JA zu sagen, bzw. zu etwas NEIN zu sagen. Es gilt, sich dazu zu bekennen, ggf. auch falsche Entscheidungen getroffen zu haben. denn falsche Entscheidungen
zu treffen, ist menschlich und ist vollkommen normal.
NIEMAND ist zu einem JA oder zu einem NEIN gezwungen worden. und wer eigenständig entschieden hat, ist selbst dafür verantwortlich - egal was für ein Ergebnis dabei rauskommt.

Ich gehe davon aus, dass sich jeder auch nur halbwegs intelligente Mensch zu dem bekennt, dass
eigene Entscheidungen auch eigenständig zu verantworten sind. Wer allerdings meint, in der Vergangenheit etwas verpasst zu haben, kann und muss sich das selbst an die Brust heften. und
wird erkennen müssen, dass ein hätte, könnte, würde, wäre keine Relevanz hat. Vorbei IST vorbei. und ist unwiederbringlich vorbei!

Versäumtes nachholen/aufholen. . ha ha ha! Wie soll das gehen? Das Alter ist fortgeschritten, die persönliche Entwicklung ist fortgeschritten, das Leben an sich hat sich total verändert. nichts davon
kann zurückgedreht werden.

Willkommen in der Realität - der Gegenwart. Also. Finger - sorry - aus Popo ziehen. und auf geht´s! Und wer Gegenwart nicht leben will, Zukunft ohne Perspektive sieht. Finger zurück-versetzen - und weiter Trübsal *beep*, zurück ins Schneckenhaus, um DANN zu überlegen, wer daran Schuld trägt.

Sarkasmus, Zynismus, Ironie, Häme. .oder einfach nur Wahrheit?

Zu den Wahrheiten gehört zudem - Leben ist auch loslassen. Vergangenes loslassen.

#3492


E
Zitat von kuddel7591:
Zu den Wahrheiten gehört zudem.

Zitat von kuddel7591:
Also. Finger - sorry - aus Popo ziehen. und auf geht´s!



Nase

#3493


K
@

das kann stinken.....und dennoch gleichzeitig belebende Funktion haben, wenn die Strossen
wieder frei werden. Ein Rümpfen der Nase fällt weg....weil frische Luft befreit... Jawoll

x 1 #3494


G
Hallo Ihr Süßen,

habe es gerade erst geschafft all Eure interessanten und tollen Beiträge in Ruhe zu lesen und komme gerade nicht dazu Euch ausführlicher zu schreiben.

Wünsche Euch einen wunderschönen Tag und knuddel Euch, paßt bitte gut auf Euch auf !



@Ema
Freue mich sehr für Dich, wünsche Dir / Euch viel Glück
und genieße ausgiebig die verstrahlte Zeit !

x 5 #3495


A


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