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Das Dilemma der intelligenten Frau

G
Zitat von Sohnemann:
Ich Sehe einen großen Unterschied zwischen einer intelligenten Frau und Einer, die in allen Lebensbereichen immer die Kontrolle behalten muss.

Letztere bleibt alleine, weil da gar nix neben Platz hat.

Das merken Männer sofort....ob eine auch einfach mal lassen kann und das sogar geniesst.


Um Kontrolle abgeben und sich fallen lassen zu können und zu wollen, benötigt es einen stabilen Selbstwert und die Bereitschaft und Fähigkeit zu vertrauen Beider. Das betrifft Frauen wie Männer, reicht ja nicht aus, wenn nur eine/r von Beiden Vertrauensvorschuss gibt oder sogar bereits ausreichend Vertrauen hat, wenn eine/r von Beiden dann immer die Kontrolle übernimmt und behält bzw. nicht abgeben kann, eventuell noch mißbraucht oder im schlimmsten Fall ein Machtgerangel Beider entsteht in der Dynamik. Mit unverarbeiteten Erfahrungen aus früheren Beziehungen und ev. noch vorhandenen anderweitigen ungeheilten Verletzungen wie z.Bsp. aus der Kindheit, ist das schwer erreichbar bis kaum möglich.

Die natürliche Eigenschaft von Männern aktiv zu führen kann für eine Frau wunderschön sein, solange es dabei nicht um eine angst basiertes Ego Selbstwert, Kontroll und Machtgerangel geht einseitig oder beidseitig. Frauen haben da andere natürliche Eigenschaften, wo die Männer durchaus auch mal die Kontrolle und Führung abgeben könnten und sich vertrauensvoll fallen lassen.

Erst mit beidseitigem Vertrauen, kompletter Öffnung, mit Liebe, Leidenschaft, Hingabe und Sinnlichkeit aus dem Herzen gelebt, kann eine erfüllende Liebesbeziehung und Partnerschaft auf mehreren Ebenen gemeinsam erreicht werden. Meine bescheidene Sichtweise.

x 7 #3586


G
Zitat von Klaus123:

Wer weiß, könnte auch nur als Paradoxon erscheinen. Jeder Widerstand löst sich in Luft auf, wenn Mr. Right am Horizont auftaucht. Dann ist berührt werden wollen wieder gewollt und ganz herrlich.

Jedenfalls beginnt hier ein neuer Abschnitt bis eventuell eine andere Entscheidung fallen sollte.


Ist durchaus möglich, kann jedoch nur klappen, wenn es dann auch zugelassen wird bzw. werden kann. Wie stark ausgeprägt sind z.Bsp. Ängste, Mißtrauen, Neid, Verletzungen, Verbitterung, Mangelempfinden etc. individuell präsent vorhanden oder bereits verarbeitet.

Das führt außerhalb der Theorie in der Praxis sehr flott in die toxischen Bindungen, wo Eine/r auf Rettung hofft bzw. erwartet und die/der Andere die Retter/Heilerrolle übernimmt. Bei zu vielen alten unverarbeiteten Beziehungen und ggfs. noch Kindheitsthemen, ist das ängstliche mißtrauische und verletzte innere Kind zu infantil präsent, der Selbstwert nebst Regulation nicht stabil genug.

Da ist kein ansatzweise ausgewogenes Geben und Nehmen vorhanden und meistens die Dynamik von Anbeginn an nicht auf Augenhöhe und in einer Schieflage.´

Was macht die Anziehung beidseits aus ? Was ist dominant : Ego samt Mangelzustand oder Herz ?

x 1 #3587


A


Das Dilemma der intelligenten Frau

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S
Oh klar, Giulietta,
Da gehören echt zwei dazu.

Wenn die nötige moralische oder seelische Reife dafür fehlt, ist es gegebenfalls die Liebe, die einen dazu befähigt.

Und Die bleibt dann auch schon mal etwas länger, wenn man bewusst jeden Tag das Positive im Anderen sieht.
Wobei das natürlich auch schon wieder eine reife Leistung ist.

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G
Zitat von Sohnemann:
Oh klar, Giulietta,
Da gehören echt zwei dazu.

Wenn die nötige moralische oder seelische Reife dafür fehlt, ist es gegebenfalls die Liebe, die einen dazu befähigt.

Und Die bleibt dann auch schon mal etwas länger, wenn man bewusst jeden Tag das Positive im Anderen sieht.
Wobei das natürlich auch schon wieder eine reife Leistung ist.


Ja sehe ich auch so, funktioniert nur, wenn beide da entsprechend sich einbringen.
Wenn es bei einer dauerhaften Schieflage bleibt und die Bemühungen eher einseitig bleiben, kann daraus eher keine für Beide glückliche und erfüllende Partnerschaft entstehen.

Ich denke jedoch, daß es generell richtig ist Vertrauensvorschuss zu geben, wenn man eine feste Bindung anstrebt als Voraussetzung und dazu auch eine gewisse Geduld aufzubringen bereit ist, nebst der Fähigkeit das Positive zu sehen, den Menschen als Persönlichkeit wahrzunehmen und nicht als idealisiertes Illusions Trugbild bzw. beliebig austauschbare/n Bedürfniserfüller/in.

Insgesamt sollte dies auch bei anfänglicher oder zwischenzeitlicher Schieflage im Rahmen bleiben und nicht zur Selbstaufgabe und Selbstaufopferung ausarten,so daß der Partner/die Partnerin dann nur nimmt, erwartet und fordert, sondern sich ebenfalls aktiv bemüht.

Dann hat es mE noch Entwicklungspotential, ein höheres Risiko birgt eine solche Beziehungsanbahnung und mögliche Bindung natürlich. Da lohnt schon der Blick nicht nur auf die Worte, sondern auf die Handlung. Mit rosaroter Brille und im komplett verstrahlten Zustand, führt das gern mal zur Bruchlandung. Da kann es durchaus ratsam sein es etwas langsamer anzugehen statt sofort von 0 auf 500...wie in den jugendlichen unerfahrenen Jahren. Das richtige Maß an Leichtigkeit und Vernunft zu finden ist echt ein Balanceakt oder auch eine Gratwanderung.

x 2 #3589


G
@Klaus123

Was mir dazu noch einfällt, daß es hilfreich ist trotz eines Beziehungswunsches genauer zu hinzusehen, was ein Mensch in einem Selber anspricht, wovon man sich angezogen fühlt und weshalb. Eine viel zu starke ausgeprägte Bedürftigkeit, Sehnsüchte, Wünsche, Unzufriedenheit o.ä. ist die denkbar schlechteste Voraussetzung und der ungünstigste Zeitpunkt eine Beziehung anzustreben. Das wurde schon sehr treffend als lachend blind in die Kreissäge laufen bezeichnet, wenn man vor lauter Bedürftigkeit und Sehnsucht die rosa Brille aufsetzt, sich Hals über Kopf in die Verliebtheit stürzt und dabei die Realität ausblendet oder nicht zu sehen vermag.

Was berührt es in Dir, wenn eine Frau Dich auf Distanz hält ?
Bei Bindungsphobien die Ambivalenz aus Nähe und Distanz ?
Hält es Dich eventuell auf Trab ?

Was löst infantiles Verhalten aus (kindlich / kindisch) ?
Was löst es in Dir aus, wenn Du z.Bsp. Bedürftigkeit und Verletzlichkeit wahrnimmst ?

Weckt es Deinen Jagdtrieb, Deinen Beschützerinstinkt, Mitleid, Mitgefühl ?
Oder fühlst Du Dich gar dadurch als Mann stärker ?
Assoziierst Du das Verletzliche oder Infantile eventuell mit Unschuld und Reinheit ?
Ist eine gewisse Leichtigkeit und Naivität anziehend ?

Ist eventuell etwas an Eigenschaften anziehend, was im eigenen Leben aktuell oder schon länger fehlt ?

Kannst Du für Dich benennen, was Dich anzieht und es zuordnen ?

x 2 #3590


K
Zitat von GiuliettaV:
Das richtige Maß an Leichtigkeit und Vernunft zu finden ist echt ein Balanceakt oder auch eine Gratwanderung.


Zugegeben, die Leichtigkeit wird durch das Gewicht von Altlasten sehr eingeschränkt. Der Verstand, so wichtig er ist, kann nicht alles vorausberechnen, da genügt Lebenserfahrung nicht, sie liefert uns nicht die Parameter, die zu jeder denkbaren Situation nötig wären. Daher ist es wie du gesagt hast.

Festhalten, loslassen, sich auf was einlassen, etwas beenden - ist immer ein kleines Abenteuer mit ungewissem Ausgang, dessen Folgen (positiv oder negativ) erst in der Zukunft bewertet werden dürften.
Liebe, Kummer, verpasste Chancen wie auch glückliche Entscheidungen liegen verdammt dicht beieinander, so wird es irgendwie immer sein. So brachial und überschaubar ist der Spielraum da nicht. Wir irren oft umher im Labyrinth.

Es existiert sicher Irgendwer, der @tesa ´s Dilemma beenden kann. Allerdings muss sich unser Mädel vorher öffnen, Dinge zulassen und dann die Gunst der Stunde nutzen. Diese Aufgabe ist dann immer noch spannend genug.

x 2 #3591


K
Zitat von GiuliettaV:
Was berührt es in Dir, wenn eine Frau Dich auf Distanz hält ?


Weckt den Jagdinstinkt. Produziert aber auch Phasen der Unsicherheit (ob es Spiel ist). Es kann schwer abzuwägen sein. Schließlich können es auch Ängste sein, die nur mit ihr selbst zu tun haben.

x 2 #3592


K
Zitat von GiuliettaV:
Bei Bindungsphobien die Ambivalenz aus Nähe und Distanz ?
Hält es Dich eventuell auf Trab ?


Jetzt nicht mehr. Damit bin ich durch. Es entspricht dem Modell der Affäre. Ist Vergangenheit. Allerdings verfängt sich der eigene Verstand auch innerhalb der Beziehung manchmal darin ob Ambivalenzen beim Partner bestehen. Ich will auch nicht immer zu genau hinschauen, das stresst und nimmt auch die Leichtigkeit aus allem. Den Riecher dafür zu haben und Grenzen zu setzen, wird irgendwie immer eine anhaltende Lebensaufgabe bleiben. Die Gefahr irgendwas falsch laufen zu lassen, die schwebt stets latent mit.

x 1 #3593


K
@

genauer hinzusehen, noch genauer hinzusehen... und was passiert dann? Genau das, was
es noch komplizierter macht. Wenn hinsehen nicht ausreicht, reicht hoch tieferes hinsehen
auch nicht....

....und da stehen sich die Menschen selbst im Wege, die nur bei Anderen hinzusehen bereit sind,
ohne sich selbst zu hinterfragen. Auf diesen Thread bezogen.... die TE schaut schon sehr genau hin,
sie guckt und guckt und guckt...es kommt aber nichts dabei heraus, weil sei vergessen hat, sich
selbst in den Fokus des hinschauens zu nehmen.

Das dreht sich jetzt seit knapp 240 Seiten im Kreis - die TE sitzt in ihrem Brummkreisel, will den Kreisel anhalten, klappt aber nicht, weil sie die Bremse nicht findet. Und wer sollte den Kreisel anhalten wollen - die Männer? Das hat bisher zu nichts geführt.... IHREN Schilderungen zufolge.

Dass die TE selbst IHR Problem ist... kein Mann wird sich darauf einlassen wollen, IHR Problem zu lösen, solange sie nicht selbst ihre Probleme gelöst hat. Wenn nicht mal eine therapeutische Maßnahme etwas bringt....wie sollte ein Laie in der Lage sein, wenn die Schale der TE wie ein
Sarkophag abschirmt?

Zitat Klaus123:
Zitat:
Es existiert sicher Irgendwer, der @tesa ´s Dilemma beenden kann.

Allerdings muss sich unser Mädel vorher öffnen, Dinge zulassen und dann die Gunst der Stunde nutzen. Diese Aufgabe ist dann immer noch spannend genug.


Es braucht erst mal eigene Erkenntnis der TE dazu, dass etwas mit ihr einer Veränderung bedarf.
Sie bekommt das zwar seitenweise zelebriert....sie liest es ja auch, dass heißt aber nicht, dass sie
erkennt...das ist auch okay, wenn sie nicht erkennt - sie muss sich dann allerdings nicht wundern, dass ihr Brummkreisel immer weiter rotieren wird....

#3594


K
Zitat von GiuliettaV:
Ist eine gewisse Leichtigkeit und Naivität anziehend ?


Den Antrieb zum Beschützen aktiviert das irgendwie schon. Es erzeugt auch ein Gefühl von Wärme zur Partnerin, solange obiges nicht im Übermaß daher kommt.
Stärker in der Führungsrolle ... ja, möglicherweise, aber m.E. jedoch auch einsamer, wenn ich dann selbst Unterstützung brauchen könnte.

x 1 #3595


G
@Klaus123

Ich stimme Dir zu, daß es im Leben zu Begegnungen kommen kann, die ganz tief berühren und tiefgreifende Veränderungen auslösen können. Ich denke jedoch es ist es sehr ungünstig alleinig darauf zu warten und eine viel zu hohe Erwartungshaltung an andere Menschen zu haben, egal ob Mann oder Frau. Das führt eher zu sich wiederholenden Ent-Täuschungen, weil entweder andere diese Erwartungen gar nicht erfüllen wollen oder können. Es ist eine Tatsache, daß das Leben kein Wunschkonzert ist und man nicht alles haben kann. Und bei solchen Begegnungen muß ja keine Liebesbeziehung daraus entstehen, damit es eine Veränderung bewirkt. Die kann sogar dadurch entstehen, daß es gar nicht erst zu einer Beziehung kommt.

Außerdem denke ich auch, daß es in Resonanz geht, ob man eine eher destruktive oder positive Ausstrahlung hat und entsprechend dann Menschen auch in das eigene Leben zieht. Geht man selber voller Lebensenergie und Lebenslust glücklich und zufrieden durch das Leben, hat man eine völlig andere Ausstrahlung als wenn man unzufrieden oder gar verbittert ist. Jeder kennt wohl die Phasen im Leben, wo es mal besser und mal schlechter läuft. Das Leben ist eben nicht statisch, weder im inneren, noch im Außen. Entscheidend ist jedoch die Grundeinstellung und auch der Zeitpunkt im Leben, wann und unter welchen Gesamtumständen man sich begegnet.

Nehmen wir nun mal an es geht einem selber gerade sehr schlecht, man hat gewisse Erfahrungen noch nicht verarbeitet, hat Ängste und überdimensional große Bedürfnisse und Sehsüchte. Es kommt zu einer besonderen Begegnung, es geschieht tatsächlich mal eine Ausnahme, so daß eine gegenseitige Anziehung mit einem Menschen entsteht, der sehr in sich ruht, im Gleichgewicht ist.

Da auch unbewußte und bewußte Muster und Mechanismen in Resonanz und Spiegelung gehen, ist das an sich schon recht unwahrscheinlich, betrifft Liebesbeziehungen weitaus mehr als noch andere zwischenmenschliche Beziehungen.
Was dann ?

Dann besteht ein extrem großes Ungleichgewicht. Selbst wenn dann dieser Mensch enorm viel Liebe und Geduld aufbringt, stehen sozusagen plötzlich für den anderen Menschen riesen Berge an Lernaufgaben an, was tendenziell eher zur völligen Überforderung und Verstärkung von Ängsten führt. Mit stabilem Selbstwert, ausreichend Reflektion, einem ausgeprägten Willen und viel Herz vielleicht noch machbar, ist jedoch das Ego zu dominant präsent mitsamt Mangelzustand und instabiler Selbstwertregulation, eher zu scheitern verurteilt langfristig.

#3596


G
Zitat von Klaus123:

Den Antrieb zum Beschützen aktiviert das irgendwie schon. Es erzeugt auch ein Gefühl von Wärme zur Partnerin, solange obiges nicht im Übermaß daher kommt.
Stärker in der Führungsrolle ... ja, möglicherweise, aber m.E. jedoch auch einsamer, wenn ich dann selbst Unterstützung brauchen könnte.


Als Tipp :
Achte darauf, ob jemand auch Fürsorge von sich aus zeigt schon in der Beziehungsanbahnung.
Wenn jemand nur Fürsorge bekommen möchte und selber keine geben möchte oder kann, ändert sich das in der Regel selbst mit viel Beziehungsarbeit nicht.

Sicher gibt es auch Zustände, wo es mal mehr oder weniger ausgeprägt gelebt wird, die Grundeigenschaften lassen sich jedoch erkennen, wenn man genau hinsieht.

Leichtigkeit ist schon wichtig. Man kann jedoch auch schöne Bruchlandung absolvieren im Versuch die Unbeschwertheit zu genießen. Dann kann es ein kurzes Vergnügen mit schwerwiegenden Folgen werden, je nachdem wann man die Notbremse zieht.

x 1 #3597


E
Zitat: @GiuliettaV
,Erst mit beidseitigem Vertrauen, kompletter Öffnung, mit Liebe, Leidenschaft, Hingabe und Sinnlichkeit aus dem Herzen gelebt, kann eine erfüllende Liebesbeziehung und Partnerschaft auf mehreren Ebenen gemeinsam erreicht werden. Meine bescheidene Sichtweise.

also ich bin schon mit der Vorstellung das in einer Beziehung zu leben überfordert
zB
A:komplette Öffnung
- was ist mit dem was ich für mich behalten möchte, meine Geheimnisse, meine Lügen das was ich verbergen möchte, bekommt das auch Raum?
B: aus dem Herzen gelebt
- ich erlebe die Herzen als wankelmütig, widersprüchlich, unentschieden, ich bin nicht jeden Tag gleich, kann keine Kontinuität gewährleisten, obwohl ich mich darum bemühe, jedoch scheitere oft, ist dafür auch Raum? Die Unterschiede im Gefühlsleben, ich schwinge nicht immer auf der gleichen Wellenlänge, im Gegenteil oft versteh ich ,man nicht oder er/sie mich.
Hab das Gefühl das ist eine ideale Vorstellung von Liebesbeziehung, wie soll das gehen im normalen Alltag? Kann das sein, dass du eher eine spirituelle Ebene ansprichst?
Plädoyer der negativen Gefühle: mein Zorn, meine Verbitterung, meine Einsamkeit, meine Bedürftigkeit meine Ängste, meine Eifersucht, mein Neid, meine Rachsucht, mein Trotz, meine Verschlossenheit, meine Verzweiflung, meine Launenhaftigkeit, darf das etwa alles nicht sein? Bin ich etwa nur beziehungsfähig wenn ich das alles im Griff, unter Kontrolle, bewältigt, überwunden habe @tesa hilf mir bitte in deinem thread machen sich die Idealisten breit.. ok ich übertreibe etwas...

x 3 #3598


K
Zitat von GiuliettaV:
Wenn jemand nur Fürsorge bekommen möchte und selber keine geben möchte oder kann, ändert sich das in der Regel selbst mit viel Beziehungsarbeit nicht.


Das ist korrekt. In einer Fernbeziehung aber teilweise schwer abschätzbar. Möchte oder kann? Hier kommt der berufliche Bereich ins Spiel, da heißt es schnell, ich kann nicht und es kann sich auch ein nicht möchte dahinter verbergen.

Ich kann viel Unrecht in den anderen hinein interpretieren, gleichzeitig melden sich gelegentlich auch Momente, die mir intuitiv mitteilen wollen, ein nicht möchte, ach es pressiert alles nicht so, schleicht sich da gerne mit ein, bzw. wird es emotional so empfunden.

Welcher Weg ist richtig? Es bleibt eben immer die berühmte Gratwanderung. Feinsinnig und hellhörig bleiben. Dennoch ist es nicht garantiert, dass das immer ausreicht.

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Y
@tesa

habe bald ein kleines Büchlein über die Liebe durch, das ich auch wegen Dir weiter las, denn die Frau erinnert mich sehr an Dich. Ähnliche Probleme und sie verspricht in der Einleitung ein Happy End, zeigt einen Lösungsweg auf.
Kann aber nicht einschätzen, ob das nun der Pfad der Liebe ist, bin auch noch nicht durch. Aber bisher sehr viele überzeugende Gedanken. Das Buch fängt lustig an. Sie beschreibt Mädelsabende, dei real statt fanden. 4 super attraktive erfolgreiche Frauen trafen sich über Jahre, um Männerthemen zu besprechen. Alle auch in der Selbsthilfe- und Mann-Frau-Thematik-Lektüre sehr belesen, doch bei keiner hielt eine Beziehung. Sie hatten die schlauesten Gedanken, aber nie eine beständige Beziehung. Das änderte sich dann aber, als sich auch das Denken änderte. Es geht dann etwas ins Spirituelle, sagt mir zu und überzeugt mich. Doch nun zum Ende des Buches scheint es mir dann doch etwas zu esoterisch. Aber das muss ja nichts heißen! Nur weil ich etwas skeptisch bin, muss das nicht bedeuten, es sei falsch.
Aber auch all die Ratschläge, die man in Psychobüchern findet, sind Thema des Buches. U.A. dieses: sei erstmal auch ohne Partner wirklich zufrieden. Ich kenne Deine Antwort und verstehe sie, teile z.T. Deine Gefühle und Gedanken. Will über das für und wider auch gar nicht diskutieren, nur verkünden, dass auch diese Autorin sagt: jede Bedürftigkeit verhindert das Liebesglück.
Zudem sagt sie, die großen Verliebtheitsgefühle, auch der sinnliche Rausch sind der absolut falsch Weg, wenn man wirklich lieben will. Und sie erklärt das auch plausibel. Weiter bedeute das keineswegs eine Beziehung ohne sinnlichen Rausch zu leben.
Naja, ich lese mal weiter und gebe dann den Weg zum Glück durch

Kann hier gerade nicht die Beiträge nachlesen, mein Kopf qualmt vom nächtlichen Lesen. Jetzt hinaus ins Grüne Männer erschrecken

Euch allen einen schönen Tag!

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