tesa
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Zitat von megan:das verlangen, sich mit jemandem zusammen zu tun wird hervorgerufen davon, alleine nicht auszureichen
Meinst du das in allen Fällen von Liebesbeziehungen? Oder sprichst du da spezielle Fälle an? Im Allgemeinen kann ich dem nämlich nicht zustimmen, wobei da auch zu klären gilt, wie du nicht ausreichen definierst!
Wenn das eine allgemein gültige Aussage sein soll - was ich ehrlich nicht glaube, sondern eher denke, dass du sie in einem Zusammenhang gemacht hast, den ich nicht finden konnte - stimme ich ihr gar nicht zu, sondern gebe zu bedenken, dass der Mensch ein soziales Wesen ist, der den geistigen, emotionalen, körperlichen und auch spirituellen Austausch mit andere braucht, um (über)leben zu können.
Zitat von ysabell:für einen anderes was macht und zufällig zieht man auch für sich selbst was draraus
Ja! Das fiel mir oft auf, wenn ich einen Thread kommentierte. Weiß man es ja oft in der Theorie ganz genau, kann vieles aber aufgrund der eigenen emotialen Involviertheit im eigenen Leben selbst nicht umsetzen!
Zitat von ysabell:nicht über den Titel erschrecken. Ich hatte auch Vorbehalte.
Mich spricht er sogar an!
Bin also nicht erschrocken, sondern eher positiv berührt.
Zitat von ysabell:Und ich würde auch zum Energiedoc. gehen, wenn ich 1. das Geld dafür hätte
Sie ist Gott sei Dank nicht so teuer wie die Schuhe!
Zitat von ysabell:geh alleinn auf`s Konzert!
Das war schon ursprünglich (als Neu noch kein Thema war) der Plan! Ich wollte Neu mitnehmen, weil ich eigentlich dachte, er hätte Spaß daran und Lust, mit mir was zu unternehmen. So sah es eigentlich auch aus. Er wollte anfänglich eigentlich auch mitgehen. Der Wandel scheint kürzlich erfolgt zu sein.
Zitat von megan:das ist meiner meinung nach nicht realisierbar, wenn man/frau in einer exclusiven liebesbeziehung gemeinsam lebt
Zitat von megan:es müssen dann zwangsläufig freiheitseinbußen in kauf genommen werden, denn einen 100% gleichtakt bei zwei individuuen gibt es nicht
Die Frage ist aber, ob die Einbußen auch so gefühlt werden. Absolut gesehen, stimme ich dir zu. Man kann zB. nicht mehr autonom beschließen, eine Feier zu verlassen, wenn man müde, lustlos etc. ist. Man muss auf Partner(in) Rücksicht nehmen. Das ist eine meiner gravierendsten Einschränkungen! Aber relativ gesehen - durch den Zugewinn andere Freiheiten, werden die Einschränkungen nicht mehr als solche empfunden! Für mich ist es wichtig, dass Zugewinn und Einschränkungen sich die Waage halten, damit ich die Beziehung als bereichern bewerten kann.
Zitat von GiuliettaV:Klar ist man nicht so frei wie Solo, ein Unterschied ob man etwas freiwillig tut oder Druck und Zwang vorherrscht.
Zustimmung!
Zitat von ysabell:auch das Seelische kann sich über die Sprache ausdrücken.
Ja! Dazu braucht man nicht in die Ferne schweifen. Ich habe bei vielen Foris keinerlei Vorstellung, wie sie körperlich aussehen, aber ich spüre einige sehr stark, ob ihrem geistigen und seelischen sein.
Zitat von ysabell:Schade, dass das für Männer so wichtig zu sein scheint!
Wir sind einfach aufgrund unsere Instinkte so gepolt! Da mache ich den Männern keinen Vorwurf! Um das Steinzeitmodell wieder mal zu strapazieren: was hätte den Höhlenmenschen sonst dazu bewegen sollen, das Mammut nicht nur für sich, sondern auch für andere zu erlegen? Es zu erlegen (=Erfolg), es zu teilen (=Verantwortung für andere), es teilen zu können (=Macht und Aberkennung) haben ihn motiviert.
Die Entwicklungen heute drehen den Männern ihre Motive ab. Frau erlegt ihr Mammut heute selbst. Vielleicht sogar noch schneller und erfolgreicher als Mann! Ich kann deren Frustration schon sehr gut nachvollziehen!
Zitat von ysabell:Beziehungen zu Menschen und Tieren machen doch einfach glücklich. Irgend etwas gibt es uns
Geborgenheit, Zusammengehörigkeit, Nähe, das Gefühl gebraucht zu werden, körperliches Fühlen etc.