Kaetzchen
Gast
Zitat von Sohnemann:Irgendwie wird hier sechs mit einem weitergehenden Anspruch oder Recht verknüpft.
Das stöß viele Männer instinktiv ab.
Und das ja auch zu Recht .. wenn es denn so ist. Aber es ist nun mal in der Biologie der Frauen so angelegt, dass sie den Mann erst PRÜFEN, bevor sie 6 mit ihm haben. Auf Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit, gute Jägerqualitäten ... und dem steht dann heutzutage die "Anspruchshaltung", schnellen, unverbindlichen 6 haben zu können, entgegen. Das heißt, die Männer hätten es am liebsten ganz kommod - ich geb der Frau einen Drink aus, bring sie bisschen zum Lachen und danach gehen wir zu ihr und zerwühlen die Laken. Ob ich das als Mann dann anschließend wiederholen will oder nicht, überleg ich mir dann beizeiten.
Die Frau hätte gern - erstmal gründlich Kennenlernen, ein bisschen testen, wie interessiert und zuverlässig er wirklich ist, ob er noch andere Eisen im Feuer hat, ob wir auch zueinander passen geistig und emotional ... und dann hab ich genug Vertrauen geschöpft und kann mich auch fallenlassen, und der 6 wird (für mich) gut und ich fühle mich sicher, dass er mich nicht am nächsten Tag sitzen lässt.
Die Gefahr, dass der 6 bei Variante 1 shice wird, ist extrem hoch. Einfach deshalb, weil Frau sich ohne gründliches Kennenlernen meistens nicht wirklich fallenlassen kann.
Die Lösung liegt halt meiner Meinung nach irgendwo in der Mitte, man kommt sich eben entgegen. Das heißt, die Frau gibt sich nicht so schnell hin, wie der Mann das gern hätte, wartet aber auch nicht sooo lange, wie sie das am liebsten hätte. Die digitale Kommunikation macht es heute möglich, dass Mann virtuell Vertrauen schafft und aufbaut, sodass es häufiger zu 6 beim ersten Date kommt (die meisten ONS in freier Wildbahn entstehen unter Alk.-einfluss, das sagt ja schon einiges aus).
Und wenn der Mann sich danach verdrückt, ist frau sauer und entsetzt. Nicht über den Mann, sondern über sich selbst. Weil ihr klar wird, dass sie ihn eben NICHT gut genug geprüft hat im Vorfeld, und das ist leider ein Eingeständnis mangelnder weiblicher Fähigkeiten (die in dieser Hinsicht nun mal aus Prüfung und Bindung bestehen, das heißt sie hat beides nicht hingekriegt - den Mann nicht gut geprüft und sie hat ihn auch nicht vor dem 6 gebunden. In ganz früheren Zeiten hätte das unter Umständen ihren Tod zur Folge gehabt, mit womöglichem Nachwuchs sitzengelassen zu werden, und diese alten Urängste werden durch solche Situationen getriggert)
Es bleibt also ein Dilemma zwischen Mann und Frau, auch wenn Männer heutzutage natürlich schon sehr von den neuen Freiheiten der Frauen profitieren und zumindest nicht mehr erst heiraten müssen, bevor sie zum Zuge kommen
Ich denke aber auch, dass sich im Kennenlernen eben zwei treffen müssen, bei denen das passt. Wenn die Frau lieber länger warten möchte und der Mann das akzeptiert, weil ihm 6 auch nicht sooo wichtig ist, ist doch alles gut. Wenn die Frau lieber warten möchte und der Mann drängelt, wird es früher oder später in einer Beziehung sowieso zu Problemen diesbezüglich kommen. Wenn beide viel Spaß an 6 haben und sich gern zu einem frühen Zeitpunkt darauf einlassen und das eigentliche Kennenlernen sozusagen "parallel" laufen lassen, wird es auch in der Beziehung später nicht so leicht zu 6uellen Differenzen kommen.
Das ist doch halt auch schon mal ein "Auswahlkriterium", auch für mich als Frau - wie "nötig" hat der Mann es
Drum kann aber hier auch niemand sagen: geh nicht so schnell mit ihm ins Bett, sonst ist er danach weg. Das ist ein Mythos. Der Mann ist weg, wenn a) der 6 für ihn nicht gut war (und das kommt verdammt häufig vor
