ysabell
Gast
Zitat:Meiner Erfahrung nach sind die mit der härtesten Schale meist auch die mit dem weichsten Kerndie lassen da halt nur nicht jede/n ran.
ja, ich weiß, was Du meinst. Aber auch wenn sie jemanden ranlassen, ist es selten so offenherzig, wie mit etwas weicheren Männern.
Und ich möchte mir das auch nicht regelmäßig erkämpfen müssen.
Meine Freundin ist in so einen Unnahbaren verliebt. Ich finde es schon zermürbend, ihr zuzuhören
Der switcht halt seit Jahren zwischen Öffnung-Verschließen usw. Ganz extrem. Und sie hat sich an ihm festgebissen und stemmt sich seit Jahren mit beiden Armen zwischen seine Wände, die sich immer wieder zu schieben.
Nähe-Distanz-Thema vom Feinsten.
Ich glaube nicht, dass sie so in Wallung käme, wäre er immer einfach offen. Er ist schon ein feiner Kerl, aber ihr "Kick" besteht meiinem Eindruck schon darin, immer wieder um diese Nähe zu kämpfen. Und den ewigen gedanklichen Auseinandersetzungen mit ihm
Und da frage ich mich halt, inwiefern wirklich dieser eine Mensch geliebt wird? Ist es nicht vielmehr das Unerreichbarkeitsspiel?
Es geht ja auch aufregend, wenn ein Mensch offen ist. Dann ist nicht das Spiel, sondern sein Wesen und die Beziehungsdynamik spannend.
dabei bin ich einfach nur introvertiert und rede nicht annähernd so viel wie extrovertierte Menschen. Und ich rede überhaupt nicht gern über Gefühle, die schreib ich wenn dann lieber auf. Das ist für unsichere Menschen natürlich schwer zu ertragen, glaube ich, ich war aber schon immer so, schon als Kind (wenn ich sauer auf meine Mutter war, hab ich ihr einen Brief geschrieben 