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Das Dilemma der intelligenten Frau

T
Zitat von kuddel7591:
DAS wäre ein Armutszeugnis, weil berechnend, kalkulierend, und keiner Ehren wert.


Eben. Wenn jemand damit argumentiert, dass ein Akademiker der Partnerin teure Essen (normale Restaurants scheinen ja nicht gut genug zu sein) und teure Reisen finanzieren kann, während einer, der nicht studiert ist, das nicht kann (was auch nur ein Klischee ist, es gibt genug, die nicht studiert haben, aber trotzdem einen guten Lebensstandard haben), und das dann schlecht geredet wird oder nicht gut genug für die Dame wäre, dann ist das absolut berechnend.
Meine Meinung über Frauen, die sich ihren Partner mitunter nach dem Geldbeutel aussuchen, mag vielleicht extrem sein, aber ich finde, solche Frauen könnten ihr Geld gleich mit Prost. verdienen. Wäre zumindest ehrlich.

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H
Ihr macht mir Angst, aber ihr beantwortet mir zumindest die Frage, warum es solche Foren gibt. Ihr seid einer dieser Gründe.


VG Holzer60

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A


Das Dilemma der intelligenten Frau

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W
Zitat von leilani1801:
Ich date am liebsten auf Augenhöhe, dh ähnliche Bildung, ähnliches Gehalt, ähnliche Attraktivität. Das hat bei mir immer am besten funktioniert.


ich date nach sympathie, gutem aussehen

Zitat von leilani1801:
Wenn du mehr als doppelt verdienst als dein Partner, dann hast du unter Umständen auch eine andere Auffassung von essen gehen und in Urlaub fahren.


niemals frage ich eine frau nach ihrem gehalt oder ob sie überhaupt berufstätig ist, wenn ich sie date, ist sie selbstverständlich mein gast in allen bereichen

Zitat von leilani1801:
Wenn die Bildung deines Partner bei den Grundrechenarten und den Grundzügen der deutschen Grammatik aufhört, sich die Fremdsprachenkenntnisse auf dem Niveau leidliches Englisch bewegen - du selbst aber einen Hochschulabschluss hast, mehrere Sprachen sprichst, lange im Ausland gelebt hast etc, lebt man in der Regel in unterschiedlichen Welten.


meine bisher beste beziehung hatte ich mit einer frau, die keinen job hatte, ihren studiengang oder ihren schulabschluß kenne ich bis heute nicht, viel wichtiger war ihre lösungsorientierte handlungsweise, nüchtern ideologiefrei, während ich oft auf ein gerüst aus regeln angewiesen bin, war sie in der lage nach wenigen sätzen sich in menschen hineinzuversetzen, ich musste mich bei ihr niemals erklären, sie sah mich an und erkannte mein problem, fremdsprachenkenntnisse? sie sprach meine sprache, ohne viele worte, ganz egal welche schule sie besucht hat, sie war einer der intelligentesten frauen, die ich bisher getroffen habe, weil ihre wahrnehmung und das daraus resultierte handeln, mit einer präzision ausgeführt wurde, die kaum abweichungen zuließ und fast immer ins schwarze traf

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SuzyW
Zitat von woodstock:
meine bisher beste beziehung hatte ich mit einer frau, die keinen job hatte, ihren studiengang oder ihren schulabschluß kenne ich bis heute nicht, viel wichtiger war ihre lösungsorientierte handlungsweise, nüchtern ideologiefrei, während ich oft auf ein gerüst aus regeln angewiesen bin, war sie in der lage nach wenigen sätzen sich in menschen hineinzuversetzen, ich musste mich bei ihr niemals erklären, sie sah mich an und erkannte mein problem, fremdsprachenkenntnisse? sie sprach meine sprache, ohne viele worte, ganz egal welche schule sie besucht hat, sie war einer der intelligentesten frauen, die ich bisher getroffen habe, weil ihre wahrnehmung und das daraus resultierte handeln, mit einer präzision ausgeführt wurde, die kaum abweichungen zuließ und fast immer ins schwarze traf

Das hast du ausgesprochen schön geschrieben.

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SuzyW
Zitat von leilani1801:
Die Frage ist nun, wie komme ich aus der Nummer raus ohne ihn vor den Kopf zu stoßen?

Wäre er nicht mein Chef bzw. wäre er bereits geschieden, dann würde ich mir das eventuell mal überlegen.
Aber so?

Ihr seid sicherlich auch der Meinung, dass ich mich auf keinen Fall auf irgendwas einlassen sollte, wenn es soweit kommt, oder?

Für mich ist das Problem noch nicht einmal, dass er mein Kollege bzw. Chef ist. Für mich liegt das Problem eher darin, dass er noch verheiratet ist. Und verheiratete Männer sind für mich ein absolut rotes Tuch, selbst wenn getrennt lebend.

Du hast dich da schon viel zu sehr reingesteigert.

Ich sehe es so, er ist getrennt und checkt jetzt erst mal allgemein die Lage - völlig unverbindlich. Was gibt es da Näherliegenderes als dies im näheren Umfeld erstmal zu tun. Wie sich die Zeit nach einer Trennung anfühlt, wissen wir hier ja alle zu gut. Es gibt Auf's und Ab's. Und so verhält er sich ja auch dir gegenüber. Es braucht Zeit, sich einzupendeln. Und außerdem: Würde er sich jetzt eine Frau aussuchen, wäre es lediglich ein Trostpflaster auf Zeit.

Ich kenne diese Situation, ohne Kopfkino meinerseits. Hab klar gemacht, dass ich mir weiterhin eine professionelle Zusammenarbeit wünsche und habe Gespräche, die in eine andere Richtung gehen sollten, sofort im Keim erstickt.
Reagiere eh allergisch, wenn Männer glauben, da ich Single bin und sie einen Status, auf mich einfach mal so zugreifen können, hat so'n blöden Beigeschmack von Bedürftigkeit und das bin ich nicht.

Wenn du dir was mit ihm vorstellen kannst, lass ihn sich erstmal auf der Wiese austoben.

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K
Zitat von Holzer60:
Ihr macht mir Angst, aber ihr beantwortet mir zumindest die Frage, warum es solche Foren gibt. Ihr seid einer dieser Gründe.


VG Holzer60


@ Holzer60

wen meinst du mit ihr...hier gibt es total konträre Ansichten und Meinungen unterschiedlichster
Lager....Welches Lager liefert gründe, warum es solche Foren gibt?

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K
Zitat von Angi2:
Das ist Klischee....

Was hast du gegen Klischees?...das ganze Thema ist ein Klischee!

und

menschliche Flachzangen

dieser Ausdruck - Arroganz pur!


@Angi2

Klischee ist denken in Schablone - wenn du den Thread wirklich verfolgt hast,
wird dir Klischee geradezu unter die Nase gerieben. Die Klassifizierung von
Akademikern versus Nicht-Akademiker, was Beziehungen, Ehen, Partnerschaften
angeht. strotzt vor vorurteilen.

Nicht-Akademikern nicht zuzutrauen, es partnerschaftlich/beziehungsmäßig nicht
mit Akademikern aufnehmen zu können - ist zudem Vorurteil....also Klischee.

Nicht-Akademikern nicht für fähig zu halten....ich habe den drastischen Ausdrück
der menschlichen Flachzangen gewählt....ich bin Nicht-Akademiker, würde mich
demzufolge selbst als menschliche Flachzange bezeichnen. Ja....das ist Arroganz
pur...gegen mich selbst gerichtet!

Man könnte jetzt auch eine Bedeutungs-Umkehr herbeiführen - aber ich werde niemals
sagen/schreiben, dass auch Akademiker menschliche Flachzangen gäbe....
...wobei - meine Gedanken sind frei!

Der Thread strotzt vor Klischee, Arroganz und selbstdarstellerischer Brillianz, indem
Akademiker/innen den Sockel erklimmen und zu propagieren versuchen, nur mit
ihresgleichen einen Weg im Leben gehen zu KÖNNEN. Das ist Arroganz pur.

Aber - wenn doch Akademiker/innen über allem stehen...warum haut es dennoch
nicht im Privaten hin, wo sie doch ihresgleichen gesucht, gefunden haben....da passt
doch was nicht! Weil Klischee auf ganzer Linie vorherrscht, weil Standesdenken herrscht?

Ohne Klischee auszukommen, ohne Vorurteile auszukommen - das hätte tatsächlich
etwas mit sozialer Kompetenz zu tun. Und von intelligenten Menschen ERWARTE ich
diese soziale Kompetenz....

... ich habe nur ein 3-faches Einjähriges - ich rede nicht von meiner sozialen Kompetenz,
ich habe sie...rede aber nicht drüber! Ja.... @ Angi2 ....DAS war jetzt Arroganz pur...stimmt

#4492


K
Zitat von Sohnemann:
Sie sollte ihn schon hinhalten.
Dann trifft man sich bestenfalls in der Mitte.


Bewusst hinhalten finde ich blöd. Ich halte das immer so, dass ich genau dann mit einem Mann ins Bett gehe, wenn ICH Lust dazu habe. Das kann beim ersten Date sein oder später. Hab ich beim 5. Date noch keine Lust, wird daraus sowieso nix mehr. Eigentlich kann ich schon sagen, wenn ich beim 3. Date immer noch keine Lust hab, wird daraus nix mehr

Und wenn ein Mann sein Interesse an mir verlieren würde, weil ich seiner Meinung nach zu früh mit ihm ins Bett gegangen bin, dann ist es sehr gut, dass er weg ist. Weil noch einen Mann mit Madonna-H*re-Komplex und ohne Selbstreflektion brauch ich in diesem Leben bitte nicht mehr.

x 3 #4493


K
Zitat von leilani1801:

Das sagt ja auch keiner.

Es ist einfach meine persönliche Lebenserfahrung, dass meine besten Beziehungen diejenigen waren, die sich auf einem ähnlichen Level bewegten.


Ich kann Dir da nur zustimmen. Meine beste und längste Beziehung (Ehe) war mit einem Mann, der intellektuell auf Augenhöhe mit mir war. Das war in den Beziehungen vorher nicht der Fall gewesen. Ich mache das nicht an einem akademischen Grad fest, weil ich schon viele akademische Flachpfeifen getroffen habe, und genauso viele sehr patente und intelligente und gebildete Nicht-Akademiker. Das merkt man ja im Gespräch, ob da eine intellektuelle Augenhöhe gegeben ist oder nicht.

Richtig problematisch bzw. völlig unmöglich wird eine Beziehung mit einem Mann, der mir intellektuell nicht das Wasser reichen kann. Oder der auch nur rhetorisch unterlegen ist - da ist klar, dass ich jeden noch so doofen Streit haushoch gewinnen werde, und damit ist die Beziehung zwecks fehlender Augenhöhe zum Scheitern verurteilt.

Ich verstehe überhaupt nicht, wieso diese Denkweise hier von vielen als arrogant verteufelt wird. Ich finde das völlig normal, dass mein Partner geistige Augenhöhe mit mir hat. Das ist für mich sogar das allerwichtigste Kriterium für einen Partner. Ich kann mit einem Mann, der optisch auf Augenhöhe ist und mit dem ich mich wohl fühle, der aber intellektuell in ganz anderen Gewässern unterwegs ist als ich prima eine Affäre haben, aber niemals eine Beziehung. Weil das ganz einfach nicht geht. Liebe könnte sich bei mir nicht entwickeln für so einen Mann, weil die geistige Anziehung ja gar nicht gegeben ist. Und die gehört neben körperlicher und emotionaler Anziehung für mich zwingend dazu, bzw. ist sie mir sogar wichtiger als die beiden anderen.

Der Status wäre mir da weniger wichtig, wobei ich schon auch denke, dass auch da eine gewisse Augenhöhe gegeben sein sollte. Allerdings wäre mir z.B. ein bettelarmer Künstler, dessen Geist ich bewundern und lieben kann eindeutig lieber als ein reicher Jurist oder Arzt, der zwar in seinem Fachgebiet geistig leuchtet, sonst aber eher intellektuell langweilig ist. Wohingegen ein intellektuell langweiliger Straßenarbeiter, der seine Freizeit mit Fernsehen und Fußball verbringt, definitiv nicht mein Fall wäre. Und das hätte dann nichts mit seinem geringen Status zu tun, sondern einfach nur mit der fehlenden geistigen Anziehung.

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SehWolf
Zitat von Kaetzchen:
Das ist für mich sogar das allerwichtigste Kriterium für einen Partner.

...Bitte vergiss die Horden von Alkis in zwielichten Kneipen nicht - welche nicht mehr als ein halbes B. vertragen ohne leicht schlüpfriche bis unteridisch schlechte Bemerkungen vom Stapel zu lassen - Wenn ich mich recht erinnere.

Klarer Fall von fehlender Augenhöhe

#4495


K
Zitat von SehWolf:
...Bitte vergiss die Horden von Alkis in zwielichten Kneipen nicht - welche nicht mehr als ein halbes B. vertragen ohne leicht schlüpfriche bis unteridisch schlechte Bemerkungen vom Stapel zu lassen - Wenn ich mich recht erinnere.

Klarer Fall von fehlender Augenhöhe


Ich weiß jetzt grad nicht, wen oder was Du meinst (?), aber schlüpfrige Bemerkungen kann ich auch gut das allein wäre für mich noch kein Grund, fehlende geistige Augenhöhe zu mutmaßen. Die sehe ich erst dann, wenn ich feststelle, dass der Mann NUR zu solchen Äußerungen in der Lage ist und darüber hinaus nix von ihm kommt auf geistiger Ebene.

x 1 #4496


tesa
Zitat von Kaetzchen:
Ich mache das nicht an einem akademischen Grad fest, weil ich schon viele akademische Flachpfeifen getroffen habe, und genauso viele sehr patente und intelligente und gebildete Nicht-Akademiker.


Das macht hier eh nur Kuddel!
Geht mir genauso!

Zitat von Kaetzchen:
Richtig problematisch bzw. völlig unmöglich wird eine Beziehung mit einem Mann, der mir intellektuell nicht das Wasser reichen kann.


Das ist auch bei mir der Fall. Es geht um die geistige Ebene!

Zitat von Kaetzchen:
Oder der auch nur rhetorisch unterlegen ist - da ist klar, dass ich jeden noch so doofen Streit haushoch gewinnen werde, und damit ist die Beziehung zwecks fehlender Augenhöhe zum Scheitern verurteilt.


So ist es!

#4497


E
Zitat von Kaetzchen:
da ist klar, dass ich jeden noch so doofen Streit haushoch gewinnen werde, und damit ist die Beziehung zwecks fehlender Augenhöhe zum Scheitern verurteilt.


So habe ich das noch gar nicht betrachtet - die Liebe als eine Art auf Runden basierendes Match, hört sich spannend an:

Schatz? Sag mal, wie steht's eigentlich? 23.144 : 24.001 Schatz, ich führe derzeit! Also Schatz, das ist jetzt echt Haarspalterei! Ich würde sagen, es ist ausgeglichen! Ausgeglichen? Ich mach Schluß! Wieso das jetzt bitte? Du bist mir zu schlecht in Mathe!

x 3 #4498


K
Ja, wenn Du den Machtkampf in Beziehungen (hat mit Liebe nichts zu tun) nicht siehst/erkennst, kann ich dafür nichts

Er ist aber definitiv nun mal eben vorhanden. Egal, ob es um runtergeklappte Klobrillen, nicht rausgebrachten Müll, Kindererziehung, Freizeitgestaltung oder sonst was geht. Wo zwei verschiedene Menschen aufeinander treffen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, und das dürfte wohl in jeder Beziehung der Fall sein, sofern man nicht einen Klon von sich selbst heiratet, gibt es Reibereien aka Machtkämpfe. Und wenn nun einer von beiden geistig arg überlegen ist, ist klar, wie diese Kämpfchen ausgehen. Und wenn sie permanent zugunsten des einen ausgehen, gerät die Beziehung in eine Schieflage und endet irgendwann.

x 2 #4499


E
Weiß ich doch @Kaetzchen

Lass Dich bitte nicht ärgern! Just a joke!

x 1 #4500


A


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