Aus einem Newsletter:
Jetzt musst du tapfer sein. Denn ich schreibe jetzt über ein Thema, das viele nicht hören wollen. Aber es ist wichtig, deswegen erzähle ich es trotzdem.
Also: Es geht darum, dass die schönen und großartigen Dinge im Leben meistens durch eine Sache entstehen: durch Langfristigkeit.
Gute Freundschaften basieren auf langfristiger gegenseitiger Hilfe und langfristigen guten Erfahrungen miteinander. Oder anders gesagt: auf Vertrauen.
Oder eine erfolgreiche, tragfähige Selbstständigkeit fußt auf langfristigen, guten Beziehungen zu deinen Kunden. Und auf langfristigen guten Leistungen.
Oder Wohlstand entsteht, wenn ich langfristig weniger ausgebe, als ich einnehme.
Die richtig guten und schönen Dinge im Leben entstehen meistens durch Langfristigkeit. Indem ich Dinge wieder und wieder tue. Indem ich bestimmte Regeln wieder und wieder einhalte. Über Monate, über Jahre.
Aber Langfristigkeit finden viele nicht attraktiv: Wir wollen eher Spontaneität. Lieber immer nur das machen, was leicht und frei von Anstrengung ist.
Aber Langfristigkeit bedeutet auch, die Dinge zu tun, auch wenn ich mal keine Lust habe. Oder wenn es mir gerade schwer fällt.
Wenn du dir dein Leben also gerade in einem Bereich anders wünschst, dann kann es sein, dass du den Faktor Langfristigkeit vernachlässigt hast. Dass du also die richtigen Dinge nicht dauerhaft und lange genug getan hast.
Das muss natürlich nicht so sein. Hey, wir sind alle anders. Aber dieser Denkansatz kann für die Selbstreflexion nützlich sein. Weil die meisten Dinge ja bei einem
selbst beginnen und bei einem
selbst aufhören.
Und Langfristigkeit bezieht sich auf die Werte, die ein Mensch für sich selbst beansprucht - sonst sind es keine Werte, wenn diese Werte nicht auch selbst gelebt werden. Damit geht Verlässlichkeit einher, Vertrauen, Treue, die niemals nur kurzfristig lebbar sind.
Zitat:Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.
Marcus Aurelius
Gelassener werden durch Psychohygiene...
Zitat:Psychohygiene ist so notwendig wie das Zähneputzen;
sie verhindert Hirnkaries und Gedankenparodontose.
Alfred Selacher