@
der Bogen des "mach doch (mal) eine Therapie"...hier im Forum weit verbreitet - von LAIEN "empfohlen"! Und was nutzt eine Therapie - von außen von Laien empfohlen - wenn Freunde
im Umfeld schon keinen Einfluss mehr haben?! "Therapie" gibt es auch nicht "mal eben". Ad hoc
auch nicht - es sei denn, dass der Baum lichterloh brennt und Gefahr für sich und/oder Andere
besteht. Dann - und nur dann - geht es ratz-fatz "ab"...in eine med.-therapeutische Maßnahme - ambulant oder stationär.
Stimmt - @ww-bärchen....wer schon mal in einer solchen Maßnahme war, bekommt "Augen",
was dort alles "so los" ist. Da geht es nicht um quersitzende Pupse...da geht es um richtig
massive Problemstellungen. Ich war mal in einer solchen Klinik - falsch zugewiesen. Abbrechen
ging nicht...wegen behördlicher Vorgaben. Knapp 6 Wochen habe ich "abgerissen".... das waren
im Grunde 6 verschenkte Wochen, wo sich erst im Nachhinein zeigte, wie gut ICH doch noch "beieinander" war....wirklich.
LEBEN....das ist ein auf und ab, ein MIT und GEGEN den Strom schwimmen (müssen). Leben ist
kein Ponyhof. Leben ist niemals "wie gemalt"...Ponyhof schon!
Zitat:
Zitat:Therapie ist Ursachen Bekämpfung und nicht Ursachen Vermeidung!
An Ursachen ranzukommen, diese anzugehen, diese ggf. abzustellen....aber leider wird
oft nur Symptomen nachgegangen. Da frage ich mich, was Therapie DANN für einen Sinn
macht. Natürlich müssen bei einigen erst mal Symptome gelindert werden - wie das ist,..
das Liedchen will keiner hören. Der klingt und ist schrecklich.
"Reiß dich mal zusammen" - Liebeskummer, Herz-Schmerz, Muffen-Sausen, "Herze-Leid".
Bei Anderen nicht ankommen. Mit zusammen-reißen ist es nicht immer getan...und Frau/Mann
muss dann halt "da durch" - das gab es "schon immer" und hat meist geholfen.
Ja... wer immer wieder vor der gleichen Stalltüre steht, nicht rein kommt, niemals versucht,
nach einer anderen Stalltür zu suchen, muss sich nicht wundern, der eigenen Verzweiflung
sehr nahe zu kommen. Andere dann auch noch "rammdösig" zu machen, zieht irgendwann
nicht mehr. Über eine eigene Strategie-Veränderung erst gar nicht nachzudenken - wie stupide
ist das denn!? Haben "die Anderen" sich anzupassen....im Gottes Willen... NEIN. Allerdings -
alle Vorschläge in den Wind zu schlagen, selbst etwas zu verändern, um VLLT. Erfolge zu
haben....da frage ich mich ernsthaft, was eine Therapie für einen Sinn machen soll.
Jeder ist sich selbst der beste Therapeut, hat Kräfte in sich, die es zu mobilisieren gilt. Von
außen wird einem zudem so viel entgegengebracht....nur umsetzen muss das jeder für sich
selbst. Denn - wer sich diesbezüglich auf Andere verlässt, IST (bereits) verlassen...
@Yonda
Ehrenamt hat was....ohne Ehrenamt würde in D-Land nichts mehr funktionieren. Mehr als 25 Jahre
ehrenamtliche Tätigkeiten habe ich hinter mir....21 Jahre davon in verschiedenen Positionen und Funktionen. "Ehrenamt" kann einen ausbrennen....und dass Ehrenamtler ausgenutzt werden, kann ich bestätigen. Ehrenamtler werden als "Bedienung" gesehen...Ehrenamtler haben "zu liefern". Mein
letztes Ehrenamt habe ich vor 7 Jahren aufgegeben....OHNE Ehrenamt zu sein....herrlich!
