@Mira_
Zitat:"den meisten Menschen fällt es so schwer, aufzustehen und zu sagen, was sie möchten, dass sie lieber ein
Leben in der Gewohnten Welt mit all ihren Mängeln verbringen."
Wenn man z.B. eine Su cht überwindet, eine destruktive Beziehung beendet oder z.B. von einem jahrelangen psychischen oder physischen Leiden befreit ist, dann entsteht da ja erstmal eine Leere oder auch Freiheit. Das kann beängstigend sein und orientierungslos machen. Jahrelang bestand mein Alltag darin, mich gedanklich zu zermürben weil mein Alltag vom Al koholismus meines Gatten geprägt war. Nun ist er clean oder wir sind getrennt. Was tue ich nun? Wie fülle ich meine Tage und Gedanken?
Das ist nicht leicht. Ich las auch mal, dass das Hauptproblem bei Her oinjun keys gar nicht so sehr in der Stof f ab hängigkeit besteht, sondern darin, dass ihr gesamter Alltag, auch ihre sozialen Kontakte wegfallen, sobald sie clean sind. Man muss sich ja ein komplett neues Leben aufbauen.
Nicht selten hatte ein Mensch ja auch gar nicht die Möglichkeit, eigene Interessen, Kompetenzen etc. zu entwickeln. Dann besteht das Leben eben aus unliebsamen Dingen. Fallen die nun weg, ist da ja nicht immer gleich, etwas, das man will oder machen könnte weil es noch gar nicht entdeckt wurde.