Zitat von VollVer-liebt:Und die Kabbala, die davon ausgeht, dass ein Buchstabe weit über den Laut hinaus eine Bedeutung entfaltet.
Das mag sein.
Whynot etwa klingt ja zunächst wie eine weit offene Tür (whaih), und beim harten T am Ende schlägt sie plötzlich zu!
Jedenfalls muß für mich ein Satz auch einen schönen Klang haben, soll es ein schöner Satz sein. Allein der Inhalt macht es noch nicht aus.
In der Sprache bzw. der Schrift tönt gewissermaßen die Wesens-Melodie des Sprechenden oder Schreibenden. Daher ist etwa Kant für mich gar nicht auszuhalten, die reinste Folter, wie eine laut kreischende ausgetrocknete Fledermaus.
Zitat von VollVer-liebt:Gewollt oder ungewollt?
Beides. Ich sehe sowohl bewußt als unbewußt von mir ab. Meine Selbstdistanzierung hat schon ein solches Ausmaß erreicht, daß ich manchmal glaube, ich sitze zwar unwiderlegbar hier, gehe in Wahrheit aber im Garten spazieren.
Oder wenn ich erkranke - dann habe ich nicht das Gefühl, ich sei krank, sonder es. Also wurscht, wie man bei uns sagt.
Zitat von megan:es geht um die einsicht, dass es all das was es gibt, geben muss
So weit bin ich, glaube ich, noch nicht vorgedrungen. Ich weiß beim besten Willen nicht, was es geben muß. Höchstens, was es geben kann.
Es ist ja so, kommt mir vor, daß Realität und Wirklichkeit etwas ganz Verschiedenes sind. Und wie sollten wir mit unserem nicht nur beschränkten, sondern auch emotional durchwehten Geist je die Realität erkennen? Mehr als vorletzte Vorurteile wird all unser Erkenntnisdrang nicht hervorbringen.
Deshalb lege ich auf ein ruhiges, beschauliches Leben mit gelegentlichen Exzessen, also auf das Leben an sich, mehr wert als auf Erkenntnis.
Zitat von megan:was mir am Alk. nicht gefällt sind auch die anderen wirkungen, die er auf menschliche wahrnehmung und empfinden hat
Ja, das kommt halt darauf an, in welche Richtung der Alk. jemanden treibt. Wenn derjenige dann noch aggressiver wird, als er schon ist, ist das natürlich nichts Gutes.
Ein Rausch kann ja nur das herausholen aus der Flasche, was auch drinnen ist.
Jedenfalls sehe ich bei diesem Thema eben nicht die einzelne Zelle, sondern das Gesamte. Und das kann ja durchaus etwas Besseres sein als es der einzelnen Zelle vorkommt. Abgesehen davon, daß es zum Zelltod ja keines Alks braucht, weil der, wie die Zellgeburt, ohnehin fortwährend massenhaft vor sich geht (ich weiß, bei Herz und Hirn ist das nicht ganz so).
Betrachtet man immer nur das Einzelne, die Wirkungen auf Einzelnes, so müßte man wohl auch die Ejaculatio in carne als etwas Schädliches oder zumindest höchst Bedenkliches ansehen, weil es durch das Fremdeiweiß vermutlich ja zu einigermaßen heftigen Abwehrreaktionen kommen wird am denkwürdigen Ort des Geschehens.
Zitat von woodstock:möchte eine ehe eingehen, es geht mir um kinder, 1 sohn wäre schon mal nicht schlecht,
für wald, flur und tiere, bauten wie das guggenheim museum, würde ich ihn begeistern
Hoffentlich offenbarst Du Deine romantischen Absichten Deiner Zukünftigen nicht vor der Hochzeit, sonst könnte sie womöglich sehr schnell wieder Deine Vergangene sein.
Ich fürchte, die meisten Frauen schätzen es nicht besonders, wenn sie vor allem der Fortpflanzung dienen sollen.
Hiermit wärst Du unter den Wildschweinen besser aufgehoben. Da das in diesem Leben nicht mehr klappen wird, also ein artgerechtes Wildschweindasein, legt sich alle Hoffnung auf das nächste.