Guten Abend, ihr Nebeil,
möchte gerade nur kurz Karina etwas trösten und durchgeben: habe gerade 2 Mal senkrecht aufgelacht. Oder hieß es senkrecht aufgeschrien?
@Helli
Zitat:mit Kants 4 großen Fragen (Kant, der mir
philosophie-mäßig natürlich nicht so nahe steht

) kann man auch immer wieder das Leben verbringen:
1. Was kann ich wissen?
2. Was soll ich tun?
3. Was darf ich hoffen?
4. Was ist der Mensch?
ich kann`s nicht mehr lesen
Alle 4 Fragen haben mich bisher noch nicht beschäftigt, vor allem 2. nicht
Kant ist so eine Stimmungsbombe!
Zitat:Danke, ich knuddel auch gnadenlos vereinnahmend zurück

@megan
Zitat:tot vs leben

@Karina14
Zitat:Mir passiert doch mit meinen Männern immer was Ähnliches, nämlich zunächst sind sie anhänglich und ich bin verhalten und dann dreht sich das Blatt und ich rutsche, ohne das ich das will auf die Seite derjenigen die Initiative ergreift. Plötzlich habe ich die Rolle der Anhänglichen etc. Ich habe das jetzt schon mehrmals erlebt und es nervt mich so sehr, dass ich, als das Problem mit meinem Neuen wieder aufgetreten ist, die Liebschaft sofort beendet habe, da ich überzeugt war: Falsche Männerwahl, schnell weg hier! Meine innere Stimme sagt mir auch überaus deutlich, dass sie darauf absolut keine Lust hat. Das hat auch was mit Entwertung zu tun. Als ob ich mich selbst über den Anderen entwerte. Also den zu einem Instrument meiner eigenen Selbstentwertung mache. Ich bin diejenige, die alles positiv sieht lösungsorientiert denkt etc und er torpediert die Beziehung. Dann kann ich Schluss machen, jahrelang Single sein und meine Nähephobie oder meine Verlustangst füttern. Er ist natürlich an allem Schuld. Wie geh ich jetzt mit dieser neuen Erkenntnis um? Meine innere Stimme sagt, sie will garnichts mehr, ihn nicht anrufen sich nicht melden keinen Kontakt. Soll ich darauf hören oder gibt es noch eine dritte vierte fünfte Möglichkeit?
genau das dachte ich schon öfter über mich, in dunklen Momenten mit Tunnelblick. Glaube, Du siehst gerade zu schwarz. Jede Beziehung hat ja eine Dynamik. Heißt, es bleibt jetzt sicher nicht bei dieser Rollenverteilung.
Vielleicht auch Angst, mal diese Rolle zu haben? Ein leichtes Ohnmachtsgefühl? Sofern man nicht abgewiesen wird, ist ja nichts schlechtes dran. Aber das scheint er zu tun? Bin nicht auf dem Laufenden, habe die letzten Seiten noch nicht nachgelesen.
Ich neige dann auch zu radikaen Gedanken. Schluss, Ende, Aus! Vielleicht besser mehr Abgrenzung in der Beziehung.
Ich hab`s dann manchmal so gelöst, dass ich mich nicht weiter gegen diese Rolle gewehrt habe, nicht kontrollieren. . .Und habe dann festgestellt, dass sich das manchmal ganz ohne Spielchen von ganz allein in 2 Wochen wieder ändern kann. Dann ist wieder er anhänglicher usw. Kann der Mann aber gar nicht mit Anhänglichkeit umgehen, braucht er die Distanz, um selbst Nähe zuzulassen, ist es krank machend.
Also wenn er nur mal etwas weniger Feuer gibt, aber liebevoll bleibt, nicht gleich verzagen. Das sind ja alles ganz normale Phasen einer Beziehung.
Meistens ist es ja so, dass der Partner die eigenen Stimmungen sehr gut erwittert, auch wenn er nicht darüber nachdenkt. Heißt, wenn Du z.B. aus dieser Selbstentwertung wieder raus bist, in Deiner Kraft und Lebensfreude, reagiert er sicherlich auch darauf und wird z.B. seinerseits wieder anhänglicher.
Ich bin diesbezüglich manchmal in eine Abwärtsspirale geraten: erst war`s wie am Anfang bei euch, dann drehte sich der Wind und statt dass ich das einfach mal okay sein ließ, quälte ich mich, wurde jammriger und jammriger. Rutschte in die klitzekleine Tyto, die um Liebe bettelt. Man muss da selbst wieder raus finden. Aber wie gesagt- wenn der Mann Dich nie schwach, weich, anhänglich ertragen kann, dann tut es Dir überhaupt nicht gut.