@Kontra
Alles Gute zu Deinem Geburtstag!
Zitat von Kontra: Kein Freund, Familie, Haus, Gartenzaun, Hund oder auch nur Abschluss in Sicht.
Das nennt man Freiheit!
Ob man die allerdings auch mit 31 bereits hinreichend verwerten kann, kann ich aber nicht sagen. Kommt auf die Ausrichtigungen und Pläne im Köpfchen an.
Jedenfalls sollte man sie genießen, solange sie noch da ist!
Zitat von YsaTyto:auch nicht durch andere Begegnungen?
Ich kenne das sehr wohl. Es gab einige Menschen, durch die ich ich erweitert fühlte.
Ja, das gibt es natürlich sehr wohl, und ich kenne es selber.
Aber ich meinte ja explizit Partnerschaft, also eine zumindest eheartige Beziehung, mit allem emotionalen und sonstigen Drum und Dran.
Und hier habe ich - leider - noch immer die Beobachtung gemacht, daß es offenbar unweigerlich zur wechselseitigen Strangulation kommt, also letztlich zum Tod durch den Strick, und das meist nicht gleich kurz und schmerzlos, sondern nach einer mehr oder weniger langen, mehr oder weniger peinlichen Drangsal.
Wie Du im nächsten Absatz selber schreibst:
Zitat von YsaTyto:aber ja, so läuft es dennoch häufig. 2 Menschlein basteln sich ein Angstgefängnis, bis sie selbst darin ersticken und dann z.B. in einer Affaire versuchen, doch noch etwas zu leben
Das läuft auf dasselbe hinaus. Und zu welchen Verkrampfungen Affären führen, weiß man ja. Manche kommen aus diesen Konvulsionen dann sogar ihr ganzes Leben nicht mehr heraus, wie man auch hier oft lesen kann.
Zitat von YsaTyto:Ist was dran, aber nicht Therapie zu machen, führt genau so wenig automatisch zu einem natürlicheren Leben oder weniger Behinderung
Dazu kann ich nur sagen: Ich habe ja noch die therapielosen Zeiten erlebt. Und ich müßte schon einen gewaltigen Wahrnehmungsfehler haben, wenn es ein Irrtum wäre, daß es zu diesen damaligen und noch früheren Zeiten nicht wesentlich mehr an der sogenannten "Resilienz" gegeben hätte und sich in den Menschen nicht eigene Strategien im Umgang mit leidvollen Erfahrungen herausgebildetet hätten. Wegen Liebeskummer eine Therapie zu machen wäre ja nicht einmal den tatsächlich vollends Übergeschnappten eingefallen, und ebenso ist kaum jemand wegen eines Trauerfalls in monatelange, schon gar nicht jahrelange Depressionen verfallen.
Ernsthafte Störungen hat es natürlich schon immer gegeben und dazu auch Therapieversuche. Aber dieser Therapiewahnsinn ist für mich ganz eindeutig eine sehr neuzeitliche Erscheinung. Nicht allein, was die psychischen Leiden betrifft, sondern auch die körperlichen. Jeden Nieser führt ja schon zur Alarmierung des Notarztes.
Und wenn da nicht der Wurm mit der Birne durchgegangen ist, dann weiß ich auch nicht.
Zitat von megan:was findest du zb im org*smus?
Eine interessante Frage!
Vielleicht eine Art von kürzestfristiger implodierender Explosion. Und bei genauerer, also mikroskopischer Betrachtung noch eine Masse von etwas wie Kaulquappen

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Aber jedenfalls nicht so viel, daß ich dafür das Leben riskieren würde.
Zudem: was hat ein O. mit Partnerschaft zu tun?
Zitat von woodstock:stimmt, nur noch 1 mal wöchentlich hubertushof, den ich ohne beziehung fast täglich besuchte
Siehst Du!
Und das ist nur der Anfang!
Ich würde an Deiner Stelle den Bäckervater ja sogar noch fragen, an welche Mitgift er denkt.
Zitat von YsaTyto:aber die intensivsten Gefühle erlebte ich nicht beim Se x. Auch nicht die größte Erweiterung beim O. O geht ja auch mit Schrumpfseele.
Das kann ich nur unterschreiben!
Es wäre ja auch mehr als verwunderlich, wenn der O. tatsächlich der Gipfelsturm aller Höhen wäre. Etwas Derartiges könnte ja überhaupt nur einen Schrumpfseele einfallen, der schon ein Maulwurfshügel als die größtmögliche Himmelsnähe erscheint

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Und zudem die rasche Vergänglichkeit! So schnell läßt sich ja nicht einmal ein Ei braten! Das Einzige, was dafür spricht, ist die beliebige Wiederholbarkeit. Falls das nicht langweilt. Denn manch andere Höhenflüge lassen sich nicht so einfach wiederholen.