Zitat von YsaTyto:
Aber meine Traumfrage bezog sich eigtl. weniger auf den Trauminhalt. Bemerkenswert fand ich, dass ich die Biene noch nach dem Aufwachen in meinem Zimmer sah. Also wie eine Halluzination.
Das hab ich noch nie erlebt und wollte wissen, ob auch ihr schon einmal Traumbilder ins Wachbewusstsein mitgenommen habt, bzw. ob sich auch bei euch schonmal eine Biene aus dem Reich der Träume in euren Tag geschlichen hat.
Hmm. Nein. Hab noch kein Bienchen aus dem Reich der Träume in meinem Schlafzimmer entdeckt. Leider!

Aber vor ein paar Wochen hatte ich einen Traum, in dem sich die Bilder der Realität und die Traumbilder derart übereinandergelegt haben, dass ich eine Weile Mühe hatte, beides auseinanderzuhalten.
Ich lag in dieser Nacht mit meinem Freund in seinem Schlafzimmer, in seinem Bett.
Dann träumte ich, dass ich erwache. Ich fühlte mich so gründlich wach, dass ich glaubte, vorerst nicht mehr einschlafen zu können und ich beschloss, nach unten in die Küche zu gehen.
Dort brühte ich mir einen Kaffee auf und als ich ihn trinken wollte, ging es nicht. Ich konnte nicht schlucken. Als hätte ich es verlernt oder als sei mein Körper nicht mehr in der Lage dazu.
Das war befremdlich und einigermaßen erschreckend.
Da ich ohnehin keinen Kaffee trinken konnte, ging ich im Traum zurück ins Bett.
Nachdem ich mich wieder in die Bettdecke eingerollt hatte, wurde es richtig erschreckend: Ich konnte plötzlich nicht mehr atmen. Ich wollte einatmen und es ging nicht. Genausowenig wie vorher das Trinken.
Als ich in Panik geriet, wurde ich wach.
Und ich könnte schwören, dass ich nach dem Erwachen tatsächlich immer noch eine oder zwei Sekunden nicht atmen konnte.
Das Ganze war so verstörend (und ich war so gründlich wach) dass ich tatsächlich runter in die Küche gegangen bin. Ich wollte ein Glas Wasser trinken (keinen Kaffee

), eine Zig. rauchen und mich ein wenig beruhigen.
Insofern haben sich die Szenen wirklich überlagert.
Die ganze Traumsequenz wirkte ausgesprochen echt. Keine Zeitsprünge. Nichts, was an der Wohnung oder meinem Verhalten seltsam oder anders gewesen wäre. Abgesehen davon, dass ich nicht schlucken und irgendwann nicht mehr atmen konnte.
Die weitgehend realistische Natur dieses Traums hat seinen Schrecken für mich erhöht.
Als ich später wirklich in der Küche saß, immer noch mit dem Angstschweiß auf der Haut, den die Panik zu ersticken mir hat ausbrechen lassen, befürchtete ich einen Moment, dass ich gleich wirklich unfähig sein könnte, das Wasser zu trinken.
Ich weiß nicht, inwieweit diese Überlagerung der Bilder Ähnlichkeit mit deinem Bienchen hat.
Aber das wäre alles, was ich in dieser Hinsicht zu bieten habe

Deinen Bienchentraum finde ich übrigens sehr schön und unglaublich poetisch.
Eine Biene, die durch eine Wand zurück in die Traumwelt fliegt.
Das hat mich innerlich zum Lächeln gebracht und etwas in mir berührt.
Ich halte mich selbst jedoch in Traumdeutungsdingen für sehr schlecht und unbegabt, weshalb ich nichts weiter dazu gesagt und erstmal die wirklich begabten User da ranlassen wollte

Falls jedoch letztere - dazu zählst du natürlich auch, Ysa - auch etwas zu meinem Traum sagen möchten, bin ich wie immer sehr dankbar.
Was es bedeutet, wenn Traumbilder sich mit der Realität überlagern, das weiß ich auch nicht.
Bei mir hatte es die Wirkung, das Ganze noch eindrucksvoller zu machen. Noch erschreckender in meinem Fall.
Bei dir war es ja nicht so erschreckend.
Aber auch bei dir scheint es ja die Idee verstärkt zu haben, dass Traumwelt und Realität nicht wirklich zwei gänzlich verschiedene Phänomene sind, sondern nur durch eine durchlässige Membran getrennt sind, die sich in deinem Traum oder eben Nicht-mehr-Traum in Form einer Wand dargestellt hat, die eigentlich keine ist oder die zumindest ihrer Wandnatur nicht wirklich entsprechen wollte
