ysabell
Gast
vielen Dank für die Interviews! Eines schon angeguckt und wiediese Autohunde mit dem Kopf genickt
"Was ist eine Persönlichkeit" Das sah ich mir an und sie beschreibt darin genau das, was ich als gesund empfinde. Genau so ist nämlich mein ex Kommilitone- der Glückliche
Genau darauf stehe ich bei Männern. So war auch mein einer Ex und ein guter Freund von mir.
Ich bin ganz anders geprägt, habe aber schon lange erwittert, dass das die richtige Richtung ist. Immer wenn ich solchen Menschen begegne, geht mein Herz auf und ich spüre Sehnsucht. Sehnsucht, das auch zu können. Bin diesbezüglich schon so viel weiter gekommen, aber die Tendenz zur Nabelschau bleibt und die bloße Entscheidung, meinen Blick auf`s Leben zu richten, genügt nicht.
Ich frage mich, was Frau Lukas zu z.B. tief selbstunsicheren Menschen sagt, oder zu Menschen, deren Selbstwert im Keller ist und die deswegen ständig auf sich selbst zurück geworfen werden und dann natürlich in den Spiegel gucken und sich fragen- was mache ich falsch? Also wieder Selbstbetrachtung.
Ich litt ja früher z.B. extrem unter Vortragsangst und habe sehrwohl genau gesehen, was da falsch läuft, bzw. dass mein Kommilitone so im Thema ist, dass er selbst während des Vortrags keine Rolle spielt. Also Inhalte statt ich ich ich.
Nur was tut man, wenn das nicht gelingt weil man etwa stottert usw.? Klar steht man dann selbst mit seinem Stottern im Mittelpunkt und das Thema hat etwas weniger Fokus.
Viele Autoren sagen genau das, was ich auch erlebte und was mir immer wieder entwischt. Und mit anderen Worten sagt das auch Frau Lukas: Glück erleben wir in der Selbstvergessenheit. Ob wir Kunst machen und uns selbst dabei gar nicht wahrnehmen, ob wir wissenschaftlich forschen und alles um uns herum vergessen, uns sozial engagieren usw.
Meine schönsten Erinnerungen haben mit Selbstvergessenheit zu tun. Sich selbst loslassen und ganz in eine Sache hinein begeben, eben darinnen sein- die Definition von Interesse.
Habe ich so auch beim Unilernen erlebt. Meistens eher ein "Davor-Modus" Ich sitze vor der Materie, statt hinein zu tauchen. Da die Inhalte, hier ich, die sie schlucken muss. Ganz falsch. Es verursachte Totalverkrampfungen.
Manches Mal ließ ich mich aber ganz drauf ein und verschmolz sozusagen mit dem Thema. Dann erlebte ich tiefes Glück.
Mich interessieren sehr Deine Gedanken und Erfahrungen zu alledem.
@Kontra
Ab morgen darfst Du wieder antworten Maus. Heute ab in die Psychiatrie-Bibliothek
Und zwischendurch kommst Du zu uns und wirst mit Salatblättern und geweihtem Quellwasser gefüttert
@karina
ich verstehe sehr gut, worauf Du Dich in Deinem Aggressionsbeitrag beziehst. Ich kenne Menschen, die meinem Eindruck nach, dahin abirren.
Dennoch mache ich immer wieder die Erfahrung, dass es bei mir selbst funktioniert. Also einen inneren Kampfmodus, den ich oftmals gar nicht wahrnehme, loszulassen und statt wie bekloppt etwas durchsetzen zu wollen- z.B. verstanden, geachtet, geliebt werden zu wollen, mal tief durchzuatmen und diese Verkrampfung im Herzen aufzugeben. Fast immer laufen dann wie verrückt die Tränen. Und sonderbarerweise bringt man mir genau dann oft das entgegen, was ich vorher etwas verbissen erzwingen wollte.
Also, ob es um`s Lernen, um Beziehungen oder was auch immer geht. Ich finde schon, dass dieses Herzöffnen und Zulassen statt verbissen erkämpfen zu wollen, schon richtig ist und nicht mit Verleugnung jeglicher Aggressivtät verwechselt werden sollte.
Und da sind wir dann bei Deinem Exfreund und Dir. Ich finde nicht, dass die Frage, ob man Einfluss auf die Beziehungsdynamik hat, automatisch Egozentrik ist

