@whynot60
Zitat:Frühzeitige Aussöhnung mit dem Tod, am besten ein inniger Friedens- und Freundschaftsschluss. Das allein nimmt schon sehr viel an Lebensdruck weg. Man muss nicht länger dieses und dieses und dieses mit der Dringlichkeit der ablaufend Zeit im Leben unterbringen und wird gewissermaßen zeitlos. Zudem kann man von nichts mehr bedroht werden, denn mehr als den Tod kann nichts bringen.
das markierte funktioniert doch so nicht. Jeder Mensch möchte ein Leben führen, von dem er sagt- so passt es zu mir! Das mag ich! Wenn ich nun auf allen Ebenen kreuzunglücklich bin, tröstet es mich überhaupt nicht, wenn ich mit dm Tod ausgesöhnt bin oder sogar Freundschaft mit ihm schließe. Keine Angst vor dem Tod zu haben, führt ja nicht automatisch zu einem angenehmen Leben. Ein trauriges Dasein zu fristen ängstigt mich viel mehr, als sterben zu müssen.
Bzw ich sehe da gar keinen Zusammenhang. Nehmen wir mal an, ich hasse meinen Beruf, meine Ehe ist ein Jammertal. Da hilft mir der Freundschaftsbund mit dem Tod nichts.
Zitat:Überwindung und Fernhalten aller Ideologien. Ideologien, welcher Art auch immer, sind für mich Denkkrebs. Und der macht nicht nur anfällig für Indoktrinationen und Manipulationen, sondern behindert und verfälscht fortwährend und zunehmend jedes ernsthafte und selbstständige Denken.
einverstanden
Zitat:Vom Haben und Habenwollen ins Sein und Seinwollen kommen.
einverstanden
Zitat:Ganz wesentlich ist selbstredend auch die Befreiung von Sehnsüchten und Bedürftigkeiten aller Art. Denn diese erzeugen aus sich heraus Köder, die einen nur in verheerende Fallen locken können, aus denen so manche ihr ganzes Leben lang nicht herauskommen.
*wieg den Kopf abwägend hin und her*
Also ich mag Wünsche und Bedürfnisse und manchmal auch Sehnsucht. z.B. habe ich große Sehnsucht, mich noch viel mehr in meine Interessen zu vertiefen und das ist doch was schönes.
Zitat:Entwicklung alternativer Lebensweisen, die gänzlich absehen von den gängigen Normen, Werten, Zwängen, Anmaßungen, Beschaulichkeiten, Strebsamkeiten usw.
ja, aber das ist so allgemein, dass ich nichts dazu sagen kann. z.B. Strebsamkeiten. Ich strebe gerne was an.
Zitat:Mit sich selber leben lernen und sich noch in der letzten Einsamkeit nicht nur aushalten können, sondern bejahend eins sein mit sich.
ja, aber daneben habe ich gerne Kontakt zu Menschen
Hier teilen wir ja auch unsere Gedanken und Erlebnisse.
Zitat:Immer danach trachten, aus dem, was man hat, kann, ist, (ebenso aus der jeweiligen Situation) etwas zu machen und nicht endlos in der Vergangenheit herumzukramen und sich damit jede Zukunft zu nehmen.
ja, so ticke ich heute, aber bis vor einigen Jahren wäre das nicht möglich gewesen. Da kommt man auch nicht denkend hin. Es ist ein emotionaler Prozess und als ich noch tief drin steckte, hätte ich jeden gegen die Wand geklatscht, der mir sowas engegenet hätte. vielleicht auch weil es zu diesem Zeitpunkt der falsche Rat gewesen wäre. Ich weiß es nicht.
Zitat:Nicht fortwährend im Kreis denken (und fühlen), sondern Wege suchen, die in Neuland führen. Kreativ und offen sein, nicht statisch.
dann komm doch mal in meinen Kreis, den der Kieselstein im See wirft
Zitat:Experimente wagen, um Erfahrungen zu machen - nicht von vornherein bejahen oder verneinen. Kein nennenswertes Wissen kann aus Büchern oder fremden Mündern kommen.
Ach maaaan, an allem was Du schreibst, ist ja viel dran, aber es ist sooo abstrakt geschrieben, da kann ich emotional kaum dran andocken. Hauche dem doch mal Leben ein
Außerdem habe ich extrem wertvolles für mich aus Büchern geschöpft mit meiner kleinen Holzkelle
Zitat:Im Jetzt seine erlebte und erlebende Heimat finden und nicht im Gestern oder Morgen.
naja und was ist, wenn das Jetzt sowas gegen das eigene Wesen ist? Klar strebt man dann ein Morgen an.
Zitat:Ein Bewußtsein entwickeln, das Eigenständigkeit hat und offen ist. Denken und Willen schärfen, um sich nicht denken und wollen lassen zu müssen.
Bitte lebendige Bilder dazu. Von Herz zu herz, nicht von Hirn zu Hirn. Danke im voraus!
Ich werde sonst ganz verstockt beim Lesen.
Zitat:Ach ja, eines scheint mir auch noch wesentlich: Aufs Träumen und den Spaß am und im Leben nicht vergessen! Lebensfreude ist die Grundlage des Lebensernstes, das Brot, das erst den Aufstrich tragen kann und damit das Ganze genießbar macht.
ja wo ist den hier der Traum, die Lebensfreude, der Spaß? Jaaa, ich höre, sehe und staune?
So hättest Du Dich mal locker machen können und einfach die Rolle des Harmesführers spielen können. Im Eingangsbeitrag habe ich scon Deine Autoritätslosigkeit betont. Du brauchst es nicht noch mal erwähnen, sondern kannst einfach mit uns spielen!
Ich habe mit einem Ex dauernd spontan Rollenspiele gespielt. Meistens war ich der Mörder und er das Opfer
Gute Nachtigall liebe alle, liebes Leben, lieber Gott****