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Das Drama des begabten Users-Endstation Sehnsucht

Zharah
Melde mich auch mal wieder zu Wort, Helli spricht aus wie ich mich fühle.

Dazu kommt, dass ich mich das letzte Mal mit Mitte 30 in einen Mitte 30 Jährigen verliebt habe und mir definitiv die 50 jährigen, die jetzt für mich infrage kämen und über den Weg laufen kaum je auch nur ansatzweise ein Kribbeln verursachen.

Sollte mich nochmal ein Mann aus meiner glücklich alleinigen Zufriedenheit werfen können, muss er mir zufällig über den Weg laufen, und es muss einfach alles passen und sich stressfrei ineinander fügen.

Da ist ein 6er im Lotto wahrscheinlicher, wohl auch weil ich mich ähnlich wie Wynötchen eher im Wald aufhalte.

Ich finde diesen Zustand derzeit so wunderbar das darf gerne noch 50 Jahre so weiter gehen

x 3 #3646


Ema
Zitat von Zharah:
Dazu kommt, dass ich mich das letzte Mal mit Mitte 30 in einen Mitte 30 Jährigen verliebt habe und mir definitiv die 50 jährigen, die jetzt für mich infrage kämen und über den Weg laufen kaum je auch nur ansatzweise ein Kribbeln verursachen.


Oh, keine Sorge.

Bei mir war es noch krasser: Ich hatte mich zuletzt mit Anfang zwanzig in einen Anfang Zwanzigjährigen verliebt, bevor ich mich danach mit rund fünfzig in einen rund Fünfzigjährigen verliebt habe. Konnte mir das vorher auch nicht vorstellen.
Aber jetzt würde ich nie wieder tauschen wollen.

Anfang bis Mitte Zwanzigjährige werden definitiv stark überbewertet

x 2 #3647


A


Das Drama des begabten Users-Endstation Sehnsucht

x 3


Zharah
Puh ja würde ich auch nicht mehr haben wollen

Ich finde einfach diese absolute Zufriedenheit mit mir selbst so entspannend.

Hatte quasi immer lange Beziehungen seit ich 17 bin und bin jetzt das erste Mal seit 2 Jahren alleine (mit Kind und Hund). Und habe einfach das Gefühl damit fertig zu sein. Ohne Groll, das Thema ist einfach durch.

x 3 #3648


H
Ach, wie schön Zharah

Und dann noch so seelig
Zitat von Zharah:
Ich finde einfach diese absolute Zufriedenheit mit mir selbst so entspannend.


Verstehe

Zitat von Zharah:
weil ich mich ähnlich wie Wynötchen eher im Wald aufhalte.


Das ist ja sehr interessant. Ist das der endgültige Zustand bei dieser zufriedenen Entspannung?
Momentan kann ich mir so eine Abgeschiedenheit für mich gar nicht vorstellen. Meine Eltern leben wirklich in der absoluten Botanik. Da läuft nur der Wolf rum, sonst praktisch gar keine Lebewesen. Wenn ich sie besuche bekomme ich nach 3 Tagen langsam klaustrophobische Zustände. Und das liegt nicht nur an meinen Eltern

Zitat von Ema:
bevor ich mich danach mit rund fünfzig in einen rund Fünfzigjährigen verliebt habe. Konnte mir das vorher auch nicht vorstellen.


Darüber werd ich sicher nochmal nachdenken.

Zitat von Ema:
Anfang bis Mitte Zwanzigjährige werden definitiv stark überbewertet


Najaaa...es kommt darauf an, welche Ziele man da verfolgt. Anfang 20 ist aber langsam schon arg jung. Schon fast illegal.
Ich bin da ja etwas vorgeprägt, habe ich ja vor ein paar Seiten gebeichtet. Und ich habe es danach wieder getan, Rosenkranz hin oder her

x 2 #3649


Ema
Zitat von Helli:
Anfang 20 ist aber langsam schon arg jung. Schon fast illegal.


Nein, nein, ich meinte ich würde auch dann keinen Anfang Zwanzigjährigen mehr wollen, wenn ich selbst nochmal Anfang zwanzig sein könnte.

*rauft sich die Haare darüber, wo Helli schon wieder hindenkt*

x 3 #3650


H
Ach so. Ja, mein Fehler

Meine aktuelle Zielgruppe würde ich sagen beginnt so bei 27. Und geht bis 29

Kleiner Scherz.
Werde über Deine Worte nachdenken. Mit whynöttchen aus dem Wald kann ich mich ja schonmal hervorragend unterhalten

Mir hat übrigens wohlgemerkt ein Mann mal das Säulenmodell vorgetragen, sprich, für jede Lebenslage solle die Frau eine andere Säule haben, einen Handwerker, einen Koch, einen Künstler usw. Ich weiß nicht, woher er sowas hat. Nehme an, er lebt selbst mehrsäulig

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Ema
Zitat von Helli:
einen Handwerker, einen Koch, einen Künstler usw. Ich weiß nicht, woher er sowas hat. Nehme an, er lebt selbst mehrsäulig


Das usw. hätte mich jetzt aber brennend interessiert. Kannst du das konkretisieren?

Ich habe auch schon über so ein Mehrsäulenmodell nachgedacht. Ich fürchte nur, dass mich die Koordination dermaßen anstrengen würde, dass ich lieber alles selber mache.
Auch das usw.

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Zharah
Helli in Sachen Wald.

Das war keine Entwicklung, sondern immer schon ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, da ich schon immer Hunde hatte.

Aber die vermehrte Abkehr von Gesellschaft, außer Treffen mit ausgesuchten Freunden, oder mal ein Konzert o.ä. das hat sich Stück für Stück verändert. Bin eher zum Misanthropen mutiert, da ich die meisten Menschen tatsächlich auch einfach nicht mehr mag.

Meine Zeit ist mir zu kostbar für Oberflächlichkeit geworden. Zeit mit Hund im Wald ist für mich Qualitätszeit, das kann so schnell nichts toppen.

x 4 #3653


H
Zitat von Ema:
Das usw. hätte mich jetzt aber brennend interessiert. Kannst du das konkretisieren?




Im Endeffekt ein netter Flirt um sich als die in der Aufzählung fehlende Säule anzupreisen
Da aber über 29 nicht meine Zielgruppe

Zitat von Ema:
Ich habe auch schon über so ein Mehrsäulenmodell nachgedacht. Ich fürchte nur, dass mich die Koordination dermaßen anstrengen würde,


Genau so geht es mir auch. Ich kann ja wirklich allerhand und decke viele Säulen schon komplett ab, würde mir aber diverses gerne abnehmen lassen, zB den jährlichen Springbrunnen bei der Gastherme; aber was ich überhaupt nicht kann ist organisieren. Und auch wenn ich es selbst echt blöde finde, ich kann nur Monogamie. Leider, in Fettdruck!

Zitat von Ema:
dass ich lieber alles selber mache.
Auch das usw.


Und das ist, egal zu welcher Alterskohorte die Zielgruppe gehört, eine zuverlässige Entscheidung



***************************


Zitat von Zharah:
Aber die vermehrte Abkehr von Gesellschaft, außer Treffen mit ausgesuchten Freunden, oder mal ein Konzert o.ä. das hat sich Stück für Stück verändert.


Ich mach das ja auch so, wie Du es beschreibst, darin finde ich mich auch wieder Aber ich brauche die allein schon gedankliche Möglichkeit, daß ich sofort die selbstgewählte Isolation verlassen kann. Ich bin aber durchaus gespannt, wie sich das wohl noch entwickeln wird. Whynöttchen beschrieb das ja auch als eine stete Entwicklung. Und dort gibt es ja dann definitiv keine schnüffelnden Nachbarn in der Natur.

x 4 #3654


W
Zitat von Helli:
whynot entschuldige, ich wollte Dich doch nicht persönlich anmachen; ich dachte wir diskutieren hier mal wieder was in den ach so leeren Fluren der Klinik, aber natürlich abstrakt.


Nein, ich fühle mich doch nicht angemacht!
Dazu müsstest Du ganz andere Geschütze auffahren, etwa dass Dein Männerzeitfenster der sittlichen Attraktion nur von 27 - 29 reichen würde .
Dann würde ich mir doch glatt eine Frau auf die Plautze tätowieren - was immer das auch sein mag, Frau und Plautze.

Ich bin leider geistig ausgelaufen, so dass ich derzeit gar nicht wirklich diskutieren kann. Deswegen mag es so rüberkommen, als fühlte ich mich angemacht. Ist aber durchaus nicht so, sondern dabei handelt es sich um geistige Ermüdungserscheinungen - und keine Schulter da, an die ich mich lehnen könnte .

Zitat von Helli:
Es war absolut definitiv wieder Jemand bei mir im Garten.


Ich würde in so einem massiven Verdachtsfalls ein paar Fallgruben graben und danach sorglich abdecken. Dann würdest Du ja merken wer mit gebrochenem Bein herumhumpelt.
Im Notfall muss man den Weltfrieden auch einmal hinten anstellen.

Zitat von Ema:
Und gequälte Tiere machen mich regelrecht krank. Was du da über Sri Lanka schreibst, liebe Suzy, das kann ich ohne zu übertreiben nur überfliegen. Sonst heul ich los und beginne die ganze Welt richtig shice zu finden.


Ja, ich darf mich mit diesem Elendsthema auch nicht zu sehr beschäftigen. Ich beginne zwar nicht zu heulen, neige dann aber zum (ernsthaften) Amoklauf.
Einmal habe ich mir sogar in einem Krankenhauszimmer (ich war jemanden besuchen) wegen einer Fliege (ich hatte sie mit der hohlen Hand gefangen und zum Fenster hinausgelassen) eine lautstarke Kesselschlacht mit so einem alten Stalingradkämpfer geliefert, der mir wegen der Fliege einen Vortrag über die Kriegszustände halten wollte - und dann hats ordentlich gekracht bis zum klinischen Auflauf .

Zitat von Zharah:
Da ist ein 6er im Lotto wahrscheinlicher, wohl auch weil ich mich ähnlich wie Wynötchen eher im Wald aufhalte.

Ich finde diesen Zustand derzeit so wunderbar das darf gerne noch 50 Jahre so weiter gehen


Ich glaube, diesen Seelenfrieden und diese beinahe himmlische Ruhe gibt die beste Beziehung nicht her. Zudem lenkt dieser dauernde Kleinkram, der eine Beziehung mit sich bringt, von jedem ernsthaften Nachdenken ab, mich zumindest.

Wenn ich allerdings lese, was @Helli und @Ema dazu heute geschrieben haben, so kann ich nur hoffen, ich wirke nicht ansteckend!
Seinen Idealzustand kann nämlich nur jeder selber finden, und der muss nicht immer und für jeden Beziehungslosigkeit sein.
Was ich aber sehr wohl meine, ist, dass die Erfahrung, einmal für zwei, drei Jahre alleine zu leben, für jeden empfehlenswert wäre, um überhaupt aus eigenem Erleben wissen zu können, was einem guttut und was nicht.

Zitat von Helli:
Ich bin aber durchaus gespannt, wie sich das wohl noch entwickeln wird. Whynöttchen beschrieb das ja auch als eine stete Entwicklung.


Ja, klar muss sich alles, was auch festen Boden bieten soll, allmählich entwickeln. Man muss sich lediglich über die Richtung entscheiden, dann nimmt das entsprechenden Schicksal zumeist ganz von selber seinen Lauf.
Das Hauptproblem ist ja, dass das, was einem Wahrheit ist, das ist, was man für wahr hält. Und damit wird es, anders als die Dinge der Wirklichkeit, wie etwa die Schwerkraft, manipulierbar. Wobei diese Manipulation natürlich auch eine Selbstmanipulation sein kann, die schon durch einen einzigen gehörten oder gelesenen Satz angestoßen werden kann.
Sagt man sich etwa, man könne alleine nicht leben, hält also das für wahr, so kann man es auch nicht. Daher ist die einzige Möglichkeit, in Erfahrung zu bringen, mit welcher Wahrheit es sich persönlich am besten lebt, der entschlossene Versuch (Wn. 27-29, 3007 ).

x 6 #3655


A
Hallo @Ema ,

pardon, wenn ich hier so dazwischen herein schneie in Euren exquisiten Salon.

Aber ich las hier ein wenig bei Euch zum Zeitvertreib - ich mag die sanfte Stimmung hier -
und da fielen mir plötzlich Deine Vorhangstangen wieder ein.
Es ist nun fast ein Jahr her - darf ich nachfragen, ob sie mittlerweile erfolgreich angebracht werden konnten?
Ich hoffe, ich lege meinen Finger nicht in irgendwelche Wunden ....

Und lasse allen anderen einen besonders lieben Gruß da.

x 3 #3656


Ema
Zitat von arjuni:
da fielen mir plötzlich Deine Vorhangstangen wieder ein.

Hallo Arjuni,
ah geh, das ist doch alles andere als ein exquisiter Salon hier.

Lieb, dass du danach fragst. Ja, die Vorhangstangen hängen. Und ich habe sie nicht selbst angebracht. Der Mensch, mit dem ich fast ein Jahr eine Beziehung geführt habe, hat das getan.

Das lässt sich ganz gut als ein Beispiel dafür heranziehen, wie es einem das Leben ernorm erleichtern kann, wenn jeder seine unterschiedlichen Fähigkeiten in eine Beziehung einbringt. Damit meine ich gar nicht zwingend eine Liebesbeziehung. Es kann auch einfach eine freundschaftliche Beziehung sein. So ähnlich wie Helli sagt, dass sie es mit ihrem ungekennzeichneten ( ) Schlauch zwar immer hinkriegt, ihre Gasheizung zum Laufen zu bringen, dass sie aber froh wäre, jemand nähme ihr so etwas ab.

Ich hätte diese Vorhangstange mit Sicherheit irgendwann und irgendwie an die Wand gebracht. Und ich habe ja auch einen Haufen guter Tipps dafür bekommen (danke, Whynot! ).
Aber in dem Fall habe ich vor allem wegen dem Hinweis auf mögliche Heizungsrohre und Wasserschäden echt Schiss gekriegt. Und die Wohnung war frisch renoviert und ich hatte wenig Lust, wegen meiner Selbstversuche hier wieder so eine Art Ruine zu hinterlassen. - Eine Ruine mit Vorhangstangen

Ich habe mich dann damit begnügt, diesem Menschen bei seiner Arbeit genau zuzuschauen. Er hat das in kurzer Zeit erledigt und ich sah, dass er es viel besser gemacht hat als ich es je gekonnt hätte. Der hat nämlich so ganz nebenbei auf Dinge geachtet, auf die ich gar nicht gekommen wäre. An die ich also trotz aller Tipps nicht hätte denken können.
Und mir wurde klar, dass man dreißig oder vierzig Jahre Erfahrung nicht so einfach ersetzen kann. Auch nicht mit dem Willen und der Bereitschaft, sich irgendwie durchzubeißen (was das einzige war, was ich vorzuweisen gehabt hätte).

Ich hätte es geschafft. Ganz sicher. Aber bei jedem neu auftauchenden Problemchen hätte mir sofort wieder das richtige Werkzeug gefehlt, mir hätte die Erfahrung gefehlt, damit richtig umzugehen und mir hätte vor allem die Erfahrung gefehlt, ganz en passant Zusammenhänge zu berücksichtigen, die man eben nur berücksichtigt, wenn man dreißig oder vierzig Jahre mit so Zeug gearbeitet hat.
Es wäre - hätte ich es gemacht - ein unvergleichlich größerer Kraftakt geworden und das Ergebnis wäre aller Voraussicht nach nicht einmal halb so gut geworden.

So erstaunlich ist das alles ja gar nicht. Es gibt andere Dinge, da habe ich dreißig oder vierzig Jahre Erfahrung auf dem Buckel und es gibt Leute, die würden sich unheimlich schwer damit tun - auch wenn ich ihnen vorher genau erklärt hätte, was sie machen und worauf sie achten sollen. Und ich würde mich vermutlich auch wundern, was man alles so versemmeln kann, worauf ich instinktiv und nebenbei geachtet hätte ohne das im Vorfeld besonders erwähnenswert zu finden.

Sehr oft liebe ich es und genieße es auch, mich in fremde Themengebiete reinzudenken und mich da durchzuwursteln. Und ich liebe auch das Gefühl, am Ende irgendwie alles hinzukriegen, wenn ich nur wirklich will.
Das ist ein tolles Gefühl und ich will es nicht missen. So habe ich es den größten Teil meines Lebens getrieben.
Aber es ist auch ein tolles Gefühl, jemanden machen zu lassen, dem das mit Leichtigkeit und ganz wunderbar von der Hand geht und seine zig Jahre Erfahrung einfach staunend und ehrfürchtig zur Kenntnis zu nehmen. Und ihm nebenbei ganz genau auf die Finger zu schauen, um doch selbst noch ein bisschen was dazuzulernen

Vermutlich gibt es da - wie so oft im Leben - eine Art Balance, eine Gratwanderung, die gar nicht so einfach zu bewerkstelligen ist.
Irgendetwas, das sich zwischen einem verbissenen ich krieg das schon irgendwie allein hin, ich brauche keinen und einem resignierten und hilflosen ich kann das sowieso nicht, mach du mal bewegt.

Im ersten Fall kann man ganz trefflich und völlig unnütz seine Energien verpulvern und im zweiten Fall der angelernten und eingebildeten Hilflosigkeit fröhnen. Beides ist - im Extrem betrieben - nicht so toll.

x 6 #3657


H
Guten Morgen

Ema, wie schön Du das beschrieben hast! Eine wunderbare Morgenlektüre

Und arjuni, schön, daß Du hereinschaust! Ganz liebe Grüße zurück! Und die Stimmung hier ist zwar mit Fingerspitzen gestaltet und behaglich, GsD, aber mir kommt es heute eher vor wie eine verrauchte Kneipe denn ein Salon.
Alter Schwede Teil 2: Nachdem ich gestern die Eule aus dem Zauberkasten gelassen hatte spät ins Bett; nach ca. 2 Stunden Schlaf dann mit heftigen Wadenkrämpfen erwacht, und zwar beidseitig. Aua. Wo kommt das jetzt auf einmal her? Jetzt ist alles so verhärtet und ich hab eher schlecht geschlafen.
Ich könnte mir vorstellen, daß sich Körper, Geist und Seele mit dem Unterbewußtsein verbündet haben, um Fräulein-Helli-Größenwahn gleich mal einen Riegel vorzuschieben, von wegen 27-29. Wenn ich das addiere vielleicht.

Wühle jetzt zunächst in der Hausapotheke nach Magnesium und werde dann etwas lustwandeln, gegen die Verhärtung (hui, fast metaphorisch. Aber nicht so schön wie bei Ema).


Zitat von whynot60:
(Wn. 27-29, 3007 )




Bis später Ihr Lieben.
Und gute Besserung an alle, die es brauchen!

x 4 #3658


A
Zitat von Ema:
Ich habe mich dann damit begnügt, diesem Menschen bei seiner Arbeit genau zuzuschauen. Er hat das in kurzer Zeit erledigt und ich sah, dass er es viel besser gemacht hat als ich es je gekonnt hätte.


Das klingt schön. Bei mir wäre das schwierig, weil ich mir nur sehr schlecht vorstellen kann, dass jemand handwerklich irgendetwas besser macht, als ich. Vom Fliesenlegen über das Verlegen von Elektro-Leitungen unter Putz bis hin zu Tischlerarbeiten bin ich recht breit aufgestellt. Aber mittlerweile natürlich mehr als deutlich langsamer. So könnte ich womöglich allein die Geschwindigkeit eines potentiellen Helfers genießen, bin ich doch ein eher ungeduldiger Mensch. Und bei mir geht alles nur mehr sehr zeitlupenmäßig voran. Wenn überhaupt mal was voran geht. Aber was bedeutet schon Zeit?

Ein kleines Regal für den Flur will noch fertig lackiert und montiert sein. Und im Wohnzimmer ist noch eine aufklappbare Ablage mit Stauraum darunter hinter dem Sofa geplant. Hier und da fehlen noch andere Kleinigkeiten. Aber manchmal habe ich auch ein wenig Angst vor dem Tag, an dem alles fertig ist, hier in der nicht mehr ganz neuen Wohnung. Weil - was kommt dann? Bin ich dann hier angekommen? Oder was heißt das dann? Ich vermute, ich stecke sehr gerne in Umbruchsphasen und aktiver Veränderung.

Zitat von Ema:
Irgendetwas, das sich zwischen einem verbissenen ich krieg das schon irgendwie allein hin, ich brauche keinen und einem resignierten und hilflosen ich kann das sowieso nicht, mach du mal bewegt.


Der Hilflosigkeit frönen. Interessant. Da möchte ich drüber nachdenken.

Zitat von Helli:
Und gute Besserung an alle, die es brauchen!


Vielen Dank.

x 3 #3659


Ema
Zitat von arjuni:
Das klingt schön. Bei mir wäre das schwierig, weil ich mir nur sehr schlecht vorstellen kann, dass jemand handwerklich irgendetwas besser macht, als ich.


Das kannst du doch aber mühelos auf etwas anderes übertragen. Auf etwas, was du eben nicht gut kannst.
Oder?

x 3 #3660


A


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