@Helli
Zitat:Wenn ich sage: So, ich leg mich jetzt um Deinen Hals wie eine Boa (aus Federn natürlich), aber Du kannst machen, was Du willst - mir erscheint das doch widersprüchlich

ja genau, dazu muss man Freiheit erstmal definieren. Für mich ist diese sogenannte Freiheit gar nicht so verlockend, bzw. was für Freiheiten sich viele vielleicht wünschen. Heißt z.B. öfter mal andere Liebhaber haben. Ich bin ja froh, wenn ich nur einen Mann finde, den ich begehre. Ebenso wenn ich nur 3 Menschen finde, die ich wirklich Freunde nenne oder mit denen ich was interessantes teilen kann. Also von meiner Seite sehe ich da nicht so die große Gefahr in der Aussage: Du kannst machen, was Du willst.
Und mir sind andere Freiheiten wichtiger, vor allem gedanklich. Da gibt`s schon so viele Tabus.
Freiheit in diesem Zusammenhang so zu verstehen, dass man einfach nur anderen Reizen nachgeben kann, finde ich persönlich eine eher öde Freiheit, auch weil mich eben ganz andere Dinge reizen, die ich auch sehr gut monogam zu zweit machen kann (nichts säggsuelles).
Finde es sowieso sagenhaft dass bezügl der Freiheit so viel um Säggs kreist. Wie unfrei sind wir alle in soooo vielen Bereichen. Voller Angst, Hemmungen, Sorgen, Gehirnblockaden usw. Das sind Dinge, die ich viel einschränkender finden kann, als wenn mein Liebster vielleicht irgendwann einmal eine andere Frau berührt.
Das Leben ist ja ein Abenteuer, voller Herausforderungen, voller Dinge, die es zu erkunden gibt. Mit einem Mann, dem Liebschaften das einzige Abenteuer sind, käme ich sowieso nicht klar. Er würde mich wahrscheinlich langweilen.
Zitat:Bei mir ist das zB so, daß ich nicht geknetet werden möchte. Ich bin praktisch was aus Fimo, und zwar schon gebrannt.
hast Du es denn schon öfter erlebt, dass Mann Dich kneten wollte?
Ich denke, dass es generell nie die perfekte schmerzfreie Lösung gibt, egal wie groß die Liebe ist und selbst wenn die Beziehung recht gut funktioniert. Es wird immer auch problematisch sein, auch bezügl. der Freiheit. Selbst wenn beide da gleich denken, lange eine Vereinbarung leben, kommt es ja dann doch irgendwann zu Veränderungen, die alles wieder auf den Kopf stellen. Gute Basis ist super, aber nichts ist sicher. Wenn ich nur schaue, wie sehr ich mich in den letzten 10 Jahren verändert habe! Und das dann auf beiden Seiten. Klar gibt es da Turbulenzen, sofern beide lebendig bleiben und nicht nur eine Rolle spielen.