whynot60
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Zitat von YsaTyto:Ohhhh das tut mir aber seeehr leid!
Ohhhh danke! Das hat mich nun gleich aus meiner tiefschwarzen Vorwintermelancholie gerissen und den Himmel rötlich eingefärbt.
Mit so viel überschäumender Begeisterung auf mein Ansuchen hin hätte ich ja nicht einmal im Traum gerechnet. Schon gar nicht Deinerseits!
Zitat von Tempi-Gast:Euer Whychen.. na jetzt geht's los....
Ja, fragt sich nur, was. Das große Dreschflegelklopfen, bis das Whychen ein vollkommenes Weicheichen geworden ist, das aus keinen Händen frisst, weil keine da sind?
Ich werde nie bei Tempi zu Gast sein.
Ysa wird nie meine Spielkameradin sein.
Ich werde nie bei Ema die Vorhangstange montieren (die bekommt, den Stachel im eigenen Fleisch, ja gleich nicht einmal etwas mit davon
).Ich werde keiner Frau mehr innewohnen, nicht einmal mein nutzlos gewordener Meeresspiegel.
So sieht mein trostloses, jämmerliches Schicksal aus!
Zitat von Tempi-Gast:Ich muss schon fast dankbar sein, dass ich nicht mit Eurem Intellekt ausgestattet war.
So ich hier eingeschlossen gewesen sein sollte, schließe ich mich hiermit mit Brief und Siegel wieder aus.
Ich weiß nicht einmal, was das sein soll, Intellekt. Und alles, was ich nicht weiß (d. i. spüre, empfinde, ruch- und geruchlos, wie es ist), kommt mir gleich verdächtig vor und ich mache einen weiten Bogen darum, um mich nicht zu vergiften daran.
Zitat von Ema:Trotzdem habe ich diesen Prozess gefühlsmäßig nie mit Feuer in Verbindung gebracht. Wobei ich jetzt aber auf Anhieb auch nicht sagen könnte, womit ich ihn eigentlich in Verbindung bringen würde.
Am ehesten vielleicht mit Dunkelheit. Dunkelheit und Einsamkeit. Bis es dann wieder hell wird.
Na muss in Deinem Skorpionfall nicht gerade das diesen Selbstbereinigungsprozess in Gang bringen, dass Du notfalls (oder vielleicht dann und wann auch nur so zum Spaß oder zwecks TÜV) anderen injizierst, um sie zu liquidieren? Das erschiene mir zumindest als naheliegend.
Zitat von Ema:Und was ich auch sehr gut kenne, ist das vage Gefühl, von anderen Menschen ständig schräg angeschaut zu werden, weil mir irgendwas fehlt, was andere ganz selbstverständlich haben. Oder vielleicht ist es auch umgekehrt: Vielleicht ist es irgendein Zuviel, was anderen fehlt. Auch das weiß man nicht so genau.
Also ich gehe bei mir hier immer von einem Zuviel aus (das ich aber gut zu tarnen weiß, außer im Fall der Freiheit, die sieht man mir von Weitem an). So viel Selbstbewusstsein muss man haben, um nachhaltig zu überleben!
Was das Lesen und Wahrnehmen betrifft: Ich habe den Eindruck, Du verstehst mich. Alles, ob Lesen oder Schreiben oder Denken oder Leben, ist eine Wanderung durch alle nur möglichen und unmöglichen Landschaften und Ländereien. Das Wesentliche daran sind, für mich zumindest, immer die Stimmungen, die sich aus den Einzelheiten hervortun wie ein gemeinsamer Geruch. Solcherlei Einzelheiten bleiben mir nur in Erinnerung, wenn sie mir aus irgendeinem, mir selber unbekannten Grund auffällig wurden. Wie bei Dir etwa die Vorhangstange


Also schon Freiheit im Kopf und den Gefühlen, aber sonst bin ich eher ein anhängliches Kerlchen.