Liebe Insassen mit Mundschutz auf dem Hasenschnäuzchen,
wir bekommen bald Neuzugänge:
Zitat:Sachsen will Quarantäne-Verweigerer in Psychiatrien sperren
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) erklärte in einen Statement, im Einzelfall sei Zwang nötig, um Anordnungen durchzusetzen
Einzelfall ist gut!
Zitat:Wer in Sachsen in Quarantäne muss und sich nicht daran hält, muss nun mit harten Strafen rechnen. Das Bundesland hat knapp zwei Dutzend Zimmer in psychiatrischen Kliniken freigeräumt, in denen Unbelehrbare von der Polizei bewacht werden sollen.
die Polizei wird sich schon bei uns einleben
Zitat:Wer sich in Sachsen der Anordnung häuslicher Quarantäne verweigert, kann seit Donnerstag in einer psychiatrischen Klinik festgesetzt werden. Das berichtete der MDR unter Berufung auf eine Anfrage beim Sozialministerium des Landes.
Demnach hat die Landesregierung in den psychiatrischen Kliniken Altscherbitz, Arnsdorf, Großschweidnitz und Rodewisch insgesamt 22 Zimmer freigeräumt, in denen etwaige Verweigerer festgesetzt werden sollen. Deren Bewachung solle die Polizei übernehmen.
wir hatten diese Zimmer soooo schön eingerichtet und die haben die ganze Traumdeko abgerissen und Stäbe vor die Fenster gezimmert
Zitat:Es ist für unser aller Gesundheit und Leben wichtig, dass die Menschen sich an die Quarantäneanordnungen der Gesundheitsämter halten, zitiert der Sender die Sozialministerin des Landes, Petra Köpping (SPD).
Falls es im Einzelfall dazu kommen sollte, dass sich Menschen den Anordnungen widersetzen, ist es aber notwendig, die von den Gesundheitsämtern angeordneten Maßnahmen mit Zwang durchzusetzen. Dazu ist es möglich, diese Menschen mit einem richterlichen Beschluss in einem geschlossenen Teil eines Krankenhauses unterzubringen.
https://www.welt.de/politik/deutschland...erren.htmlIch las neulich einen Text über die Geschichte unserer Irrensanstalt und fühlte mich geehrt, dass ich heute Leiterin dieser Klappsmühle bin
Darum zur Feier des Tages ein bisschen Geschichte: unsere Klappsmühle wurde 1861 als sogenannte "Anstalt für Gemütskranke" gegründet. (hieß es damals nicht Gemüth?)
Den Sachsen ist offenbar entgangen, dass unsere Anstalt damals die erste Einrichtung war, die auf Zwangsjacken, Mauern und vergitterte Fenster verzichtete.
Seit 1870 kamen auch die sogenannten "Irrsiechen" aus den anderen Krankenhäusern zu uns. Heute wären das die "Irrcoronainfizierten"
Es war ein eigenes idyllisches Reich hier, in dem einige Patienten auch künstlerisch aktiv waren, bzw sich einige Künstler als Irre ausgaben, um bei uns leben zu können.
Unsere Klinik wurde auch "die Stadt in der Stadt" genannt. Wir hatten eine Gärtnerei, einen Gemüsezuchtbetrieb, Treibhäuser, mehrere Pferde und eine Kuh. Auf diese Weise versorgten wir uns z.T. selbst.
Nach der
Choleraepidemie 1892 (

) bohrten wir uns sogar einen eigenen Tiefbrunnen zur Wasserversorgung.
@whynot60 könntest Du ihn bitte wieder in Betrieb nehmen? Könnte ja sein, dass sich demnächst Corona auch über`s Leitungswasser überträgt.
Frohe Ostern!