@stjärna
ich weiß gar nicht mehr, ob es hier im Thread Thema war? Kommst Du wegen Masaru Emotos Wasserkristallen drauf?
Hast Du sein Buch gelesen? Ich habe viel darin gelesen und seither stand meine Wasserflasche vor meinem Engel

Bin dem aber nicht weiter nachgegangen, möchte das aber irgendwann tun.
@whynot60
also ich bin mir sicher, dass der Schokimann nicht Sorge hatte, ich könnte ihn im Helferreflex übermannen und etwa bei mir unterbringen. Dazu war ich viel zu zuückhaltend. Und ich weiß auch, dass ich genau so wahrgenommen wurde.
Zudem kann meinem Eindruck nach bei hm von Lebensphilosophie gar keine Rede sein. Er wirkt emotional zurückgeblieben. Wirklich wie ein Kind. Er hat auch die Tonlage eines Kindes.
Es gibt ein paar wenige Menschen, die das tatsächlich zu ihrer Lebensphilosophie machen, ich hatte mal mit so jemandem zu tun. Allerdings strahlte der auch keine Ohnmacht aus und hatte auch die Chance, anders zu leben.
Was Du schreibst, klingt mir in Anbetracht dessen, was ich hier täglich erlebe, idealisierend. Ich unterhalte mich ja auch mit meinen "Stammbettlern" hier und bei allen sehe ich Leid und keine bewusste Wahl.
Zudem sind das noch die Bettler, die noch einigermaßen gut drauf sind. Halt ohne Dr ogen leben, dafür sorgen, z.B. regelmäßig in der Kirche zu essen oder sich von den mobilen ehrenamtlichen Helfern ärztlich versorgen zu lassen usw.
Viele andere aber können nichtmal mehr eine Philosophie denken weil sie halbnackt am Bahnhof in ihrer Sche* liegen. Tatsächlich whynot. Oft ist nichtmal mehr zu erkennen, ob sie überhaupt noch leben. Und den einen und anderen Toten unter ihnen gab es hier auch schon.
Ich sehe schreiende, verzweifelte Leute. Einigen fehlen auch ein Arm, ein Bein usw.
Den Winter fürchten sie alle wie der Teufel das Weihwasser.
Spreche ich mit ihnen, äußern sie irgendwann immer den Wunsch, anders zu leben oder erzählen davon, dass sie mal ein anderes Leben hatten, bis x geschah und dies nicht mehr möglich war. Aber von einer Lebensphilosophie ist nichts zu hören.
@Karina14
Zitat:danke für deinen Beitrag obwohl ich irgendwie beleidigt bin hier als scheintot bezeichnet zu werden ich weiß, dass ich schon mal lustiger war in meinem Forumsleben, bis ich dann kapiert habe ich bin hier so lustig damit ich mir meine 5-7 Danke abhole ( vor lauter Geltungssucht, oderwas war da der Grund?), jetzt zeig ich mich eher wie ich bin (Tendenz depressiv mit Liebeskummer oder fühl mich als Neutrum)und ob ich dafür gemocht werde oder eher nicht liegt außerhalb meines Wirkungsbereiches es ist mir nicht egal aber ich verstell mich auch nicht.
wieso sprichst Du nicht mich direkt an Karina?
Ich müsste jetzt nochmal alles nachlesen, um genau zu rekonstruieren, wie ich auf Scheintote kam, dafür habe ich aber gerade nicht die Zeit. Aber wenn Du meinen Eingangsbeitrag nochmal liest, sollte deutlich werden, dass sowas nichts böses meint und gewiss nicht ausdrückt, dass ich jemanden nur mag, wenn er immer funny herum hüpft und Witze reißt. Zumal ich in Deinem gestrigen Beitrag oben von der Stimmung überhaupt keinen Unterschied zu Deinen vorigen Beiträgen sehe. Du wirktest auf mich bisher noch nie besonders ausgelassen, fröhlich oder offen. Und mich hat das überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil, ich habe Deine besondere Art zu schreiben geschätzt. Mal unabhängig davon, ob wir hier und dort inhaltlich übereinstimmen.
Mir scheint, dass Du meine Zeilenn gerade sehr auf Dich beziehst. Das war ja auch schon kürzlich bei einem anderen Beitrag so. Dass Du nun meinst, weniger gemocht zu werden weil Du eingestehst, Depri zu sein, scheint mir eher Dein Thema zu sein, als meines. Ich lehne Trauerklöße nicht ab.
Ich rede auch im Alltag so und es gilt immer nur für den Moment und ist liebevoll-neckend gemeint. Wenn ich ernsthaft was auszusetzen habe, merkt man das deutlich.
Meine Mum ist z.B. ein ängstlicher zu Sorgen neigender Mensch. Wenn das mal wieder überhand bei ihr nimmt, nenne ich sie Angsthase. Wenn sie mal wieder zugenommen hat, nenne ich sie Dickmops; wenn mein Ex mal was etwas verpeiltes sagte, nannte ich ihn Dummköpfchen oder Blödmann usw. usw. Es gibt bei mir kaum einen Tag ohne diese Namensgebungen und ich selbst werde auch so behandelt. Ich habe ja bsw. auch diese etwas spirituelle Seite, die meine Mum für plemplem hält. Immer wenn mal was davon durchscheint, nennt sie mich "Frömmli" und wünscht mir erleuchtende Gebete.
Wenn sie mich als scheintot empfindet, was phasenweise vorkam, heiße ich Schleiereule bei ihr. Eben weil sie meint, ich lebe nicht wach und klar, sondern eher betäubt wie mit einem Schleier überm Hirn und Empfinden.
So bekommt hier also jeder jeden Tag einen Spitznamen für sein aktuelles Befinden. Meinen realen Namen höre ich eher selten
usw. usf.
Heißt, solche Aussagen haben schon einen wahren Kern insofern als ich etwas überspitzt ausdrücke, was ich
im Moment empfinde, haben aber kein Gewicht bzw. drücken keine Ablehnung aus.
In diesem Fall weiß ich nichtmal, ob ich dabei überhaupt an Dich gedacht habe.
Bin nicht mehr ganz sicher, glaube aber, auch whynot war Mitauslöser wegen irgend welchen Beiträgen, die sich -grob gesagt- um die Sehnsuchts-und Bedürfnislosigkeit drehten. Bin mir aber nicht sicher.
Und nur weil ich Hellis Lebhaftigkeit genieße und vermisst habe, heißt das noch lange nicht, dass ich anderes ablehne. Und btw- lebhaft kann man auch in der Trauer, im Liebeskummer sein. Ich bin absolut kein Mensch, der jede melancholische Regung mit Fröhlichkeit und Witzen deckelt.
Außerdem hatte ich auch private Erlebniisse, die da mit reinflossen. An diesem Tag war ich gerade lebhaft, unternehmungslustig. Bin ich ja auch nicht immer! Schrieb doch etliche Male, dass ich selbst Melancholikerin bin und zu Depressionen neige. Überlesen?
Naja und egal mit wem ich an diesem Tag zu tun hatte, stieß ich auf Passivität. Zum Schluss rief ich aus "Seid ihr alle Rentner, oder was?!"

Ich fragte z.B. meine Freundin, ob wir in den Wald fahren wollen. Sie sagte zu, grenzte es aber auf 1 Std. ein weil sie meint, nicht länger gehen zu können. Sie ist 4O. und nicht achtzig!
Ein anderer Bekanntner klagte mir sein Leid. Etliche körperliche Beschwerden. Er ist übrigens Anfang 4O. Als ich ihm etliiche Tipps gegeben hatte, ihn ermunterte, ihm sogar vorschlug, ihn zum Yoga mitzunehmen, kam nur: sein Opa und Vater seien ja auch mit 6O. gestorben und es lohne sich für ihn nicht mehr, irgend etwas zu verändern. Usw. usf.
Und das finde ich eben etwas scheintot. Deswegen habe ich aber keine Ablehnungsempfindungen, sondern bin schlimmstenfalls kurzfristig angeödet und suche mir Spielkameraden, die gerade ihrem Sarg entstiegen sind.
Amen.
p.s. Giu thematisierte es ja einmal: ein "Danke" heißt nicht automatisch "I like" und ich finde es zu negativ gedacht, darin einzig Geltungssucht zu sehen. Ich vergebe manchmal auch Danke dafür, dass jemand sich die Mühe gemacht hat, mir etwas zu erklären. Oder ich drücke aus: ich habe Dich gesehen. Oder es kann auch wie ein kleiens körperliches Anstupsen sein usw.
@stjärna
Zitat:Danke dir! Wenn das so ein Kauz ist, übernehme ich gerne einfach das, was du als Bestes schon herausgesiebt hast. Ich habe es mir extra abgespeichert.
ich habe ja noch gar nicht viel von ihm gelesen! Kann also gar nicht urteiilen. Aber manches war mir zu strange und generell bin ich skeptisch, wenn jemand sich wie ein Heiliger darstellt. Sie die Fotos von ihm. Meinte das eher generell: auch wenn mir manches bei einem Autor misshagt, schnappe ich mir eben nur das, was mir zusagt.