Helli
Gast
Zitat von Karina14:Karina! Aus! Nein! Karina! Das ist Nein!Hör sofort auf so ne fiese Möpp zu sein. So ist brav.
Ich stehe, trotzdem ich Anti-Hundemensch bin, kurz davor zu sagen:
Fass!
Zitat von ysabell:Was meint ihr damit?
Ich laß whynot mal vorlegen. Das ist jetzt pure Faulheit, aber er hat da sicher Verständnis für
Zitat von ysabell:Mir geht es gut, habe aber so ein Gefühl, das etwas in mir im Wandel ist. Was es ist, weiß ich nicht so recht, aber ich glaube, es ist etwas gutes.
Das kenne ich! Das ist eine spannende, aber auch zehrende Zeit (für mich).
Von meinem Sternenblid gibt es das schöne Gleichnis, daß die Krabbe
In Deiner Familienerzählung finde ich mich auch, zum Teil, wieder. Und gelegentliches Ausflippen läßt man mir glücklicherweise auch durchgehen
Insofern fühle ich mich von Deinem Beitrag sehr angesprochen, also keine Hektik!
Die alte Dame ist die Großmutter eine der Musikerinnen. Ich seh mich auch so im Alter. Morgens geh ich dann erstmal zum Frühstück in einem Leopardenmantel (Fake-Fur natürlich) und anschließend genieß ich das Leben mit meiner Gitarre und vielleicht einem jungen stattlichen Mann
Zitat von ysabell:Ich habe tatsächlich so ein märchenhaftes Lebensgefühl, obwohl ich keineswegs im Elfenbeinturm lebe. Und ich mags nicht aufgeben.
Warum auch?
Zitat von ysabell:Es macht mich traurig, das fehlt mir.
Ich verstehe das.
Zitat von ysabell:Was tut man also damit? Freunde werden? Das wird auch nicht funktionieren.
Das ist sehr sehr schwierig. Insbesondere deswegen auch, wie es momentan bei Euch noch läuft, denke ich.
Ich hab zu meinem Ex-Lover ja noch lockeren Kontakt, wobei locker auch etwas geschönt ist, denn ich bekomme inzwischen auch Nachrichten am Wochenende, das gabs sonst nicht. Er hat zu meiner Überraschung damit begonnen, offen zu werden. Dabei war seine Verzweiflung für mich schon sichtbar. Er hat Kinder, er hat Schulden und vorallem hat er einfach keinen Mumm, für sich, für sein Leben. Ich glaube wirklich, er braucht mich, als Person. Das ändert aber nichts.
Zitat von Karina14:@Zharah ja so seh ich das auch, ich bin lieber die ewige Single Frau, als halbgare Suppe zu essen, und das Single Dasein wird in unserer Gesellschaft unterbewertet ( siehe Steuergesetze, das ist diskriminierend ) wir sollten eine ,ich bin auch single Bewegung gründen (mit uns als Gründungsmitgliedern der ersten Stunde
Ich bin sofort dabei! Ich hab eh voll Bock auf Revolution! Neben Verlieben und Weltfrieden. Ich fühle mich als Alleinstehende (also: Nicht-Verheiratete) dermaßen diskrimiert in diesem Staat. Das hat alles überhaupt keine Berechtigung, außer Ideologie.
Zitat von Karina14:ich seh auch keine Paarzukunft mehr für mich, mehr so einen ständigen Liebhaber, jemand den ich treffe für die Liebe der sich an mir erfreut und ich mich an ihm ( träumen träumen popäumen)
Genau so waren meine Gedanken; es hat sich zumindest zu einem großen Teil leider als nicht ganz so träumerisch erwiesen, wie ich dachte. Dabei gehe ich bei Zharah auch voll mit, daß ich so gut alleine mit mir bin, daß ich keinen Antrieb habe, geradezu Anstrengungen zu unternehmen, um eine neue Partnerschaft anzusteuern. Entweder, ich pralle mit meiner kleinen Jolle drauf oder eben nicht.
Über den Punkt mit der Trennungskultur denke ich noch nach, das finde ich interessant. Wahrscheinlich würde es einige Verletzungen verhindern. Aber hinderlich dabei ist die Verbindung mit "Status" im Hinblick auf eine Beziehung. Hauptsache, ich habe eine. Anders kann ich mir bei den erzählten Geschichten der letzten Tage kaum erklären, wieso ich solche Partnerschaften immer weiter bis in den völligen Morast fahre. Ich mein, jedes Rumgehacke auf mir hinterläßt auch Spuren. Man hat als Beobachter manchmal das Gefühl, manche hält der ewige Kampf miteinander zusammen. Das ist anscheinend auch ein starkes Bindemittel.
Wenn das nicht einmal ein verheerender Vollnarr schon gesagt hätte in verheerendem Zusammenhang, würde ich sagen: Ab jetzt wird zurückgeschossen. Was ja auch nur fair ist in diesem Fall.
