Hallo Ihr zugewandten Lieben
Ich bin heute ein Opfer des kapitalistischen Pendelns
Ich dachte es mir schon, bei etwas Sturm möchte die "Emma" nicht mehr so recht fahren. Ich bin hundemüde.
Und wie sehr freu ich mich dennoch immer von Euch zu lesen, in der heimeligen Klinik. Das ist so schön

Und bei arjunis Beiträgen hab ich meist sowas von gelacht

Und die Wortgewandtheit von whynot ist begeisternd und ich mag es sehr, daß Tempi hier immer wieder den Tuschkasten auspackt
Zitat von stjärna:Meine Berufung zeichnet sich ab, es hat was mit Kindern zu tun. Aber Irre sind auch nicht schlecht. Vielleicht wird es ja etwas mit irren Kindern.
Das klingt spannend, interessant und richtig gut!
Zitat von Karina14:Ekel bei Nähe weist daraufhin, dass die Distanzierung Schwierigkeiten bereitet. Ekel ist eine zeitverzögerte Reaktion, nicht rechtzeitig Nein gesagt, anstelle dessen Ekel.
Das ist wieder mal in einem Satz so treffend rausgehauen, ich hoffe auch bei Dir Karina, Du hast hier einen Dauerbett-Platz auf der Rollschuhbahn
Liebste Tyto,
zum einen möchte ich Dir zuallererst noch sagen: Bitte keine Bescheidenheit wegen des Dramas. Also, das Türschild der Klinik trägt es ja schon im Namen
Außerdem ist das Thema Abgrenzung oder Nähe/Distanz sicher auch für andere feine und sensible Geister ein immer wiederkehrendes Thema. Für mich in jedem Fall. Ich hatte, es ist aber wirklich länger her, damit auch Schwierigkeiten. Aber die Gemüter sind unterschiedlich, es sieht nun eher so aus, daß ich (manches Mal zu schnell) losfeuere, was auch nicht immer der Königsweg ist. Ich kann nur -welch metaphysischer Macht auch immer- danken, daß ein eher überschaubarer Kreis von lieben Menschen mir das immer wieder durchgehen läßt, wobei ich bei diesen Menschen natürlich wenig rumballern muß. Aber es macht doch manchmal das ein oder andere zarte Pflänzchen zunichte. Ich kann fluchen wie ein Rohrspatz und sehr unangenehm werden. Gut, ich fühl mich damit nicht ständig schlecht, aber ich bin eben sehr ananassig, nein, ananas-mäßig, und ab und zu bin ich deswegen auch verkatert. Andererseits ist es ja wunderschön, so zu sein, sich berühren zu lassen, Dinge nah an sich zu lassen - aber es wird eben eine immer wiederkehrende Prüfung bleiben.
Insofern ist das, für mich in jedem Fall und vielleicht für andere in der Klinik, ohnehin ein dramatisches Thema. Also, bitte keine Scheu. Kein Grund, in der Schleiereulenhöhle zu verschwinden.
Das wäre ganz schlimm. Bitte nicht noch mehr bedrohte Arten.
Ich wickel mich jetzt wie ein Frischling herbstlich ein und wünsche allen viel Schwein für heute abend
Liebste Grüße Ihr Süßen
