@Lasse1
empfinde ich gar nicht so. Woody haut halt gerne provozierend rein und dann kommt eben ein Echo. Mit einer ernsthaften Auseinandersetzung zum Thema hat das doch wenig zu tun. Glaube, er freut sich wenn er hier Gegennwind bekommt
Mit Karinas, Tempis und meinen Knuddlern konnte er jedenfalls nicht so viel anfangen, wie mit whynöttchens Kontrabeiträgen. Da blüht Woody auf und legt noch eine Scheibe Wildschweinsalami auf sein Brot
Ich habe hier jedenfalls noch nicht gelesen, dass hier irgend ein sogenannter Schöngeist grundlos auf einen Pragmatiker losgegangen ist, seine Lebenshaltung entwertet hat usw. Sind ja alles nur Reaktionen auf Woody, die ihm sicherlich das reinste Vergnügen sind

Warum das so ist, weiß ich nicht, aber mich provoziert er seltsamerweise gar nicht.
@Karina14
jetzt habe ich die Worte, die mir gestern fehlten.
Für mich ist es so, dass man manchmal akzeptieren muss, Dinge nicht auflösen zu können. In diesem Fall war weder in Beziehung eine Konfliktlösung möglich, noch nach Ende eine Auseinandersetzung.
Dass beide sich gern haben, reicht ja oftmals nicht aus. Wir waren schon nach einigen Monaten so weit, dass ich in 2O. Jahre alte Muster verfiel und auf ihn und seine Wohnung losging. Das, was da passierte, ist nicht im mindesten geklärt und es hat sich noch viel mehr angehäuft. D.h. ich weiiß, dass die Gefahr bestünde, dass ich irgendwann komplett ausraste. Zudem fehlt es mir dadurch sehr an Beziehungsqualität. Blödes Wort, aber ich lasse es so mal stehen.
Ich trage ganz unabhängig von nicht mehr Verliebtheit, Wut etc. auf ihn eine Liebe für diesen Menschen in mir, dennoch könnte ich ihm z.B. einfach nicht mehr vertrauen. Verzeihen geht schon, aber nicht vertrauen. Zu viel sehr böses gesagt, das tiefer dringt, als einfache Beleidigungen und mich weder glauben lässt, dass es ihm je um mich gegangen ist, dazu hat er mir zu oft gesagt, wie grundfalsch ich bin und wie toll andere Frauen sind. Ncch dass es nicht wieder passieren könnte. Das würde es, wenn ihm irgend etwas missfällt. Etliche Male erlebt: dann beendet er wie ein Berserker die Beziehung, sagt mir, dass er nicht mehr für mich erreichbar ist, nichtmal meine Antwort liest weil sie im Spam landet, sucht nach anderen Frauen uvm. Wenn ich mich tief auf einen Menschen einlasse, könnte mir so ein Verhalten den Boden unter den Füßenn wegreißen. Wenn alles gut geht, ist mir mein Mann meine Familie und dann nicht mehr erreichbar? Alle 2 Monate? Zumal das nicht die einzigen Übel waren. Mit sowas kann ich nicht leben, selbst wenn ich wollte. Niemals akzeptabel für mich.
Was sollte ich da klären? Ich wüsste echt nicht was.
Für mich ist es eine Katastrophe, mich wiederholt auf einen neuen Mann einzulassen. Ich weiß, dass das nicht alle verstehen können. Das geht so tief, dass ich auf mich aufpassen muss. Ich leide jetzt nicht akut an Liebeskummer, es ist etwas anderes und es kostet mich unglaubliche Kräfte, wenn ich wieder damit konfrontiert werde. Das weiß mein Ex alles, ich bat ihn händeringend, nicht daran zu rütteln. Darum fand ich sein Verhalten rücksichtslos, zumal es völlig naiv ist, zu glauben, jetzt werde alles anders, nur weil wir uns ein paar Monate nicht gesehen haben.
Lieber @whynot60
ich habe mich noch gar nicht für diesen schönen Beitrag bedankt. Also: Danke
Ich will nun gar nicht groß und breit herumreden, und wenn Du sagst, Dein gestriger Absturz habe mit dem M zu tun, dem Du
Zitat:Aber zum einen: Man sollte sich von allen Leutchen fernhalten, und zwar konsequent, die einen mit ihrer verschnörkselten Besserwisserei und ihrem Defätismus runterziehen und demotivieren und einen klein halten wollen. Das sind schädliche Einflüsse, vor denen man sich bewahren sollte.
Wer seinen Weg geht, wird ihn auch machen. Ganz gleich, was andere davon halten mögen. Ob "Erfolg" (im üblichen Sinn verstanden) oder "scheitern" spielt auch gar keine Rolle, sondern der eigentliche Erfolg liegt allein darin, seinen Weg zu gehen. Und wenn er durch alle Sumpfäcker führt, die es nur geben kann - es geht nur darum, bei sich zu bleiben, standhaft zu bleiben, selbstgewiß zu bleiben.
ja, das stimmt alles, nur war ich eh noch nie selbstgewiss, aber dennoch willensstark. Ich wollte vieles, von dem ich glaubte, es eher nicht zu können

Und der Wille war eben stärker.
Und es meinen ja auch nicht alle böse oder sind sich ihrer negativen Denke bewusst. Wer sagt "Ach ja, auch ich hatte mal Träume und war so naiv wie Du" und solche Sachen, ist ja ein Enttäuschter und glaubt sich selbst und will den anderen davor bewahren, auch auf die Nase zu fallen. Manchmal ist auch Neid dabei. Oder es schmerzt eiinfac zu sehen, dass ein anderer einen Weg geht, den man sich selbst verboten hat.
Ich habe da jedenfalls zwar von Natur aus eine Sturheit und gehe eh diesen Weg weiter, aber Rückrat hatte ich nie ein besonders starkes und bin da leicht zu entmutigen. Daran arbeite ich ja seit viielen Jahren wie eine Bekloppte.
Neulich erlebte ich ewas, das mir so verdammt gut meine Prägung veranschaulichte. Und das zu durchschauen allein ändert noch nicht das tief verwurzelte Selbstbild, das von der Wiege an wie eingeflochten in mich ist. Aber ich arbeite ja tapfer dran. Nur bin ich eben angreifbar durch Demotivierer. Also das passierte:
ich war bei meiner Mum, um mit ihr gemeinsam diese alten schweren Türen aus dem Keller zu tragen und in ihrer Wohnung wieder einzuhängen. Wir bekamen diese schweren Türen gerade mal angehoben, aber ich war mir sicher, dass wir sie irgendwie hoch und auch wieder eingehängt bekommen würden. Es war in der Tat schwer bei diesem Gewicht, diese Einhängdingsel zu treffen. Wir jonglierten schweiißgebadet diese Tür herum. Mir bereitete das Vergnügen und ich musste unentwegt lachen. Das ganze dauertevielleicht1,5 Std. Und in dieser Zeit sagte meine Mum ganz unbewusst und wie ein Mantra "Das schaffen wir nie! Das schaffen wir nie!"
Wenn man so ein schweres Ding zentimetergenau einfügen muss, nimmt das Reden, insbesondere das Lachen dabei zu viel Kraft. Das kennt ihr sicherlich. Ist wie Rennen und dabei telefonieren. Und da ihr Mantra bei mir extreme Lachkrämpfe auslöste, bat ich sie wieder und wieder, mal den Schabel zu halten, aber sie merkte nicht, dass sie es am laufenden Band sagte, was ihre Kraft raubte und mich durch`s Lachen aus dem Gleichgewicht brachte. So ist uns die Tür viele Male abgeschmiert, bis sie endlich drin saß.
Meine Mum umarmte mich begeistert und sagte "Ich hätte nie gelaubt, dass wir das schaffen!"
Ich "Ach echt?"
Naja, es tangiert mich heute nicht mehr. Ich liebe meine kleine süße Mum ohne Selbstbewusstsein sehr, aber so bin ich eben aufgewachsen

Und hab mir mein "Ich schaffe das" bitter erkämpft. Darum kann es passieren, dass ich durch zu viel Gegenwind trotz Bewusstsein darüber, immer mal wieder im Mausemodus- ich kann nichts und schaffe nichts- lebe. Das ist dann meine emotionale Realität und ich komme da dann für Tage nicht raus, auch wenn ich mich an all das neu gelernte erinnere. Weil mein lieber Ex darum weiß, ist noch nach vielen Jahren Trennung sein Abschiedssatz auf meinem Anrufbeantworter "Du schaffst das!" , auch wenn`s gerade nichts zu schaffen gibt
Ich weiß nicht, wie viele Jahre er den Satz sagte, bis ich ihn glaubte.
Zitat:Das andere: Man sollte niemals vor dem vertrottelten Blödsinn kapitulieren! Leider machen das ohnehin viel zu viele. Sondern garade dann muß man seine Wirbelsäule gerade richten und muß irgendeinem lächerlichen Unsinn die Stirn bieten.
Wenn hier jemand mitliest, der Dich kennt, in dem Fall offenbar Dein Ex, und der Dir dann irgendwelche kuriosen Nachrichten schickt, wie das erstaunlich absonderlichen Kindsköpfen bisweilen einfällt, so würde ich mich davon nicht auf die Palme bringen lassen, sondern das gleichsam als unzweifelhafte Offenbarung eben dieser Kindsköpfigkeit sehen, die jedem Normalbegabten die Schamesröte ins Gesicht treiben würde, auch wenn es bei der Kindsköpfigkeit dazu nicht reicht. Die Dummheit ist nun einmal zu dumm, um sich als Dummheit begreifen zu können. Andernfalls käme sie ja auch nicht so allgemein vor, schon gar nicht in einem solchen nahezu unerschwinglichen Ausmaß.
Jedenfalls sollte man sich davon erst gar nicht beeindrucken lassen!
es hat mich einfach traurig gemacht. Siehe auch mein Beitrag an Karina. Es war alles zu viel.
Zitat:Übrigens: Ich habe gestern im "Zauberbaum" von Sloterdijk eine Liebesszene gelesen, und ich war mir sicher, daß diese wundersame Zartfrau, die daran beteiligt war, nur Du sein kannst

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Der Titel ist sehr schön. Was hat es denn mit der Zartfrau auf sich? Leider bin ich in den letzten Jahren keinem Mann begegnet, dem so eine Zartfrau zusagte. Mein Ex sagte zwar manchmal auch, wie klein und zart ich wirke und ich weiß, dass er mir Gutes tun wollte, was er z.T. auch tat, aber mein Fazit ist: Hau drauf.
Es gibt ja dieses Klischee vom Weibchen, das bei allen Männern den Beschützerinstinkt auslöst. Finde das übrigens schön, werde gerne beschützt

Aber alle Männer, die sich in den letzten 1O Jahren in mich verliebten, fanden mich am anfang gaaanz bezaubernd, irgendwie nicht von dieser Welt und solche Sachen. Und es kippte immer dahingehend, dass man mir doch bitte meine Flausen bzw. Träume austreiben oder gar rausprügeln müsse.
Begreife nicht, warum man sich dann nicht gleich eine weltzugewandtere Frau sucht, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Ich habe nie vorgetäuscht, so zu sein. Manchmal wünsche ich es mir, weiß aber gar nicht wie das geht. Mir fehlt da ein weltliches oder erwachsenes Gen. Auch mein jetziger Ex vermittelte mir, ich sei falsch, seine Ex-Frauen alle "Macherinnen" und ich eben ein deppertes Träumerle.
Irgend etwas mache ich also falsch.
All diese Themen können wir meinetwegen jetzt auch ruhen lassen. Es ist wie es ist und ich weiß, in welche Richtung ich meinen Riecher halten muss. Mehr als mich bemühen, kann ich nicht. Und ab und zu werde ich eben wieder einknicken.
Hallo @Helli
wie geht es Dir? ? ?
