Yonda
Gast
Zitat von nevereveragain:N´abend,
@Yonda
aber bei mir ist es doch ebenso, ich war die meiste Zeit froh in der Firma zu arbeiten, so war ich immer da wenn unser Kleiner krank war oder sonst was war, dachte doch auch er und ich machen dass ZUSAMMEN für die Familie. Tja, hoch gepokert und VERLOOOOREN, Danke auch.
Dienstags hat er immer seinen ganz langen Arbeitstag gehabt,bin zufällig an der Firma vorbeigefahren, Auto steht nicht da, na geht jetzt wohl auch ohne Nachtschicht...in der Firma, autsch...
Wir zwei werden doch hoffentlich unseren Platz in der Arbeitswelt wiederfinden.
Ach Leute, Liebe ist SCH...ob ich jemals wieder anders drüber denken werde, ich fürchte kaum.
Danke für Eure Zu"lesen".
Das Leben sollte sich definitiv nicht so anfühlen wie bei mir zur Zeit, froh sein für jede Stunde die überstanden ist, dass regt mich selbst so auf, seit Monaten ist meine Lebenszeit angefüllt mit Schmerzen, Gram, Wut, Trauer, Existenzängsten...
Mir kommt da eine Frau in den Sinn, die ich vor einiger Zeit bei einem Bewerbungstraining kennenlernte. An ihrem Blick merkte ich gleich, dass da was vorgefallen war. In der Pause quatschten wir und sie rückte raus, froh, endlich mal reden zu können. Ihre Geschichte war fast gleich wie meine mit dem Zusatz, dass ihr Ex ihre Freundin als Affäre ausgewählt hatte, was noch eine Ecke fieser ist. Ich werde ihren Ausdruck nicht vergessen: Ungläubig, fassungslos, voller Schmerz, noch gar nicht richtig gewahr, was passiert war. Ich erkannte mich in ihr.
Wenn man Kinder hat, kommt noch die Brisanz dazu, dass man sich dem Ex nicht wirklich entziehen kann mit einer Kontaktsperre. Das macht die Trennungsverarbeitung noch schwieriger. Machen wir uns nix vor, das ist und wird eine harte Zeit, bis sich alles "gesetzt" hat. Neverneveragain, das überlebst du und kommst mit ganz neuen Kräften daraus. Ich kam und komme mir oft vor wie eine in der Not verzweifelte Mutter, die ihre Kinder unter den Arm klemmt und durchs Minenfeld läuft. Wut kann ein ziemlich starker Motor sein.

