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Das Gefühlsleben nach der Trennung - 200 Tage danach

MaxivonRegen

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Hallo liebes Forum, ich möchte gerne kurz beschreiben wie es mir gute 200 Tage nach meiner Trennung geht und von Euch wissen, ob ihr meine Gefühlsregungen nachvollziehen könnt.

Ich wurde nach weit über 13 Jahren glücklicher Beziehung verlassen, er hatte sich in seine Kollegin verliebt, alles neu, alles aufregend, neues Leben, bla bla. Es hat mich mit voller Wucht getroffen. Ich habe unglaublich gelitten und wirklich alle Facetten durchlebt, die man durchleben kann.

200 Tage später: Was jetzt geblieben ist, darum gehts mir eigentlich:

Es ist immer noch so, dass mir Paare in meiner Umgebung im Allgemeinen unsagbar auf den Sack gehen. Ich trage irgendwie immer noch so einen Grundhass in mir. Auf Menschen, die (vermeintlich) keine Probleme haben und glücklich liiert sind.
Richtige, ehrliche, aufrichtige Freude empfinde ich nicht. Egal was ich anstelle, wie ich mich ablenke. Egal wie viele Leute um mich rum sind. Mein Kopf ist nie dabei. Mein Herz erst Recht nicht. Ich spiel das Spiel mit, damit die um mich rum zufrieden sind.
Ich habe mit dem Alleinsein unglaubliche Probleme. Ich würde mal sagen, ich bin ein Beziehungsmensch, die lange Zeit kann ich einfach nicht abschütteln, ich war noch nie Single zuvor in meinem Leben, habe noch nie alleine gelebt.
Für mich (!) ist das ein unglaublicher Makel ohne Partner zu sein. Ich weiß, wie blöde das klingt, aber es ist so.
Dieses Selbstliebe-Ding was man hier immer wieder liest, um zu sich zu finden und zu verarbeiten, das habe ich nicht drauf. Weder streu ich mir Schnittlauchröllchen als Deko aufs Essen damit es schön aussieht, noch koche mir einen warmen Schokoladenpudding und setze mich in eine Kuscheldecke gehüllt mit einem guten Buch aufs Fensterbrett. Ich stelle mir keine Duft-Teelichte auf den Wannenrand, trinke Detox-Tee und lasse die Haarkur extra lange einwirken. Mir fällt es schwer, mir was Gutes zu tun. Ich weiß nicht so recht, wofür ich mich belohnen sollte. Ich hab mein ganzes Glück verloren, wofür sollte ich mich feiern?
Das bin ich einfach nicht. War ich nie. Ich bin durch und durch realistisch, nüchtern und reflektiert.
Ich vertraue auch nicht auf die Zeit. Meiner Meinung nach heilt die Zeit gar nichts. Ich glaube, man gewöhnt sich lediglich an den Schmerz und irgendwann setzt die Gnade des Vergessens sein.
Mir fehlt es einfach unglaublich mich um jemanden zu kümmern. Jemandem wichtig zu sein. Ich komme nicht gut zurecht, wenn da niemand ist, den ich lieben/umsorgen/betüddeln kann.

Wie ist es bei Euch? Das Gefühl mit etwas Abstand. Wenn man den ersten Schock überwunden hat. Wie geht/ging es Euch? Was kommt noch? Mache ich etwas falsch? Danke für Eure Antworten.

LG
MvR

19.04.2017 15:11 • x 40 #1


herculaneum


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Ein herrlicher Beitrag - die Stelle mit dem Detox-Tee und den Duft-Teelichtern hat mich besonders begeistert!
Die Gedanken und Gefühle kann ich sehr gut nachvollziehen - bei den 200 Tagen bin ich noch nicht angelangt (es fehlen noch 85), aber mir geht es ganz ähnlich. Aufrichtige, echte Freude empfinde ich seit der Trennung bei nichts mehr. Bei Familientreffen etc. verstelle ich mich, so gut es eben geht, weil es dem Umfeld auch nicht zumutbar ist, wenn man aufgrund des eigenen Liebeskummers immer die Stimmung komplett verdirbt. Deinen Grundhass kenne ich auch, glückliche Paare finde ich unerträglich, obwohl die mir eigentlich gar nichts tun. Sie sind eben da und das reicht!
Serien, die ich mit meiner Ex im TV geschaut habe, mag ich mir allein nicht mehr ansehen - stattdessen starre ich lieber sinnentleert in der Gegend rum und frage mich, wie sich das alles nur so entwickeln konnte. Wie meine Ex innerhalb kürzester Zeit aus dem "Ich liebe dich über alles und möchte deine Frau werden"-Modus in den "Ich kenne dich nicht mehr und will nie wieder etwas mit dir zu tun haben"-Modus wechseln konnte.
Mir selbst etwas Gutes zu tun? Ja, das sehe ich wie du. Was soll ich mir selbst Gutes tun und wozu ? Soll ich ein neues Paar Turnschuhe allein bewundern? Da denke ich höchstens daran, dass ich sie vorher mit meiner Ex zusammen "ausgesucht" hätte und sie zumindest ihre profunde Meinung dazu abgegeben hätte ... Insofern bin ich bei dem "Selbstliebe-Ding" ganz bei dir - kann ich ebenfalls nichts mit anfangen.

Mit der Zeit kommt hoffentlich die Gnade des Vergessens. So sehe ich das jedenfalls.

19.04.2017 15:48 • x 8 #2



Das Gefühlsleben nach der Trennung - 200 Tage danach

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maggot


Kann einiges nachvollziehen, was du schreibst, anderes würde ich vielleicht versuchen, anders zu erklären. Durch die Trennung und den dadurch entstandenen Hormon-Wahnsinn sind in unserem Kopf eben auch viele Dinge "verrückt". Denke, das hat weniger mit nüchtern reflektieren zu tun. Diese Selbstliebe-Geschichte ist für mich trotzdem eine Frage der Zeit, ich konnte das vorher, kann es momentan nicht, werde es aber irgendwann wieder können. Ich würde das auch nicht "Gnade des Vergessens", sondern eher "Gnade des Verarbeitens" nennen. Denn vergessen werden wir nie etwas. Wir verarbeiten es, und es wird unseren weiteren Lebensweg nicht mehr beeinflussen.

19.04.2017 15:57 • x 8 #3


FWB


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Zitat von MaxivonRegen:
Mir fehlt es einfach unglaublich mich um jemanden zu kümmern. Jemandem wichtig zu sein. Ich komme nicht gut zurecht, wenn da niemand ist, den ich lieben/umsorgen/betüddeln kann.

Dieses Gefühl habe ich seltsamerweise auch. Es fehlt mir sehr, mich um meine Ex-Freundin zu kümmern, manchmal fast mehr, als von ihr Zuwendung zu bekommen. Ich habe immer noch diesen Beschützerinstinkt.

19.04.2017 16:30 • x 3 #4


LonelyXmas

LonelyXmas


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Zitat von MaxivonRegen:

Dieses Selbstliebe-Ding was man hier immer wieder liest, um zu sich zu finden und zu verarbeiten, das habe ich nicht drauf. Weder streu ich mir Schnittlauchröllchen als Deko aufs Essen damit es schön aussieht, noch koche mir einen warmen Schokoladenpudding und setze mich in eine Kuscheldecke gehüllt mit einem guten Buch aufs Fensterbrett. Ich stelle mir keine Duft-Teelichte auf den Wannenrand, trinke Detox-Tee und lasse die Haarkur extra lange einwirken. Mir fällt es schwer, mir was Gutes zu tun. Ich weiß nicht so recht, wofür ich mich belohnen sollte. Ich hab mein ganzes Glück verloren, wofür sollte ich mich feiern?


19.04.2017 17:42 • x 2 #5


Ajvar


Zitat von MaxivonRegen:
Ich trage irgendwie immer noch so einen Grundhass in mir. Auf Menschen, die (vermeintlich) keine Probleme haben und glücklich liiert sind.

Mir fällt es schwer, mir was Gutes zu tun. Ich weiß nicht so recht, wofür ich mich belohnen sollte.
Ich hab mein ganzes Glück verloren, wofür sollte ich mich feiern?

Das bin ich einfach nicht. War ich nie. Ich bin durch und durch realistisch, nüchtern und reflektiert.

Mir fehlt es einfach unglaublich mich um jemanden zu kümmern. Jemandem wichtig zu sein. Ich komme nicht gut zurecht, wenn da niemand ist, den ich lieben/umsorgen/betüddeln kann.

Ich kannte das, was du schreibst mal in abgemilderter Form.

Sofern du realistisch bist wirst du erkennen, dass der Grundhass, den du auf andere projizierst dein eigener ist, du suchst dein Glück im aussen und wirst es dort nicht wirklich finden.

Statt dich um dich selbst zu kümmern, kümmerst du dich um andere,
und statt dich selbst lieben und zu umsorgen tust du das für andere,
wahrscheinlich in der Hoffnung dich dann wichtig und wertvoll und existenzberechtigt
und unentbehrlich zu fühlen ?

Wir können anderen nur das geben, was selbst in uns haben, kein Gramm mehr!
Alles andere ist unser Angst-Ego - du gibst nicht aus der Liebe in dir heraus, sondern strengst dich an, dem Anderen zu gefallen um das Gefühl einer Wertigkeit zu haben und aus Angst vor dem Verlassensein.

Sich selbst zu lieben bedeutet auch, sich zu akzeptieren in seinem SoSein, mit all seinem Hass, seinen Minderwertigkeitsgefühlen, mit seiner eigenen Realität, die auf Illusionen beruht, mit seiner eigenen Nüchternheit.
So wie du denkst wird das Gefühl der Lebensfreude im Keim erstickt.

Wertschätzung, Dankbarkeit, Selbstannahme und Mitgefühl für das Leid welches wir schon ganz früh mal auf uns genommen und weitergelebt haben oder immer noch weiterleben.
Erkenntnis und Bewusstheit hilft uns da wieder herauszufinden und damit unsere Eigenliebe zu erhöhen.

Deine Gedanken und Gefühle sendest du elektro-magnetisch aus, ohne das du diese aussprechen musst, sie sind das was uns aneinander anziehen oder abstoßen läßt.

Sorry wenn ich das jetzt so direkt schreibe, ich fühle mich nicht wohl mit jemanden, der hasserfüllt auf mein Partnerglück schaut. Hass, Missgunst und Neid haben in meinem Umfeld nichts zu suchen, davon wende ich mich ab.

Willst du dir gute, verlässliche Freunde suchen, werde erstmal selbst dein bester, zuverlässiger Freund.

Ich kann deinen Frust verstehen, auch dass es eine Zeit braucht um eine Trennung zu verarbeiten,
das ist kein Honigschlecken, dennoch bringt es dich nicht weiter wenn du an deiner Opferrolle festhälst.

Du machst alles richtig weil es das ist, was dir bis jetzt noch nicht anders gelungen ist und Du leidest darunter. Das ist jetzt deine Chance genauer hinzuschauen und deine Einstellungen und Überzeugungen zu überprüfen und diese ggf. zu ändern sofern sie deinem Lebens- und Liebesglück im Wege stehen.

19.04.2017 18:33 • x 17 #6


serious72


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200 Tage nach der Trennung dachte und fühlte ich genau wie du.
Jetzt, ca. 680 Tage nach der Trennung bin ich das erste mal im Leben bei mir selbst.
Ich lache wieder und das aus ganzem Herzen. Genieße die Zeit mit mir alleine genauso wie die mit Freunden und Familie und merke ganz ganz langsam das mich das andere Geschlecht ansatzweise wieder interessiert.
Diese 680 Tage waren hart , sehr hart und die schlimmste Zeit in meinem bisherigen Leben. Aber ich bin gewachsen und ich mag mich mittlerweile wirklich selbst und das konnte ich mir bis vor geraumer Zeit nicht mal im Traum vorstellen.
Und ich bin mir sicher das ich mich irgendwann so verlieben werde wie noch nie vorher in meinem Leben und dann is es der Richtige.
In diesem Sinne alles liebe für dich

Serious

19.04.2017 19:50 • x 21 #7


Katalina


stimme Serious zu, 200 Tage ist u. U. noch mittendrin,
so Phasen hatt ich auch wo mir alles..
ein Lied hat mir da aus der Seele gesprochen,
damals war's treffend, heute über 600 Tage danach ist das nicht mehr so.
und die von dir angesprochene "Selbstliebe" "Selbstfürsorge" usw. die du
nicht magst, hätt's auch nicht gelaubt, wurd eines besseren belehrt.

Das Lied ist von Großstadtgeflüster, Titel kann ich hier fast nicht schreiben,
F* euch Alle google dann wirst du's finden,
schick dir trotzdem Zuversicht.

19.04.2017 21:43 • x 1 #8


Luci1980


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Zitat von serious72:
200 Tage nach der Trennung dachte und fühlte ich genau wie du.
Jetzt, ca. 680 Tage nach der Trennung bin ich das erste mal im Leben bei mir selbst.
Ich lache wieder und das aus ganzem Herzen. Genieße die Zeit mit mir alleine genauso wie die mit Freunden und Familie und merke ganz ganz langsam das mich das andere Geschlecht ansatzweise wieder interessiert.
Diese 680 Tage waren hart , sehr hart und die schlimmste Zeit in meinem bisherigen Leben. Aber ich bin gewachsen und ich mag mich mittlerweile wirklich selbst und das konnte ich mir bis vor geraumer Zeit nicht mal im Traum vorstellen.
Und ich bin mir sicher das ich mich irgendwann so verlieben werde wie noch nie vorher in meinem Leben und dann is es der Richtige.
In diesem Sinne alles liebe für dich

Serious


Und wie hast du es geschafft dort hin zu kommen?

19.04.2017 22:23 • #9


serious72


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hm, wie habe ich das geschafft?
Ich war früher auch ein Mensch der nicht alleine sein konnte.
Hatte 3 lange Beziehungen in meinem Leben und eine war eine größere Katastrophe als die andere.
Nur die letzte hätte mir fast das Genick gebrochen, weil er meine Liebe war.
Nach der Trennung habe ich mir selbst geschworen, dass sich was ändern muss und das ich so nicht mehr weiter machen will.
So viel Kraft, Tränen, Aengste....
Ich wollte nicht mehr, obwohl ich eine abartige Angst vor dem allein sein hatte.
Dann bin ich los gegangen und hab jede Hilfe in Anspruch genommen die ich nur finden konnte.
Und für das bin ich heute wahnsinnig Dankbar.
Vorallem hab ich mich gänzlich von Männern fern gehalten und meine Zeit mit Menschen verbracht die mir gut taten , die mich teilweise als Häufchen Elend kennen gelernt hatten und mich trotzdem mochten.
Ich hab viel geredet, gelesen, mir Vorträge auf YouTube angehört und einfach nicht aufgehört damit weil es mir danach immer ein bisschen besser ging und so bin ich Schritt für Schritt gegangen.
Ich bin sicher noch nicht am Ziel, aber seit geraumer Zeit merke ich das sich was verändert. gravierend verändert.
Meine Gedanken, meine Gefühle, meine Wirkung auf andere, ich öffne mich, kann unbefangen mit wildfremden reden. das konnte ich noch nie.
Und so werd ich meinen Weg weiter gehen und das ist gut so.
Das wichtigste ist sich aus der negativen Gedankenspirale zu befreien und ein positiver Mensch zu werden.
Dann hauts dich zwar auch um aber du schaffst es schneller wieder aufzustehen
Und wir sind nicht allein.
Und dafür danke ich Gott

19.04.2017 22:53 • x 17 #10


Midnightlight


100 Tage und auch ich fühle mich wie die TE. Danke für den Beitrag!

20.04.2017 01:33 • x 1 #11


Dummda2


Liebe TE, ich finde, der erste Schritt sich anzunehmen und sich etwas wirklich grundlegend Gutes zu tun, ist die eigenen Gefühle wahrzunehmen und auszusprechen. Das hast du mit deinem Post getan und das ist relevanter als irgendein Wellness-Kram.

20.04.2017 06:46 • x 2 #12


MaxivonRegen


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Zitat von herculaneum:
Serien, die ich mit meiner Ex im TV geschaut habe, mag ich mir allein nicht mehr ansehen - stattdessen starre ich lieber sinnentleert in der Gegend rum und frage mich, wie sich das alles nur so entwickeln konnte.


Danke für Deine Antwort. Interessanterweise kann ich auch keine Serien/Sendungen mehr sehen, die wir damals zusammen gesehen haben. Ich hatte erst mal alle Serienaufnahmen gelöscht. Dabei habe ich damals geheult. Es ist halt alles mit Erinnerungen behaftet.

Btw... ich hoffe Du hast die fehlenden Tage (heute dann 84?) extra nachgezählt und hast sie nicht permanent im Kopf. Tage zählen ist nicht gut.

20.04.2017 06:49 • #13


MaxivonRegen


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Zitat von maggot:
Kann einiges nachvollziehen, was du schreibst, anderes würde ich vielleicht versuchen, anders zu erklären. Durch die Trennung und den dadurch entstandenen Hormon-Wahnsinn sind in unserem Kopf eben auch viele Dinge "verrückt". Denke, das hat weniger mit nüchtern reflektieren zu tun. Diese Selbstliebe-Geschichte ist für mich trotzdem eine Frage der Zeit, ich konnte das vorher, kann es momentan nicht, werde es aber irgendwann wieder können. Ich würde das auch nicht "Gnade des Vergessens", sondern eher "Gnade des Verarbeitens" nennen. Denn vergessen werden wir nie etwas. Wir verarbeiten es, und es wird unseren weiteren Lebensweg nicht mehr beeinflussen.


Ich glaube eigentlich schon, dass ich relativ nüchtern reflektieren kann. Es ist wie es ist. Aber auch die Gabe des Reflektieren hilft ja nicht unbedingt weiter. Die Situation ist wie sie ist. Ob ich durchdrehe oder auf der Couch sitze und eine Liste abhake mit dem Titel "Hättste besser machen können!". Ich kann es nicht ändern. Instinktiv macht man vermutlich ohnehin das Beste aus der jeweiligen Situation. Der Eine trinkt Tee und zählt die Regentropfen an der Scheibe, der Nächste setzt sich ins Auto fährt ne Runde und schreit Radfahrer an... Jeder, wie er es kann.
Selbstliebe an sich kann ich auch. Dafür sprechen die viele Schuhe, die in meinem Besitz sind.
Aber kein Pudding dieser Welt bringt mir das innere Gefühl zurück, was ich seit Ewigkeiten hatte. Ich habe halt ein bisschen Angst, dass es für immer weg ist.

20.04.2017 07:02 • x 3 #14


MaxivonRegen


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Zitat von serious72:
200 Tage nach der Trennung dachte und fühlte ich genau wie du.
Jetzt, ca. 680 Tage nach der Trennung bin ich das erste mal im Leben bei mir selbst.
Ich lache wieder und das aus ganzem Herzen. Genieße die Zeit mit mir alleine genauso wie die mit Freunden und Familie und merke ganz ganz langsam das mich das andere Geschlecht ansatzweise wieder interessiert.
Diese 680 Tage waren hart , sehr hart und die schlimmste Zeit in meinem bisherigen Leben. Aber ich bin gewachsen und ich mag mich mittlerweile wirklich selbst und das konnte ich mir bis vor geraumer Zeit nicht mal im Traum vorstellen.
Und ich bin mir sicher das ich mich irgendwann so verlieben werde wie noch nie vorher in meinem Leben und dann is es der Richtige.
In diesem Sinne alles liebe für dich

Serious


680 Tage. Da hab ich so Angst vor. Ich wünsche mir so sehr, dass ich mir auch irgendwann wieder sicher bin, glücklich zu werden. Grad ist immer noch schwierig...
Danke für Deine Wünsche.

20.04.2017 07:06 • #15



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