Zitat:"Weißt Du, wie schwer es manchmal ist, jemanden glücklich zu machen, der von sich aus nicht glücklich ist?
Und bei Dir ist es ja nicht nur das unglücklich sein, sondern auch deine innere Traurigkeit, Einsamkeit, Liebesentzug, die mangelnde Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu Hause, dein geringes Selbstwertgefühl.
Dieses ganze Paket versuche ich zu stemmen um Dir eine schöne Zeit zu bereiten und Dir jeden Tag das zu sein, was Du von einem Freund, Partner, Geliebten erwartest. Doch manchmal strauchle ich, wird mir die Last zu schwer oder geht mir etwas die Puste aus. Ich mache mir jeden Tag Gedanken darüber, wie ich Dir eine Freude machen kann, was ich tun kann, damit Du fröhlich bist und Deinen Alltag etwas erträglicher macht. Das ich mir nichts vorzuwerfen brauche und dennoch ziemlich lädiert aus den letzten Wochen heraus gegangen bin.
Doch es gibt dann auch Tage, wie heute, wo ich dieses Paket nur teilweise stemmen kann.
Morgen wird es wieder anders sein. Denn so, wie man mal schlecht geschlafen hat und am nächsten Tag dafür besser schläft, so wird es auch Morgen wieder schöner zwischen uns sein.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du am Freitag kommst und ich bereite Dir einen wunderschönen Abend, wie Du es Dir vorgestellt hast."
Bin ich ihm zu anstrengend?
Ich versuche doch nur das Beste aus meinem Leben zu machen.
Hallo Asara,
mir ist aufgefallen, dass du dich verteidigst ('ich versuche doch nur ...') - fühlst du dich denn von ihm angegriffen?
Da A's Zeilen mit "Weißt Du, wie schwer es manchmal ist, jemanden glücklich zu machen..."beginnen, solltest du ihm zunächst diese Frage beantworten und mit Verständnis und Spiegelung reagieren.
Für mich klingt es danach, dass er mit dem Verstandenwerden zu kurz kommt; sich zwar nicht beklagt, und weiterhin alles gern tut, was er für dich macht; aber es dürfte ruhig ein wenig mehr Anerkennung und Verständnis für ihn dabei winken. Damit seine Batterien nicht leer laufen.
Klar, er macht alles gerne; er hat diese Begabung und es entspricht vielleicht eh seiner Natur (hoffentlich kein Helfersyndrom

); aber wenn der Mehrwert weg fällt, dass sein Investment an Aufmerksamkeit und Energie nicht - wie mit einer 'normalen' Partnerin möglich - zu fröhlicher Resonanz führt, dann wird es auf Dauer schwierig. Und dann kannst du haben, dass er sich seinerseits Aufmerksamkeit und Anerkennung, oder sogar 'die Beantwortung als Mann' von außen (einer anderen Frau) holt.
Was genau ist jetzt eigentlich deine Frage?
