@Wendell93
Tut mir Leid, dass es dir mit dem Rückfall so schlecht ging. Das kann ich gut nachvollziehen, wie es dich einfach runterzieht und man dann erstmal nicht davon los kommt.
Leider sind diese Rückfälle "normal". Das Schicksal quält uns scheinbar gerne, indem es immer wieder Auf und Abs gibt. Wäre ja auch sonst zu einfach.
Versuche die guten Erinnerungen eben auch als solche zu sehen und zu behalten. Es ist momentan nur schwer, weil du weißt, dass dies alles nun nicht mehr da ist. Und das schmerzt.
Ich falle auch oft in diese Erinnerungen zurück und werde oft emotional. Aber ich weiß, dass dies aufhören wird. Das zeigt die Erfahrung. Nur fühlt es sich dann immer anders an, als wenn es nicht aufhört, und als wenn es nie wieder besser wird, weil diese Person so besonders war. Aber es wird besser - irgendwann.

Und wie du im letzten Abschnitt schreibst, hast du ja für dich auch schon vieles erkannt und beschlossen. Ein guter Schritt.
@AllesGegeben-88 @Amra
Und auch mir geht es nach über 6 Wochen so, dass ich noch jeden morgen an sie denke. Immerhin kann ich einigermaßen gut schlafen - liegt momentan eher am Wetter.
Und dann kommen auch immer wieder diese Fragen nach dem WIESO und WARUM. Einfach ätzend diese Fragen. Und keine Ahnung wieso unser Kopf uns immer wieder damit belästigt. Denn die Antwort hast du ja auch schon geschrieben: Es bringt nichts.
Doch der Schmerz darüber, dass jemand all das Schöne und Tolle scheinbar ohne wertzschätzung weggeworfen hat, ist einfach unfassbar groß. Wenn dazu noch genau das mit Aussagen und Worten untermalt wurde, diese scheinbar aber ohne Wert und Bedeutung waren, weiß man gar nicht mehr, an was man überhaupt noch glauben soll.
Mir hat sie auch noch Tage vorher die wunderbarste Nachricht geschrieben, in der ich der wichtigste Mensch für sie sei, sie nie mehr ohne mich sein will und ihr Deckel und Puzzlestück und bester Freund sei. Was soll das? Habe ich mich auch oft gefragt.
Dafür gibt es leider aber keine Antwort. Es ist sch.
Aber dass wir alle darunter so leiden zeigt einfach nur, dass wir fühlen. Vielleicht sogar mehr als unsere Verflossenen. Wir fühlen, wir leben und wir haben Liebe in uns. Sonst würde uns die Trennung ja nicht oder weniger berühren.
Und die andere Seite hat da am Ende einfach anders gefühlt - wegen eigener Probleme, Ansichten oder was auch immer - es war ihre Entscheidung und nicht unsere. Nur ist es unfair, dass wir die schmerzenden Folgen dieser Entscheidung nun aushalten müssen.