Zitat von Fatimasantiago:aber er fing an Sachen aus der Vergangenheit im Streit gegen einen zu verwenden und zu verdrehen
Hat halt dein Hänschen so zu Hause gelernt, deswegen wendet er dies nun mal auch an.
ist immer wieder schön, altes bereits gedacht, abgehaktes hervor zu holen und wie Frischkäse aufs Brot zu schmieren.
Sehr erwachsen
Zitat von Fatimasantiago:Ich habe mehr als er gearbeitet, trotzdem morgens Kinder verteilt, angezogen und nachmittags abgeholt, essen gemacht , Wäsche, Haushalt, einkaufen .... tja aber gereicht hat es trotzdem scheinbar nicht
Nein - es war zuviel!
Man neigt dazu, mehr zu geben als zu erhalten. Was in Folge ein Ungleichgewicht bewirkt, und irgendwann will man(n) sich auch nicht mehr anstrengen, es wieder auf eine Ebene zu holen - wo es ausgeglichen ist. Dann lässt man den Partner sich verausgaben und schaut genüsslich zu.
Ich weiß ja nicht - aber Beispiel ->
Bei meiner Mutter konntest du wörtlich vom Boden essen. Aber niemand musste die Schuhe ausziehen, jeder durfte durch laufen, Hund, Katze, jedes Familienmitglied. Sie brauchte die Bestätigung, das sie die aktive war, die jeden Tag putzte. Immer und immer wieder.
Sie hätte auch nur kehren können - aber dann hätte sie keiner ächzend und seufzend durchs Haus putzen sehen - was sie alles leistet. Aber wehe, man wollte ihr helfen oder Arbeit abnehmen, wurde sie zur Furie. Keiner kann es besser.
Also zogen wir uns zurück, weil wir ihr nichts Recht machen konnten. Man resigniert. Auch ich fiel dem Beispiel zum Opfer, in meiner Ehe. Putzen als gäbe es kein Morgen. Bis ich an meine Grenzen kam - aber da war es bereits zu spät.
Heute lass ich 5 gerade sein, wenn es jemanden stört, der soll sich einen Eimer schnappen - und putzen. Nicht das es dreckig wäre - aber es ist nicht mehr klinisch sauber.