Zitat von Ragna:Da beißt sich die Katze jedoch in den *beep*, denn wenn normalo Frau 300 Likes und 30 Matches innerhalb von 2 Wochen hat, haben die normalo Jungs 30 ...
Aber auch das kommt doch irgendwo her. Irgendwann hat das doch mal angefangen.
Stellen wir uns vor, nur als Gedankenexperiment, die allererste OD-App wird erfunden und hat 100 Mitglieder. 50 Männer und 50 Frauen. Wäre da jeder mit seinen eigenen Standards rein gegangen und hätte diese konsequent eingehalten, hätte es doch eine ausgeglichene Anzahl Matches geben müssen, oder nicht?
Es wird immer gesagt, Frauen seien im OD so wählerisch, weil sie so viel Auswahl haben, und Männer eben umgekehrt. Aber wenn OD mit 100 Mitgliedern begonnen hat, muss muss das ja schon von Anfang an so gewesen sein - schließlich wird es bis heute als Rechtfertigung angegeben.
Und wenn es von Anfang an so war, dann bedeutet es eben genau das: dass Männer tendenziell wahllos sind. Und zwar nicht weil sie "müssen" sondern von Anfang an, quasi ein Naturgesetz.
Die Diskrepanz immer darauf zu schieben, dass im OD die Frauen nunmal wählerischer sein können, wiel sie im (demselben!) OD nunmal mehr Likes bekommen, ist doch dann zu kurz gedacht. Denn irgendwann hat Od mal begonnen, und wenn da die Männer so wählerisch gewesen wären, wie sie immer behaupten, hätten wir diese Diskrepanz doch nicht.
Aber auch Datingberater und Paartherapeuten bestötigen genau das immer wieder: die Frauen sind es, die sich Gedanken machen, wer passt, wen und was sie suchen, während Männer kaum Kriterien haben außer "soll nett aussehen".