Zitat von Mienchen: Es kann schwer sein, jemanden zu lieben, der depressiv ist.
Schon richtig, selbst wenn es sich "nur" um eine "depressive Episode" soundso schweren Grades handelt - eine Diagnose, die alle Jubeljahre mal auch mir gestellt wird - wobei der jeweilige Diagnostiker mir stets bestätigt, dass der jeweilige Auslöser irgendwas ist, was ich nicht zu verantworten habe und dass es ohne diesen oder jenen Auslöser einfach nicht passiert wäre.
Aber noch mal zum EP bzw. zur Titelzeile, die lautet
Zitat:Depression oder Betrug?
Beides sind so Triggerbegriffe, wie 'ne Schlagzeile in Europas größter Tageszeitung. So, als gäbe es keine anderen möglichen Gründe für jemanden, sich von seiner Partnerin zurückzuziehen.
Herumzupsychologisieren oder herumzuspekulieren nützt sowieso nichts (mehr), denn @hellosus schreibt in ihrem EP selbst,
Zitat von hellosus: Ich spiele schon mit dem Gedanken mich zu trennen, weil ich diesen Zustand nicht mehr lange aushalte.
Damit ist doch im Grunde egal, ob er sie betrügt oder depressiv erkrankt ist. Viel wesentlicher, finde ich, sollte aus Sicht von @hellosus jetzt die Frage sein: Wer ist
mir wichtiger - er oder ich?